Aufmerksamkeits- oder Lügenpresse?

Wie kommt es, dass den Medien von immer mehr Menschen (so auch mir) nicht mehr der nötige Ernst entgegen gebracht wird? Ist dass was als Lügenpresse bezeichnet wird das vorrangige Problem?

Immer wieder lese ich Überschriften oder Anreißer, die vor allem einen Sinn haben: Den Nutzer auf die Webseite zu lockern. Selbst Banales wird als sehr interessant angerissen. Gerade bin ich über ein Posting der Hamburger Morgenpost gestolpert, welches aufmacht mit: Nichts für schwache Nerven Im Video: Porno-Star wird von Hai gebissen.„. Gibt es schönere Trigger als „nichts für schwache Nerven“ in Verbindung mit „Porno-Star“? Schnell klicken und anschauen, vielleicht kann man nackte Haut sehen und nebenbei wird sogar noch Drama versprochen.

Hat diese Nachricht für den überwiegenden Teil der Bevölkerung einen Nachrichtenwert? Ich denke dem ist nicht so. Warum also wird uns diese „Nachricht“ präsentiert? Der Grund ist banal: Es geht darum den User auf die Webseite  zu ziehen um dort mittels der Werbung Ertrag zu erwirtschaften. Und genau das erscheint in meinen Augen eines der Probleme der Medien in der heutigen Zeit zu sein. Es geht nicht mehr darum zu informieren, sondern den Nutzer als Werbeempfänger zu ködern.

Die Steuerung durch Werbung ist nicht neu

RTL und SAT1 praktizieren es im Fernsehen seit vielen Jahren. Demütige-mich Shows ohne Ende, aber solange es eine ausreichende Anzahl von „Spannern“ gibt, die sich daran ereifern, geht das Konzept aus: Die Zuschauerzahlen stimmen und die Werbung erzielt Ertrag. Auch bei den Printmedien ist das Problem „Wie locke ich Nutzer auf meine Webseiten“ nicht erst seit heute zu beobachten. Was ich allerdings glaube festzustellen ist, dass dieses Problem immer weiter eskaliert.

Verwässerung fehlende Ortsangabe

Ein weiteres Detail ist, dass eine Dramatisierung durch Auslassung von z.B. Ortsangaben geschieht. Generell macht es natürlich keinen Unterschied, wo ein Sack Reis umgefallen ist. Dennoch kann man seine Leser durch das Auslassen von Ortsangaben ködern. Eine Meldung „2 Häuser nach Überschwemmung unbewohnbar“ würde weltweit bei jedem Leser des Teasers für Interesse sorgen. Es könnte ja sein, dass dies in meiner direkten Umgebung stattfand, vielleicht ist ein Verwandter oder Bekannter von mir betroffen. Wenn die Ortsangabe „in Kenia“ im Teaser angegeben ist, wäre die Klickrate sicher deutlich niedriger.

Antriggern von Befindlichkeiten

Gern wird auch mit Befindlichkeiten gearbeitet. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die „Journalisten“ in den Onlineredaktionen die sozialen Medien sehr genau verfolgen um dann – quasi nach Befindlichkeit des Tages – Überschriften und Meldungen des Tages platzieren. War die Meldung bezüglich eines Übergriffes einer südländisch aussehenden Person vor 5 Jahren eher minder interessant, so kann man sich heute sicher sein, dass ein gewisser Personenkreis direkt auf die Meldung reagiert. Natürlich wird eine derartige Meldung auch schnell – in gewissen Kreisen – verbreitet. Ziel erreicht.

Nehmen wir heute anders wahr?

