Führerscheinerweiterung B196 und elektrisches Zweirad

Hervorgehoben

Vorwort – wieso dieser Artikel entstanden ist

Ich fahre – wie vielleicht bekannt ist – seit vielen Jahren ein 50 cm³ Roller. In der Stadt OK um vorwärtszukommen, macht aber Lärm, verbrennt Ölderivate und ist nicht(!) autobahntauglich. Die autobahntauglichkeit ist ein recht großes Manko, wenn man in der von der Elbe geteilten Stadt Hamburg wohnt und doch einige Menschen auf der „anderen Seite“ wohnen hat. So beträgt die Fahrzeit zu meinem Bruder (egal ob ÖPNV oder 50 cm³) über eine Stunde, da ich nicht durch den Elbtunnel fahren darf, sondern den großen Umweg über die Elbbrücken nehmen muss. Eine Fahrt durch den Elbtunnel schafft man in der Hälfte der Zeit.

Einen PKW werde ich nicht mehr käuflich erwerben oder leasen – PUNKT! Brauche ich in der Stadt nicht, ein motorisiertes Zweirad allerdings ist in meinen Augen „möglich“. Als ich schon vor einer Weile von der Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung und der Schlüsselzahl B196 las (mehr unten) nahm der Virus in mir seine Arbeit auf. Der Gedanke keimte und keimte und nachdem ich das Zweirad der Wahl (mehr unten) gefunden war, musste die Erweiterung der Fahrerlaubnis her. Warum keinen Führerschein Klasse A, sondern die Erweiterung B196?
Ganz einfach: Eine Kostenfrage. In Hamburg sind die Kosten für Führerscheine relativ hoch. Die Erweiterung B196 kosten mich ca. 900 €, ein Führerschein Klasse A hätte mich fast das Dreifache gekostet. Und die Klasse bis 125 cm³ reicht für meine Ansprüche völlig aus.

In diesem Artikel geht es also um zwei Themen:
Einmal um die Führerscheinerweiterung B196, mit der geneigte Menschen mit der Fahrerlaubnis „B“ unter gewissen Umständen relativ(!) preiswert in die Lage versetzt werden, Motorräder mit bis zu 125 cm³ zu fahren.
Zweitens um eben diese Motorräder mit bis zu 125 cm³ – aber bitte mit Elektroantrieb.

Fahrerlaubnis der Klasse B mit der Schlüsselzahl 196

In der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) ist unter 6B definiert, welche Voraussetzungen zu erfüllen sind:

– Das Mindestalter ist 25 Jahre
– Mindestens 5 Jahre im Besitz der Fahrerlaubnis „B“
– Teilnahme an Unterricht in einer Fahrschule (Theorie und Praxis)
ABER: Keine Fahrprüfung!

Erforderlich ist die Teilnahme an 4 theoretischen DOPPELStunden sowie an 5 praktischen DOPPELStunden. Wobei die Fahrschule auch nach den praktischen Stunden in der Lage ist, die Aushändigung der Bescheinigung zu verweigern, sollte der/die/das AnwärterIn noch zu unsicher sein.
Sollte man/frau (wie ich) bereits im Besitz eines passenden Motorrades sein, besteht die Möglichkeit, die praktischen Fahrstunden bereits auf dem eigenen Bock abzulegen. Ich möchte dies unbedingt empfehlen! Ich habe die erste Fahrstunde auf einer 125er Yamaha (Verbrenner) gemacht und gestern meine zweite Doppelstunde auf dem eigenen Motorrad(elektrisch) gemacht. Und es gibt deutliche Unterschiede im Fahrverhalten. Nicht nur die – bei elektrisch normale – deutlich bessere Beschleunigung, sondern vor allem das generelle Fahrverhalten (deutlich tieferer Schwerpunkt, dadurch anderes Kurven/Ausweichverhalten) unterscheiden sich doch merklich. Wenn ich also „den Lappen“ habe, habe ich auf „meinem Gerät“ schon Erfahrung „an der Hand“ des Fahrlehrers sammeln können.

Um mit dem eigenen Motorrad die praktischen Fahrstunden ableisten zu können, sind zwei Voraussetzungen zu erfüllen:
– Die Fahrschule muss damit einverstanden sein und:
– Die Versicherung muss eine Fahrschulbestätigung erteilen, damit man nicht unversichert unterwegs ist. Schließlich fährt man noch ohne die nötige Fahrerlaubnis!

Das elektrische Zweirad 125 cm³

Um eine 125er zu fahren, braucht man nicht nur die Fahrerlaubnis, sondern auch die Hardware muss angeschafft werden. Es gibt mittlerweile diverse Anbieter eben dieser Motorräder, aber es gibt auch sehr große Unterschiede. Auf diese möchte ich hier ein wenig eingehen und meine Entscheidungsfindung mitteilen.

