Reifenhersteller Continental und soziale Globalisierung

Jeder der sich mit der heutigen Arbeitsmarktproblematik beschäftigt weiss, dass der mobile und flexible Arbeitnehmer gefordert ist. Ein schönes Beispiel warum diese beiden Attribute gefordert sind liefert der Reifenhersteller Continental

Gegen den großen Widerstand der Beschäftigten hat der Reifenhersteller Continental sein Werk im französischen Clairoix geschlossen um Überkapazitäten abzubauen. Jetzt bietet der Konzern den Entlassenen Ersatzarbeitsplätze an: Im weit entfernten Tunesien und obendrein zu einem Hungerlohn. (Welt)

Ich finde das Angebot nur fair. Schliesslich haben tausende von Gastarbeitern in fremden Längern geschafft und jeden Monat einen Teil des Geldes nach Hause geschickt, damit die Familie leben kann. Warum sollte man also nicht für und mit Conti nach Tunesien gehen?

Der deutsche Reifenhersteller Continental hat in Frankreich entlassenen Beschäftigten vorgeschlagen, für 137 Euro monatlich in Tunesien weiterzuarbeiten.

Tunesien wird schon nicht so teuer sein. Da kommt man bestimmt mit 87€ im Monat aus und kann jeden Monat 50€ nach Hause schicken, damit die Familie davon ihren Lebensunterhalt bestreitet.

Darf man nun Continental-Reifen einfach so aus Protest zerstechen oder anzünden?

Schade liebe Piraten – das Leben gibt mir Recht

Ein bisschen tut es weh, manchmal möchte man einfach nicht „recht“ haben. Aber was der Stefan (selbsternannter Aaron) König da aktuell wieder von sich gibt, ist sowas von unter aller Sau, dass mein erster Gedanke gestern war: „Ich habe das Gefühl, dass Aaron sein Blog mit Artikeln füllt die er bei PI nicht los wurde .“

Was war passiert? Der Propagandaminister ohne Amt Stefan „Aaron“ König hat mal wieder seine Meinungen von sich gegeben und einen – in meinen Augen – widerlichen Artikel in sein Blog gestellt. Ein paar Zitate gefällig?

Eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung in allen EU-Staaten ist dagegen – und sie hat gute Gründe dafür.

SO macht man Stimmung und Meinung. Wo sind die guten Gründe? Ist einer der Gründe der, dass wir in der Wirtschaftswunderzeit der Türkei bis zur Hüfte in den Arsch gekrochen sind, weil wir ohne die Arbeitskräfte aus der Türkei heute wahrscheinlich noch Nachkriegsdeutschland wären?

Eine EU mit Außengrenzen zu Syrien, dem Iran und dem Irak wäre eine absurde Vorstellung.

Vor kurzem war es auch eine absurde Vorstellung, dass die EU und NATO direkte gemeinsame Grenzen zu Russland haben. Nur Holz- und Betonköpfe sind nicht in der Lage sich eine Welt vorzustellen, die sich zum besseren ändert.

Noch wichtiger als die Geografie ist das, was die europäischen Völker wirklich miteinander verbindet. Es sind nämlich nicht die „christlichen Werte“, wie oft fälschlich behauptet wird, sondern vielmehr die Werte des Humanismus und der Aufklärung.

Ach, nicht VERklärung sondern Aufklärung. Na, dann scheint Stefan „Aaron“ König ja wenig zu haben was ihn mit der EU verbindet. Über obige Aussage könnte man in epischer Breite diskutieren, ich lasse es.

Deren Konzept einer „gottgewollten Ordnung“ (den Ideen islamischer Fundamendalisten nicht unähnlich) wurde lange Zeit von Tyrannen zur Legitimation ihrer absoluten Macht missbraucht.

Ich wusste nicht, dass der türkische Regierungschef von der Kirche eingesetzt wurde, aber man lernt ja nie aus….

Als Kemal Atatürk in den 1920er Jahren das Kalifat abschaffte und aus den Resten des osmanischen Reiches den sekulären Staat Türkei aufbaute, zwang er der türkischen Gesellschaft das Konzept der strengen Trennung von Religion und Staat mit Gewalt auf.

Und nur ein paar Jahre später hat Adolf Hitler mittels der von ihm aufgebauten Diktatur in Deutschland die ganze Welt in einen Krieg gestürzt. Tja, da waren wir Deutschen noch später wesentlich gefährlicher für die Welt. Kann man aber gern mal ausblenden.