Vor der Digitalisierung kaufte der Leser das komplette Exemplar der Zeitschrift. Es ging nicht darum einzelne Artikel besonders hervorzuheben. Die Erlös durch Werbung war abhängig von der Auflage des Ganzen. Der Leser kam vielleicht auch an der Meldung mit dem Pornosternchen und dem Haiangriff vorbei, nahm dies aber im großen Umfeld von politischen und gesellschaftlichen Themen kaum wahr. Heute werden uns gerade die besonders heischenden Meldungen auf diversen Kanälen nur so um die Ohren gehauen. Wir nehmen diese Meldungen heute also verstärkt wahr und werten auch über diese Wahrnehmung die Relevanz des Mediums. Sollte als die Hamburger Morgenpost es schaffen immer wieder mit dieser Art von Meldungen massiv geteilt werden, rutsch sie in unserer Wahrnehmung auf die Ernsthaftigkeit einer schlechten Schülerzeitung herab. Selbst wenn das Medium Morgenpost durchweg auch korrekt recherchierte und informative, wertvolle Meldungen sendet, würden wir anfangen die Morgenpost zu ignorieren.

Das Problem heißt nicht Lügenpresse sondern Monetarisierung

Ich unterstelle, dass es ausreichend Journalisten gibt, die darauf erpicht sind gut recherchierte Artikel zu publizieren. In der heutigen Welt lassen sich aber Artikel schlicht besser (über Werbeeinnahmen) vermarkten, wenn diese reißerisch überschrieben sind. Der Leser wird zwangsläufig enttäuscht zurück gelassen, da der Artikel oftmals nicht das Versprechen der Überschrift halten kann.

Meine persönliche Analyse

Wir haben kein wirkliches Problem mit einer lügenden Presse. Vielmehr liegt das Problem darin begründet, dass die Meldungen oft nicht mehr das halten, was die Überschrift verspricht. Auch die reißerischen Überschriften lassen uns hilflos werden, wenn wir schlicht sinn- und wertvolle Informationen suchen. Medien – die ernst genommen werden wollen – sollten sich von dem eingeschlagenen Weg verabschieden. Sicher ist es quasi unerträglich, dass die Meldung mit dem Porno-Hai große Werbeeinnahmen erzielt, während die gut recherchierte Dokumentation nur sehr schleppend wahrgenommen wird. Es schmerzt, wenn im Medium Fernsehen DSDS mehr Zuschauer anlockt als Formate wie QUER, Report oder ZAPP. Aber die Frage ist doch: Wo wollt ihr hin, liebe Medien? Wenn ihr ernst genommen werden wollt, müsst ihr genau daran arbeiten.

Das Terrorurteil #TerrorIhrUrteil, Philosophie und das Grundgesetz

Sorry Leute, welch ein Schwachmatenkram. Was soll die Sendung, die Diskussion und vor allem die Abstimmung? Letztendlich kommen wir wieder auf das altbekannte Trolley-Problem zurück.

Um ETWAS weiter auszuholen: Vor dem Ende einer offenen Kette von Möglichkeiten ist alles offen. So kann – um zu der perversen Volksbefragung im TV zurück zu kommen – im ALLERLETZTEN Moment ein Passagier im Flugzeug den/die Attentäter überwältigen und so die Passagiere und die Besucher des Stadions retten.

Kant erklärt uns:“Du solltest nicht lügen“ – niemals, never – lügen ist Bäh-Bäh. Ja, sagt ihr, aber was ist in dem Fall, dass sich ein Freund von dir in deiner Wohnung versteckt und ein Mörder vorn an der Tür klingelt und dich fragt: „Ist dein Freund bei dir“? Was antwortest Du? Die erste Antwort wird natürlich immer sein (Für die Katholen: Lässliche Lüge): „Nein, der ist nicht hier, sorry ich kann nicht helfen “ um dann zu hoffen, dass der Mörder nicht in das Haus hinein kommt.

Was aber, wenn euer Freund das Gespräch mitverfolgt hat und aus dem Fenster entwischt? Wenn ihr die Wahrheit sagt: „Ja mein Freund ist hier“, wird er Mörder das Haus untersuchen und euer (geflüchteter) Freund ist in Sicherheit. Wenn ihr aber lügt „Nein, der ist nicht hier“ besteht die Möglichkeit, dass der Mörder euren flüchtenden Freund zwei Strassen weiter flüchten sieht und …. ihn tötet.