Im Bereich Leistung fängt es an. Es gibt tatsächlich Motorräder dieser Klasse, die mal gerade eben 70 km/h schaffen. Da ich – wie oben beschrieben – teilweise auch über die Autobahn fahren muss (auch wenn im Elbtunnel die Höchstgeschwindigkeit nur 80 km/h beträgt), wäre sind mir 70 km/h zu wenig. Es ist kein Spaß, wenn die LKWs von hinten mit 20 km/h mehr ankommen und man Angst haben muss, dass diese einen anschieben. Mein „Mittel der Wahl“ sollte also mindestens 90 km/h fahren können.

Reichweite ist ein weiterer wichtiger Punkt. Ich glaube, die kleinsten Elektrozossen haben eine Reichweite von ca. 45 km. Damit schafft man vielleicht den Arbeitsweg, ist aber generell doch ein wenig eingeschränkt. Hier ist mehr, einfach nur mehr.

Auch der Stauraum sollte betrachtet werden. Beim kleinen Roller passte ein Helm ins Helmfach, sollte ich mit meiner Prinzessin unterwegs sein, musste sie ihren Helm bei sich führen – oder es braucht eine Gepäckbox. Die meisten Hersteller von Motorrädern mit Elektroantrieb machen es sich einfach: Die Akkus kommen dorthin, wo man ein Helmfach vermutet. Helmfach also komplett Fehlanzeige. Da passt dann höchsten ein paar Handschuhe hinein. Für mich ein absolutes NoGo. Denn ich nutze das Motorrad ja auch, um mal einzukaufen und dann ist Platz ein absolutes Must-Have.

Nachdem die Minimalkonfiguration definiert war, ging es ums „Eingemachte“. Ein paar Modelle blieben auf der Liste, der Mindestpreis wurde deutlich angehoben. Unter ~5000 € ist da leider nichts zu holen. Und nach oben ist das GANZ viel Luft. Von Leistung und Ausstattung her würde mir BMW CE 04 auch gefallen. Aber sowohl Preis (AB 12.000 €) als auch die Optik haben mich nicht wirklich überzeugt.

Seat Mo 125

Es wurde dann die Seat Mo 125. Kaufpreis ein wenig mehr als die Hälfte der BMW und alle meine Vorgaben wurden erfüllt. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt ~95 km/h, die Reichweite bis zu 135 km. Und der Clou ist das Helmfach, denn hier passen – bauartbedingt – sogar 2 Helme hinein. Der Akku sitzt nicht im Helmfach, sondern an der Stelle, an dem andere Motorräder den Motor haben, als Motor fungiert ein Radnabenantrieb. Dadurch wird unter der Sitzbank ganz viel Platz verfügbar.

Den Akku kann man entweder direkt (sollte das Fahrzeug in der Garage stehen, oder man eine Außensteckdose haben) an einen Stromanschluss hängen, oder man nimmt den Akku „einfach“ heraus. Der Akku kann – mit fest integriertem Handgriff und Rädern! – wie ein Trolley transportiert werden. Was bei 45 Kg auch unbedingt praktisch ist. Auch sollte man nicht im dritten Stock ohne Fahrstuhl wohnen – da wäre das Gewicht ein NoGo. Ich habe zwar keine Außensteckdose, aber einen Keller mit ebenerdigem Zugang – insofern ist diese Lösung für mich ideal. Das Herausnehmen und wieder hereinstecken des Akkus gelingt tadellos, da hatte ich ein bisschen Bammel, dass es hakelig wird. Aber: Alles gut.

Die Moe 125 cm³ hat drei Fahrmodi:
– Eco bis 65 km/h
– City bis 85 km/h
– Sport bis Endgeschwindigkeit
Ich finde dies Unterteilung für meine Bedürfnisse ideal. Wobei ich Eco wohl als Standard-Modus nutzen werde und nur auf besonderen Strecken mal auf City oder gar Sport schalten werde. 65 km/h (Tachoanzeige 70 – diese 70 km/h wurden gestern von meinem hinterherfahrenden Fahrlehrer bestätigt, sein Tacho zeigte auch 70 km/h) reichen in der Stadt komplett aus – und spart Akku. Da kann eine Geschwindigkeitsüberschreitung (durch Unachtsamkeit) nicht zu fiese Folgen haben. Auf der B75 (über welche ich zur Arbeit fahren werde) gilt die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h – also ist hier City-Modus angesagt. Und die kurze Strecke auf der Autobahn, da kann man dann ein paar Kilometer „Gas geben.“

Erster Fahreindruck der Mo 125

Gestern hatte ich meine erste Fahrstunde auf dem neuen Gerät – noch darf ich ja nicht selbstständig fahren. Aber um das Gerät mal zu bewegen, reichte es völlig. Da ich meinem Fahrlehrer erklärte, dass ich – ganz anderer Schwerpunkt etc. – erstmal auf dem neuen Motorrad ein wenig üben wollte, und ich die Ausweichübung noch machen musste, baute er auch den Slalom nochmal auf. Und was soll ich sagen: Den Slalom habe ich deutlich sicherer (und schneller) durchfahren, als auf der Verbrenner-Yamaha. Der niedrige Schwerpunkt zahlt sich hier absolut aus.