Die ohnehin schon schwierige Situation türkischstämmiger Einwanderer in Europa, von denen nur eine Minderheit gut integriert ist, würde sich durch das Wachstum der türkischen Diaspora-Community noch mehr verschärfen.

Wenn es nach Diaspoa-Gesichstspunkten geht, müsste Irland aber SOWAS von Ratz-Fatz aus der EU fliegen. Wenn ich mich nicht irre (habe gerade keine Quelle zur Hand) leben in den USA mehr Iren als in Irland. Und nun?

Wenn ein Mitglied des Bundesvorstandes der Piratenpartei so einen manipulativen Schwachsinn von sich geben darf, sind meine Vorbehalte gegen die Piratenpartei manifestiert.

Sicher haben wir in Deutschland – und das ist gut so – eine Meinungsfreiheit. Sicher haben andere Parteien Mitglieder wie Söder, Sarrazin, von der Leyen, Schäuble  und Andere welche die Partei schädigen und Schaden (auch für Deutschland und seine Bürger) anrichten. Und eben WEIL diese Parteien so unaufgeräumt sind, und solche (in meinen Augen) gefährlichen Menschen in ihrer Mitte aufnehmen, ist das EIN Grund warum diese Parteien für mich unwählbar sind. Eine Partei die mein Vertrauen geniessen möchte geht mit Gehirnbomben-Legern anders um. Solche – in meinen Augen – krankhaften Zellen gehören identifiziert und in Quarantäne gesteckt. Dort können sie dann machen was sie wollen. Aber NIEMALS werde ich mich in die Gefahr begeben eine Partei zu wählen bei der ich Gefahr laufe, dass diese intellektuellen Brandstifter dort ein Podium finden.

So leid es mir tut: DANN lieber die grauen Panter oder gar nicht wählen, besser als AKTIV Wirrköpfen Macht im Staate zukommen lassen.

Mit Bender verließ der Qualitätsjournalismus das ZDF

Der Begriff Qualitätsjournalismus ist ja (nicht nur) in diesem Blog mittlerweile ein Schimpfwort. Was wird nicht alles Qualität genannt, nur weil ein traditionsreicher Name auf der Verpackung steht.

Eine schwere Schlappe in Sachen Qualität muß nun auch das ZDF hinnehmen, in dessen Onlineangebot sich folgender Artikel vonPatricia Wiedemeyer findet:

Nach bereits zwei Klicks kann man im Internet Kinderpornos anschauen. Es wird  höchste Zeit, etwas dagegen zu tun. Die EU-Kommission will nun endlich kinderpornografische Seiten im Internet sperren lassen. (Hervorhebungen von mir)

Da schein die Frau Wiedemeyer die letzten Monate aber unter einem sehr großen und schweren Stein in ihrem „Auslandsstudio Brüssel“gesessen haben. Wie kann ein Reporter als Journalist für einen grossen deutschen Sender die Lösch- und Zensurdiskussion gänzlich verschlafen haben?

Die tiefgehenden Fähigkeiten der Frau Wiedemeyer im Bereich Internet lassen sich auch ablesen, wenn Sie einen Artikel veröffentlicht, in dem folgender Link integriert ist

Gegner der Internetsperrenbefürchten eine weitergehende Zensur im Netz.

NEIN, den habe nicht ich so verhunzt, der ist so im Original zu finden.

Gerade von russischen Providern kommen aber viele kinderpornografische Seiten.

und was ist mit dem grossen Anteil der Hoster in den USA und Deutschland? Auch in Russland ist Kinderpornografie verboten.

So könnte Europa der Welt ein Vorbild sein und zeigen, dass der Schutz der Kinder über allem anderen steht.

Sogar über dem Menschenverstend, der Vernunft, dem Technikverständnis und nicht zuletzt der Freiheit.

Vielleicht sollte Frau Wiedemeyer weiterhin von Brüsseler Kaffeekränzchen der Lobbyvereine berichten – da kann man nicht SO tief in die Scheisse greifen. (Das hätte ich genau SO auch geschrieben, wenn anstelle von Frau Wiedemeyer ein Mann diesen inhaltlichen Schwachsinn von sich gegeben hätte).

Herr Bender, wir vermissen Sie jetzt schon – schmerzhaft