Wikipedia schreibt zu diesem Problem zurecht:
„Im deutschen Strafrecht hat die Unterscheidung zwischen Tun und Unterlassen erhebliche Folgen. Deshalb sind die beiden Fälle im Folgenden getrennt darzustellen. Wichtig ist ferner, dass im deutschen Strafrecht zwischen der Rechtfertigung und Entschuldigung (d. h. Rechtswidrigkeit ohne individuelle Vorwerfbarkeit) einer Tötung streng unterschieden wird.“

Das TUN gegen das NICHTTUN aufzurechnen ist äußerst gefährlich, denn niemand weiß, ob nicht NACH dem aktiven Eingriff in die Situation noch etwas passieren kann, was am Ende alle Beteiligten retten kann.

Abgesehen von der Philosophiererei – das Verfassungsgericht hat am 15. Februar 2006 eine eindeutige Bewertung erstellt: „Abschussermächtigung im Luftsicherheitsgesetz nichtig“ – der Abschuss ist NICHT mit deutschen Recht vereinbar. Abgesehen davon, dass in dem Fernsehspiel der Pilot auch noch eine Befehlsverweigerung begangen hat.

 

Plötzlich Krieg? – Ein Experiment

Eines gleich vorweg: Das „Experiment“ ist voll in die Hose gegangen. Was vom ZDF vollmundig mit

Für ein solches Experiment sei ein öffentlich-rechtlicher Nischensender wie ZDFneo besonders geeignet, findet Senderchefin Simone Emmelius. Denn hier könnten hochaktuelle Themen wie Ausgrenzung und Krieg für eine junge Zielgruppe aufbereitet werden, für diejenigen, die Nachrichtensendungen oder Dokumentationen oftmals ganz bewusst umschiffen. „Wir haben als öffentlich-rechtlicher Sender die Kompetenz, mit solchen schwierigen Themen sorgfältig umzugehen.“ Quelle meedia

beworben wurde ist nicht einmal ein Sturm im Wasserglas.

Ich war sehr gespannt auf dieses „Experiment“, schließlich sind Soziologie und Psychologie „Hobbys“ von mir. Schon im Vorfeld wurde ich an das sogenannte Robber’s-Cave-Experiment von Muzaffer Şerif Başoğlu erinnert. Das ist deutlich ausbaubar – schließlich hat Muzaffer Şerif „nur“ mit Jugendlichen gearbeitet. Erwachsene Menschen können viel garstiger werden.

Und ich durfte feststellen, dass das ZDF hier alten Wein in (leicht abgeänderten) neuen Schläuchen präsentierte. Nachdem ich mich durch die vier Teile (Bei Youtube ab Youtube zu finden – kann man sich aber auch sparen) gebissen habe muss ich sagen: Eine Mischung aus Big Brother und Spielshow. Ein wissenschaftlicher Anspruch war für mich nicht wirklich feststellbar. Das ganze Spektakel mündete in einer Art abgemildertem Rugby-Spiel, während dessen von ZDFneo-Moderator Jochen Schropp, Gruppendynamik-Experte Christopher Lesko festgestellt wurde: „Ja, sie gehen körperlich aneinander“, „Ja, sie beschimpfen sich“. Sorry Leute, aber das ist BULLSHIT! In diesem Experiment ist NICHTS unvorhersehbar oder gar überraschend. Eine Dokumentation über das Robber’s-Cave-Experiment von 1954 hätte deutlich weniger Aufwand und Kosten erfordert, und wäre deutlich hilfreicher im Sinne eines Bildungsauftrages gewesen. Mir kommt es so vor, als wenn die Macher dieses Formates Nächtens in einer Kneipe saßen und nach einigen Alkoholika schlicht eine hippe Idee hatten mit welcher man ein paar Gebührengelder der ZDF verbrennen kann und die sich gut im Lebenslauf macht.

Danke ZDF für 3 Stunden verschenkte Lebenszeit.

Chromecast – und er kann es doch! Tschüß HDMI-Kabel

Gestern schrieb ich über meine ersten Erfahrungen mit dem Google Chromecast und meinen „Frust“, dass ich nicht alles  was ich auf dem PC habe auf den TV-Schirm senden kann. Hintergrund ist, dass ich bislang mit einem (gefühlt) 100m langen HDMI-Kabel den PC mit dem Fernseher verbunden habe und diese Verbindung teilweise – wahrscheinlich aufgrund der Kabellänge – manchmal Aussetzer hat. Meine Hauptanwendung war also, das verdammte HDMI-Kabel los zu werden.