Nach den ersten „Holger wird auf dem Hobel warm.“-Übungen ging es dann ein wenig durch die Stadt und eine „kleine“ (Höchstgeschwindigkeit 70 km/h) Landstraße und ich dufte ein wenig mehr am Gashahn drehen. HOLLA, das macht Spaß. Nicht nur, dass elektrische Fahrzeuge verdammt gute Beschleunigungswerte haben, auch das quasi lautlose dahingleiten ist einfach genial. Früher fand ich „Geschwindigkeit/Leistung muss man hören“, aber davon bin ich lange weg.

Was ich allerdings feststellen musste ist, dass ein Jet-Helm tatsächlich nur für Geschwindigkeiten bis ca. 50 km/h geeignet ist. Nicht nur, dass die Windgeräusche einfach nur übel sind (gerade wenn man ein leises Gerät fährt), auch ist es irritierend, dass der Helm bei zu viel Wind dazu neigt „abzuheben“. Nächste Fahrstunde soll ich auf die Autobahn: Da werde ich definitiv den vorhandenen Integralhelm aufsetzen.

Alles in allem muss ich sagen, dass meine Entscheidung den B196 zu machen und mir auch genau DIESES Elektro-Motorrad anzuschaffen, bislang sehr zufrieden. Mensch Kinners, ich freue mich. Das fühlt sich ein bisschen an wie Weihnachten, wenn ein echter Wunsch erfüllt wurde – und es nicht wieder selbstgestrickte Pullunder gab ….

Klimawandel – da kann ich doch nichts tun

Vorwort

Des öfteren, wenn ich in meinem Bekanntenkreis über den Klimawandel spreche höre ich das Argument „Klimawandel – da kann ich doch nichts tun“. Stimmt das? Können wir wirklich nichts tun? Oder ist es nicht vielmehr so, dass, wenn wir alle ein bisschen etwas tun, es am Ende dann doch ein bemerkenswertes Ergebnis geben kann? Ich möchte in diesem Beitrag mal ein paar Anregungen geben. Die unten stehende Sammlung ist nach „wie es mir gerade in den Kopf kommt“ sortiert. Die Sortierung soll keineswegs eine Prioritätenliste darstellen. Gern dürft ihr die Anregungen in den Kommentaren diskutieren und auch SEHR gern weitere Ideen hinterlassen.

Sicherheitshinweise

Ich kann und will niemanden nötigen, sein Verhalten zu ändern. Zwang sollte stets das letzte Mittel sein, um menschliches Verhalten zu ändern. Allerdings fürchte ich, dass insbesondere im gewerblichen Bereich diverse gesetzliche Regelungen zwingend erforderlich sind. Denn leider zählt derzeit das Betriebsergebnis mehr als die Erhaltung der Umwelt. Was aber nützen uns Arbeitsplätze, wenn wir alle krank sind, oder gar unser Planet unbewohnbar wird? Alle Beteiligten müssen aus der Komfortzone raus. Wir haben – seit Beginn der industriellen Revolution – unseren Wohlstand gesichert, indem wir den Planeten Erde ausbeuten. Es wird Zeit, dass wir dies auf allen Ebenen sehr zeitnah ändern.

Auch ist mir natürlich bekannt, dass nicht jeder in der Lage ist, jedwede Möglichkeit zu nutzen. Wer einen weiten, „komplizierten“ Arbeitsweg hat, ist auf den PKW angewiesen. Nicht alle Menschen sind finanziell in der Lage Lebensmittel nach moralisch-ethischen Grundsätzen zu kaufen. Manchmal gibt es tatsächlich „Sachzwänge“ (wie ich dieses Wort hasse…). Es geht nicht zwingend darum, alles zwanghaft zu tun, aber – wie eingangs erwähnt: „Klimawandel – da kann ich doch nichts tun“ ist nicht valide.

Urlaub und Erholung

Urlaub muss sein – Entspannung und Tapetenwechsel braucht jeder von uns. Allerdings sollten wir in uns gehen und uns fragen: Was ist uns der Urlaub wert? Nicht nur in Form „Was kann und will ich bezahlen“, sondern auch „Was richte ich an“.

  • Ein langes Wochenende auf Malle? Für ein paar Euro Flug und Vollpension?
  • Auf einem Kreuzfahrtschiff eingepfercht dem Trubel der Großstadt entkommen?
  • Vier Wochen Thailand/Australien – wo auch immer, Hauptsache weit weg?

Es gibt auch in unserer Nähe sicherlich schöne Orte, die es wert sind, erkundet zu werden. Wart ihr schon mal im Harz, an der Ost- oder Nordsee? Im Allgäu soll es auch schön sein (mental note to self: Da war ich zuletzt als kleiner Junge, könnte ich mal wieder hin). Auch Frankreich, Italien, Dänemark, Polen, Österreich und all die anderen Länder um uns herum haben Gegenden die einen Besuch wert sind. Egal ob es euch nach Kultur, Natur – Ruhe oder Trubel zieht. Einfach mal in sich gehen und schauen und sich die Frage stellen: Klimawandel – da kann ich doch nichts tun? Oder doch?

Fortbewegung

Wie komme ich von A nach B? Die Zeit der Postkutschen ist vorbei und wir haben vielfältige Möglichkeiten der Fortbewegung. Auch gibt es unterschiedlichste Gründe sich fortzubewegen. Ich will beide Variablen hier kurz anreißen:

  • Zu Fuß, die wohl älteste Form sich zu bewegen
  • Das Fahrrad, um schnell innerorts oder auch in ländlichen Gebieten relativ kurze Strecken – auch mit Gepäck – zu überwinden
  • Pedelec, E-Scooter u-ä. sind ein Ersatz für Fahrrad oder den Turnschuh.
  • Öffentliche Verkehrsmittel. Bus, Bahn, Flugzeug aber auch Shared-Dienstleister wie Uber etc.pp.
  • Eigenes, motorbetriebenes Mittel, wie Motorrad und PKW

Bei dem Mittel der Fortbewegung sollten wir uns stets fragen: Geht es besser? Kann ich anstelle des Fliegers vielleicht auch die Bahn nutzen? Muss ich mit dem PKW einkaufen fahren, oder tut es auch das Fahrrad? Muss ich mein Kind zum Kindergarten fahren, oder geht es auch zu Fuß? Ist mein Kind groß genug, dass es schon selbstständig zur Schule gehen/mit dem Fahrrad fahren kann? Ich fand es früher richtig toll, wenn mein Vater mich mit dem Wagen in der Schule „vorbei brachte“, aber er tat dies nur, wenn es ohnehin auf seinem Weg lag. In meinem gesamten Schulleben vielleicht 3-5 mal.

Fliegen?

Ja, es ist natürlich – je nachdem wie weit man es zum Airport hat – schneller von Hamburg nach München zu fliegen, als die Bahn zu nutzen. Aber – abgesehen einmal von der bizarren Preissituation – ist die An/Abreise denn so zeitkritisch, dass es das Flugzeug sein muss? Kann man auf dem Hin- und Rückweg vielleicht – dem Klima zu liebe – mal ein paar Mehrstunden opfern?

Pedelec und E-Scooter

Dem Thema E-Scooter habe ich bereits an anderer Stelle einen Artikel gegönnt, auf den ich hier schlicht verweisen möchte. Gleiches gilt – in Maßen – auch für die Pedelecs. Natürlich streben wir alle danach, uns das Leben angenehm zu gestalten. Aber dieses Verhalten hat eben auch Folgen: Wir verbrauchen Energie und diese muss 1) Hergestellt werden und 2) fehlt sie eventuell an anderer Stelle.

ÖPNV

Zum ÖPNV ist zu sagen, dass er – insbesondere in Deutschland – wohl deutlich nutzerfreundlicher gestaltet werden könnte. Auch wäre es wünschenswert, wenn die Nutzung stärker als bislang über Umlagen finanziert werden würde. Hier z.B. wäre eine CO2-Steuer gut investiert. Auch mehr Park&Ride-Möglichkeiten für Menschen, die von außerhalb der Großstädte zu ihrem innerstädtischen Arbeitsplatz müssen, wären sinnvoll. etc.pp.

Wenn es denn ein PKW sein muss

Die Deutschen lieben ihr Auto. Seit den Nazis (sorry, aber der Volkswagen sollte doch das Volk ruhig stellen) ist der eigene PKW des Deutschen liebstes Kind. Es gibt viele Menschen in meinem Umfeld, die der festen Meinung sind „Ein Auto muss man haben“. Aber ist dem so? Ist dies ein – vor allem von den deutschen Autoherstellern (und deren Aktionären) – in die Welt gesetztes Ammenmärchen? Ja, es gibt Menschen die wäre ohne PKW echt übel dran. Mein Bruder z.B. hat – mit PKW – einen Arbeitsweg von ca. 15 Minuten. Mit ÖPNV wäre es über eine Stunde. Es sind nicht die berechtigten Sonderfälle die es sich anzuschauen gilt.