Heute endlich fand ich des Rätsels Lösung: Wenn man auf dem PC Google-Cast installiert hat, erscheint innerhalb von Chrome – bei den Erweiterungen – eine kleine Schaltfläche mit der man den Chromecast ansteuern kann. Dort werden die Optionen „Dieses Tab übertragen an $Chromecast“ und anderes angeboten. Ganz oben Rechts in dieser „Optionsbox“ ist noch ein kleiner unscheinbarer Pfeil, mit dem man ein weiteres Menü aufklappen kann. Und genau DORT erhält man die Option „Gesamten Bildschirm übertragen“.  Von diesem Moment an (nach einer Sicherheitsabfrage „Wollen sie das wirklich“) wird sowohl der komplette Bildschirminhalt, als auch der Audioausgang stumpf über Chromecast auf den Fernseher übertragen.

OK, für diese Anwendung ist es erforderlich, dass der PC läuft. Aber dass musste er bei meiner vorherigen Anwendung (HDMI-Kabel) auch. Mit dieser Option ist es nicht nur möglich, auch nicht Chromecast-kompatible Inhalte auf den Fernseher zu übertragen, sondern auch z.B. Powerpoint-Präsentationen, Slideshows (der Dia-Abend des 21sten Jahrhunderts) und was sonst noch so alles dem Anwender ein Plaisir sein könnte.

Und: Diese Option benötigt man nur bei den Anwendungen, welche – noch – nicht von Chromecast unterstützt werden.

Chromecast – was er kann und was noch nicht (so gut)

Heute kam ich in den Genuss endlich wieder ein neues Gadget zu bekommen: Google Chromecast. Die Installation geht charming von statten:

  • Den Adapter auf einen freien HDMI-Steckplatz des Fernsehers stecken, das mitgelieferte USB-Kabel (Stromversorgung) zum einen an den Chromecast und an den freien USB-Steckplatz des Fernsehers stecken. Sollte der Fernseher keinen (freien) USB-Steckplatz haben, kann man das mitgelieferte USB-Netzteil (leider nur 850mA, somit leider nicht auch für die neuen NEXUS-Geräte nutzbar) nutzen. Wer den kleinen „Dongle“ Chromcast (aus Platzgründen) nicht direkt einen HDMI-Steckplatz des Fernsehers stecken kann, nutzt den mitgelieferter „HDMI-Externder“. Welcher aber nur ein paar Zentimeter lang ist und somit NICHT geeignet ist den Chromecast hinter den Fernseher zu legen.
  • Die App Chromecast auf des Android-Device laden um über die Andoid-Applikation den Chromecast konfigurieren.

Das wäre es eigentlich schon, wenn wir denn wirklich nur Multimediacontent vom Smartphone auf den Fernseher streamen wollten. Wer mich kennt, der weiss: Da muss mehr gehen. Denn – wie so manch Anderer – habe ich auch Inhalte auf dem PC, welche ich gern streamen möchte. Bislang tat ich dies mit einem HDMI-Kabel zwischen Rechner und Fernseher, was aber leider bedeutete, dass ich die Finger vom PC lassen musste, wenn meine Frau auf die „PC-Medien“ zugreifen wollte. Geht ja mal gar nicht.

Also musste ich mal ein bisschen rumspielen um herauszufinden, wie ich denn nun am besten die Medieninhalte des PC auf den Chromecast bekomme.