Wie viele Menschen fahren denn jeden Tag als Solofahrer in die Großstädte hinein? Hamburg-Süd: Elbbrücken. Jeden Tag der normale Stau. Tausende von PKW quälen sich täglich über die Elbbrücken rein und raus. In (fast) jedem PKW sitzt nur eine Person. Müssen wir wirklich mit „affenartiger“(vielleicht hier sogar sehr treffend der Begriff..) Geschwindigkeit über die Autobahn heizen? So viele Fragen, so wenig Antworten – oder?

Wer es sich – infolge von vorhandener Infrastruktur und finanziellen Möglichkeiten – erlauben kann, sollte natürlich auf alternative Antriebstechniken setzen. Ob es Wasserstoff oder das Elektrofahrzeug sein soll, kann ich nicht wirklich beurteilen. Damit habe ich mich noch nicht hinreichend beschäftigt. Aber gern könnt ihr – solltet ihr zu dem Thema beitragen können – dies in den Kommentaren vermerken.

Einkauf/Beschaffung/Ernährung

Das Thema Einkaufen/Beschaffung ist sicherlich ein derart umfangreicher Punkt, der einen eigenen Blockeintrag wert wäre. Angefangen mit der Auswahl der Lieferanten, über die Verpackung (muss das sein) bis hin zu dem bereits behandelten Thema Fleisch, vegetarisch oder gleich vegan.

Wo und was beschaffen

Wir lassen uns Ware von überall her senden. Besonders perfide: Wir sind auch Meister im Rücksenden. Involviert sind hier nicht nur unterbezahlte Auslieferungsfahrer welche die Straßen zuparken. Auch produzieren wie Berge von Verpackungsmüll und sorgen teilweise sogar dafür, dass unsere Rücksendung stumpf vernichtet wird: Für die Presse produziert. Ja, es ist praktisch, Dinge online zu bestellen. Ja, der Fachhandel verkommt vielerorts zu einem Clownsgesicht seiner selbst. Aber gewisse Dinge kaufe ich quasi zwanghaft „vor Ort“. Ich käme niemals auf die Idee Kleidung online zu kaufen. Ich will Dinge anprobieren. Ein weiterer Faktor ist, dass ich gewisse Bedürfnisse sofort befriedigen möchte. Und das geht halt nur mit „Jetzt aber los zum shoppen“. Auch kann man sich überlegen, mehr Second-Hand zu nutzen. Sowohl im Bereich Kleidung, als auch bei anderen Dingen ist der Gebrauchtmarkt eine tolle Sache um sich günstig und auch nachhaltig zu versorgen.

Verpackung

Angefangen von den dusseligen Plastikverpackungen, besonders für Artikel die von der Natur bereits super verpackt wurde, bis zu Dingen die man eigentlich nicht im Supermarkt kaufen müsste. Wasser mit und ohne Kohlensäure zum Beispiel. Wer nicht gerade in einem Gebiet wohnt, in dem das Leitungswasser wirklich übel schmeckt, ist gut beraten die Hände von den Plastik-(oder auch Glas-)flaschen zu lassen. Stiftung Warentest stellt fest „Keimbelastet, mineralstoffarm und teuer: Der Stiftung Warentest zufolge lohnt sich die Investition in stilles Mineralwasser nur selten. Leitungswasser enthält zum Teil sogar mehr Mineralstoffe.“. Wenn es Kohlensäure im Wasser sein muss: Ein Produkt wie Sodastream. Man spart Geld UND Volumen und Gewicht beim Einkauf.

Ganz heißer Scheiß sind auch Tupperdosen, die man leer mit zum Einkauf nimmt. (To Go Becher, Mittagessen in Tupperdosen) Bislang haben wir ausschließlich positives Feedback von den Verkaufsstellen gehabt. Und auch im persönlichen Umfeld kam die Idee gut an.

Think global – act local

Leute kauft regional, geht vielleicht auf den Wochenmarkt – so ihr einen erreichbar habt. Es müssen nicht unbedingt die Kiwis sein, die gerade im Angebot sind, oder Erdbeeren im Dezember. OK, der alte Spruch „Why do dogs lick their balls – because they can“ ist ja ganz lustig. Aber zum Schutz der Natur ist die Aussage „Weil ich es kann“ eher minder optimal. Denn es ist eher doof, wenn wir unsere Lebensmittel kreuz und quer über den Erdball transportieren. Und als Norddeutscher möchte ich anmerken, dass die leckeren Nordseekrabben stets einen Kurzbesuch in Marokko hatten: Denn dort werden sie zum pulen hin- und wieder zurück geflogen. Wenn ihr Krabben mögt: Pult doch selbst – und freut euch, dass ihr etwas Gutes tut. Es sind die vielen Kleinigkeiten, mit denen wir etwas erreichen können.

Haushalt und Energie

Wohlfühltemperatur

Im dem Moment in dem ich diesen Artikel schreibe wird wohl im deutschsprachigen Bereich niemand die Heizung nutzen. Dennoch möchte ich mich auch dem Thema Klimatisierung widmen. Denn bei dieser Hitze kommt ein anderer Faktor ins Spiel: Klimaanlagen. Es gibt Menschen, die im Winter die Heizung auf 30° („volle Pulle“) aufdrehen, damit sie auch bei -30° noch im T-Shirt vor dem Fernseher/Computer sitzen können. Wahrscheinlich ist es derselbe Personenkreis, der jetzt im Sommer die Klimaanlage auf 20° stellt. Ich frage mich: Warum? Warum nicht im Winter einen Pullover überziehen, oder im Sommer mal ein wenig mehr Wärme aushalten? Eine Bürotemperatur von 24°/25° ist völlig OK. Habe ich für euch getestet. Und ein Kollege von mir kommt in mein Büro um sich aufzuwärmen, weil sein Bürokumpel die Klimaanlage aus „Arktis“ einstellt.

Wir heizen durch Energiegewinnung die Atmosphäre auf, kühlen unsere Büros, wodurch wir die Atmosphäre weiter aufheizen. Wie unüberlegt können wir Menschen eigentlich sein?

Strom sparen

Jaja, dieser Punkt ist definitiv alt, dennoch muss ich ihn erwähnen: Schaltet Stand-By-Geräte GANZ ab. In Stand-By wird zwar nur relativ wenig Energie verbraucht, aber bei 40 Millionen Haushalten in Deutschland, die nur 1 Watt unnütz verbrauchen, kommt da eben auch eine ganze Menge zusammen. Meine Ecke für Fernseher etc. benötigt im Stand-by schlappe 35 Watt. Aus diesem Grunde habe ich an diversen Punkten Schaltsteckdosen installiert. Diese schalten zu definierten Uhrzeiten den Strom für Stand-By-Geräte stumpf komplett ab und später dann auch wieder an.

LED-Leuchtkörper sollten mittlerweile ohnehin Standard sein.

Special: Energie im Rechenzentrum

Kleiner Exkurs für diejenigen die in einem ähnlichen Bereich arbeiten wie ich: Auch in Rechenzentren und Serverräumen gibt es eine energetische Optimaltemperatur. Früher hat man Rechenzentren stumpf „kalt“ gemacht. Dies ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss. Sicherlich kann nicht jeder Admin eines Serverraums eine Relation zwischen „Energiebedarf der Server“ und „Energiebedarf der Klimatechnik“ herstellen. Aber lasst es euch gesagt sein: Server können auch problemlos eine Raumtemperatur von deutlich mehr als 20° ab – sofern die Luftumwälzung stimmt, z.B. Kalt- und Warmgang. So spart ihr immens Energie für die Klimatechnik und tut etwas gegen den Klimawandel.

Schlusswort

Wie bereits Eingangs geschrieben: Nicht jeder kann sich komplett auf „Energie sparen/Umwelt schützen“ umstellen. Bei manchen gibt es „Sachzwänge“ bei anderen definieren die finanziellen Möglichkeiten die Grenzen.
Was aber jeder Mensch machen kann ist, dieses Thema im Bekanntenkreis diskutieren. Sich selbst informieren und sein Umfeld sensibilisieren. Dies klappt viel besser, als man auf dem ersten Blick glauben mag. Überlegt euch, ob ihr nicht bei Parents For Future mitmachen wollt. Wir müssen die Politik leider zwingen, tätig zu werden, um die wirklich dicken Bretter zu bohren, dies können wir Bürger nicht allein.

Eine persönliche Bitte: Solltet ihr noch Ideen, Ratschläge aber auch Kritik haben, so kommentiert und teilt den Eintrag bitte, denn „Klimawandel – da kann ich doch nichts tun“ ist Quatsch! 🙂

a-ja Ressort in Travemünde

Sowas kommt selten vor: Ich beschreibe ein Hotel in meinem Blog. Aber das a-ja Ressort in Travemünde ist es wert beschrieben zu werden. Allerdings wohl nicht so, wie es sich deren Marketingabteilung vorstellt.

Meine Prinzessin und ich erlaubten uns für ein paar Tage eine Auszeit. Ziel war unklar: Da es ein Kurzurlaub sein sollte, fiel alles aus dem Raster, dass weiter als ~300 Kilometer entfernt war. Also die üblichen verdächtigen Last-Minute-Portale durchsuchen und…. Das a-ja Ressort in Travemünde bekam unsere Aufmerksamkeit. Ein Neubau, direkt an der Mündung der Trave. Mit Seeblick, Wellness-Bereich, Fitness-Raum und das ganze mit Halbpension. Ja, das hörte sich gut an, die Rezessionen waren durchwachsen und die Kritik bezog sich vor allem auf „Kinderkrankheiten“, die man in einem neuen Hotel halt mal haben kann. Die Baumaßnahmen waren mittlerweile abgeschlossen. Wir dachten (hahaha), dass nun wohl die kritisierten Punkte rausgewachsen sind – also wurde gebucht.