Vorweg: Wenn ich im Folgenden von „streamen“ spreche, meine ich das antriggern der Wiedergabe. Das Smartphone muss während der Medienwiedergabe weder an, noch im Raum sein. Man kann das Handy sogar komplett ausschalten – der Fernseher bekommt weiter Daten. Das Smartphone ist für Chromecast nichts anderes als eine Fernbedienung. Und noch ein Tipp: Wer einen Amazon Premium Account hat (NEIN, ich will das jetzt nicht diskutieren 🙂 ) tut gut daran, bei Amazon und nicht im Google-Playstore zu ordern. Auch Kleingeld für den versand ist Geld und Amazon liefert typischerweise schneller. Nun aber ans „Eingemachte“:

 

Eine Zwischenbilanz – zuerst die Kür:

  • Die bekannteste Applikation für das Streamen vom PC zum Chromecast ist wohl Plex. Es gibt eine kostenfreie Serverapplikation für den (Windows-)PC sowie eine Android-App, welche als „Steuergerät“ zwischen Server-PC und Chromecast fungiert. Man benötigt für diese „Nur Zuhause“-Lösung NICHT das kostenpflichtige Abo, welches Plex anbietet. Nur die Android-App muss für unter vier Euro erworben werden. Daran soll es doch nicht scheitern. Also zuerst den Server installiert (das sollte sich als weise herausstellen) und diesen schnell konfiguriert. Das ist keine Raketentechnik und ging schnell vonstatten. Daraufhin die App im Playshop erworben und innerhalb weniger Minuten festgestellt, dass der getestete Film leider sowohl „stotterte“ als auch nach kurzer Zeit Bild und Ton asynchron lieferte. Also SOFORT den Kauf storniert. Für funktionsfähige Software bin ich gern bereit zu zahlen, stottern kann ich aber selber.
  • Als nächstes spielte ich dann mit dem App MediaThekCast herum. Eigentlich ganz nett. MediaThekCast erlaubt es direkt auf die Mediatheken von arte, ARD, ZDF und 3SAT zuzugreifen um diese Inhalte über den Chromecast auf den Fernseher zu streamen. EIGENTLICH kann mein Fernseher dies sowieso, aber es ist sehr sehr mühsam z.B. die Suche über die Fernbedienung des TVs zu bedienen.
  • Dann endlich beschäftigte ich mich mit LocalCast. LocalCast hat in meinen Augen derzeit das grösste Potential „meine App“ zum streamen auf den Chromecast zu werden. Es streamt Daten direkt über SMB oder  DLNA/UPnP. KÖNNTE somit die App meiner Wahl sein. Nur leider werden derzeit noch zu wenig Videoformate unterstützt, so dass ich noch nicht so glücklich damit bin. Aber die letzte Version ist mal gerade 2 Tage alt und man soll dem Programmierer ruhig ein wenig Zeit lassen. LocalCast ist kostenfrei und blendet – auf dem Smartphone – Werbung ein. Diese kann aber für einen frei wählbaren Betrag entfernt werden (ich bitte darum …) LocalCast habe ich schonmal monetär unterstützt – wie gesagt die Software hat in meinen Augen Potential und dann muss man den Programmierer doch mal „motivieren“ 🙂
  • Enttäuschend: Keiner der von mir derzeit genutzten Medienplayer (mit denen ich derzeit auch auf meine PC-Mediastreams zugreife) unterstützt derzeit(!) ChromeCast. Weder der DicePlayer (den ich sehr mag) noch BSPlayer oder MXPlayer  unterstützen ChromeCast. Schmerzhaft war die Feststellung, dass nichtmal der Google Video Player den ChromeCast unterstützt. Shame on YOU Google.

Natürlich gibt es auch noch die Pflicht:

  • Youtube: Nach der Installation von der Chromecast-App erhält die Youtube-App eine neue Schaltfläche, mittels welcher man die Youtube-Inhalte direkt auf den Fernseher streamen kann.
  • Google-Play Musik: Da geht die Party richtig ab. Wer – wie ich – auch das „große Programm“ freigeschaltet hat, holt sich damit die fetteste Jukebox auf die Anlage (wenn man seine Anlage an den Fernseher angeschlossen hat ..).

Was fehlt:

Mir fehlt im Moment eigentlich nur die Vollendung dessen, was ich mir derzeit von LocalCast erhoffe: Eine App, mit der ich jegliche Medieninhalte vom PC auf den ChromeCast streamen kann.  Sollte jemand sachdienliche Hinweise zu sinnvollen, nützlichen oder auch nur „lustigen“ Apps haben: Immer her damit!

Nachtrag – einen Tag später: Chromecast – und er kann es doch! Tschüß HDMI-Kabel