Die Anfahrt von Hamburg aus ist ein Klacks – das Einchecken kein Problem. Aber schon auf dem Weg vom Fahrstuhl zum Zimmer wurde es bemerkenswert: Die Auslegware auf dem Stockwerk verursacht eine dermaßen laute Geräuschkulisse, wenn der Trolli über sie gezogen wird, dass froh waren, dass wir Nachmittags und nicht spätabends eingecheckt haben.

Das Zimmer

Das Zimmer machte auf dem ersten Blick einen guten Eindruck. Der Ausblick war nett:

Aussicht aus dem Seeblick-Zimmer des a-ja Hotel in Travemünde

Aussicht aus dem Seeblick-Zimmer des a-ja Ressort in Travemünde

Aber leider brachte eine weitere Begutachtung des Zimmers dann doch einige zu bemerkende Details ans Licht:

  • Es gibt keine Seife am Handwaschbecken. Sorry, aber ich war noch NIE vorher in einem Hotel in dem es keine Seife gab. Zwar stand eine Warenprobe Duschgel am Waschbecken, aber das ist – zumindest für mich – nicht das selbe.
  • Die Prinzessin bemerkte das Fehlen von Kosmetiktüchern und eines Schminkspiegels. OK, für mich ist das kein Problem, aber die Damenwelt wird hier meiner besseren Hälfte ihr Mitgefühl schenken können.
  • Die Toilette und die Dusche sind nebeneinander direkt im Zimmer eingearbeitet und werden durch EINE Schiebetür geschlossen. Das heißt, dass entweder die Dusche oder das Klo optisch und olfaktorisch vom Hotelzimmer getrennt ist. Wer hat sich DAS bitte ausgedacht. Dass es „nur“ eine Milchglastür ist, lasse ich als „hippes“ Detail durchgehen. Aber stets nur EINEN „Feuchtraum“ schließen zu können ist ….. bemerkenswert.
  • Es gibt im Zimmer Bademäntel für die Nutzung des SPA-Bereichs, aber keine Badelatschen. Hääää? Sowas habe ich bislang auch noch nicht erlebt.

Spa und Fitness-Bereich

So, hier ist das Kapital ohne Abstriche. SPA- und Fitness-Bereich sind wirklich gut. Ein 25m Indoor-Becken und ein ebenso groß ausgelegte Outdoor-Becken laden dazu ein sich sportlich zu betätigen. Diverse Saunen (auch eine Infrarot-Trockensauna) laden dazu ein, die Schweißporen zu aktivieren. Dazu ausreichend Liegemöglichkeiten drinnen und draußen lassen kaum einen Wunsch offen. Auch der Fitnessraum überzeugt durch modernes, sinnvolles Gerät, welches kaum Wünsche offen lässt.

Speisebereich

Der Speisebereich ist … bemerkenswert. Wahrscheinlich um den Charme eines Speisesaals einer Jugendherberge zu durchbrechen, ist der Speisebereich in 4 separate Bereiche mit eigenem Stil ausgestattet. Die Grundidee dahinter ist sicherlich löblich, wenn man als Gast nicht den Eindruck hätte, dass hier 4 verfeindete Innenarchitekten am Werk waren. Sorry liebe Leute, das sieht echt seltsam aus – da ist der Speisesaal beim örtlichen IKEA optisch deutlich erträglicher.

Die Speisen

Die Speisen – sowohl Frühstück als auch Abendessen werden als Buffet bereitgestellt – sind qualitativ hochwertig. Die Auswahl ist ausreichend, das frisch zubereitete Rührei zum Frühstück kann man sich mit verschiedenen Zutaten (Zwiebel, gekochter Schinken, Tomate, Lauch und andere) aufpeppen lassen – vorbildlich und sehr angenehm. ABER: Ein sehr großes Manko ist, dass die Speisen zwar beschrieben sind, aber es keinerlei Hinweise für Allergiker gibt. So beinhaltet das Roggenmischbrot z.B. Walnüsse, die Karamelcreme macht mit Haselnüssen auf sich aufmerksam. Leider keinerlei Hinweis auf diese „unerwarteten“ Inhaltsstoffe. Vegetarier freuen sich sicherlich auch über die Quiche (welche bei den Salaten und vegetarischen Gerichten stand) über den eingearbeiteten Schinken. Für einen vegetarischen Allergiker wird dieses Buffet zu einem Abenteuerurlaub.

Der Service

Das a-ja Ressort in Travemünde tritt den Beweis an, dass der Service an den Mitarbeitern hängt. Wurden wir – im Speisebereich! – die ersten beiden Tage sehr schnell und zuvorkommend mit den separat zu bestellenden Getränken versorgt, so dauerte es am dritten Tag (anderes Personal!) bereits derart lange, dass ich kurz davor war das Personal zu bitten die Kaffeemaschine zu aktivieren, damit ich mir selbst etwas zu trinken besorgen kann. Die Eskalation wurde dann aber doch noch abgewendet, da wir dann doch noch bestellen durften.

Am vierten Tag allerdings wurden uns Möglichkeiten der Ignoranz gezeigt: Ich musste mich an das Buffet (nicht Tischpersonal) wenden, um ein Glas Wasser zu erbitten, damit meine Prinzessin eine Tablette nehmen konnte. Erst als wir mit dem Essen fertig waren – es standen drei leere Teller auf unserem Tisch – wurde ich von der Tischbedienung gefragt ob alles „OK“ wäre. Auf meinen Hinweis, dass es toll gewesen wäre wenn wir ein Getränk zum Essen hätten bestellen können, wurde erwidert dass es der Dame leid täte, da hätten wohl vor uns andere Leute am Tisch gesessen.

Hääääää? Ist es nicht so, dass in einem Restaurant stets wechselnde Menschen an einem Tisch sitzen? Ich hätte gern vorher nach dem Tischpersonal gewunken – wäre es nur vor Ort gewesen. Sorry liebe a-ja Ressort in Travemünde, so geht das GAR nicht. Aber – wie eingangs erwähnt, die Probleme mit dem Personal hatten wir nur an den letzten beiden Tagen – vor dem Personal-/Schichtwechsel.

Die Bar

Jepp, es gibt eine Bar und diese ist sogar recht gut. Die Cocktails sind lecker gemischt, das Personal in diesem Bereich sehr nett und zuvorkommend. Hier gibt es ein klares Lob.

Der Feueralarm.

Wer einmal mit seinem Leben spielen möchte, für den ist das a-ja Ressort in Travemünde eine ganz klare Empfehlung. Am Mittwoch gab es einen Feueralarm: Dem Koch war der Inhalt einer Pfanne „explodiert“, was den Feueralarm auslöste. Kleine Ursache – große Wirkung. Ich wollte nach dem Befriedigen meiner Nikotinsucht gerade wieder auf Zimmer, als das Piep-Piep-Piep sowie die Anzeige des Fahrstuhls „Feuerwehrfahrt“ mir deutlich machten: Ruhe bewahren und raus aus der Hütte. Schnell wurde ich von den anderen Hotelgästen darüber informiert, dass es wohl der Koch war, der den Alarm auslöste, also war ich tiefenentspannt.

Aber nur solange, bis ich realisierte, dass im Restaurant der Betrieb ungestört weiter ging. War es nicht so, dass bei einem Feueralarm ALLE Menschen den Bereich zu verlassen haben? Ist nicht das Personal in den jeweiligen Bereichen für die Evakuierung ihres Bereiches verantwortlich? Die Hotelleitung und das Personal können froh sein, dass es nicht neben der besagten Pfanne einen zweiten Brand gab. Denn dann hätte dieses laissez-faire für vermeidbare Opfer sorgen können. Sorry, aber das war ein Beispiel für „So macht man es garantiert nicht“.

Der Smart-Shop / Keine Minibar

Im Sommer mag es ärgerlicher sein, als im November: Die Zimmer haben keinen Kühlschrank, keine Minibar. Anstelle dessen gibt es bei der Rezeption einen kleinen Shopbereich in dem sich der Hotelgast mit den benötigten Kleinigkeiten versorgen kann. Bemerkenswert sind hier die überraschend moderaten Preise sowie die wahrlich brauchbare Auswahl. Hierfür gibt es ein Sternchen.

Resümee

Werde ich irgendwann wieder ein a-ja Ressort buchen/aufsuchen? Nein. GANZ sicher nicht. Die guten Erfahrungen im a-ja Ressort in Travemünde sind leider nicht in der Lage die Schattenseiten zu erhellen. Es ist nicht so, dass ein (regulärer) Preis von bis zu  200€ pro Person/Nacht für eine Übernachtung inkl. Halbpension mein Budget sprengen würde – aber für das hierfür angebotene „Erlebnis“ ist der Preis schlicht unangemessen – selbst ein rabattierter Sonderpreis würde mich nicht motivieren dies Art von Erlebnis zu wiederholen.

Abspann

Die Passat an ihrem Liegeplatz in Travemünde

Die Passat an ihrem Liegeplatz in Travemünde

Als Schmankerl noch ein Photo der Passat im Nebel. Travemünde ist nett – ein Spaziergang um den Priwall (im November!) absolut zu empfehlen. Insbesondere wenn Travemünde eben NICHT durch Touris und Tagesgäste überlaufen ist.

Natur pur am Priwall

Natur pur am Priwall