Den Banken vertrauen? #Fail

Die Bausparkasse Badenia hat nach Auffassung des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe eine Käuferin einer sogenannten Schrottimmobilie arglistig getäuscht.

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Gegen die Bausparkasse, die in den 90er-Jahren mehr als 7000 Immobilienverkäufe der Vermittlerfirma Heinen&Biege mit Krediten finanziert hatte, sind noch zahlreiche Klagen geprellter Anleger anhängig.

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Das hatte festgestellt, dass die Vermittler für das Geschäft statt der angegebenen rund fünf Prozent mindestens 15 Prozent des Kaufpreises erhielten.

schreibt die FTD. Da wunderts einen nicht, dass die Banken fette Boni rausdrücken, oder? Und wer in den 90ern mit solchen Verbrechen Geld machte, konnte diese Erträge wieder wunderbar investieren. So arbeitet das organisierte Verbrechen nebenbei auch: Erst mit linken Dingern Kapital ansammeln und dieses dann auch in sauberen Geschäften mehren.

Linkspartei: Manchmal bin ich kleinlich #Linke-

Ich gebe zu – und aufmerksame Leser konnten sich dies eh denken – auch wenn mein Herz eher für die Piratenpartei schlägt, so hegTe ich auch Sympathien für die Linkspartei. So einiges, was von denen kommt und kam, hatte wahrlich Hand und Fuss. Sarah Wagenknecht hat sich von einer linken „Kampfschnauze“ zu einer Frau entwickelt, der man SEHR genau zuhören sollte, denn sie hat wirklich etwas zu sagen. Blöd nur, dass sie eine Einzelperson ist. Blöd auch, dass die Parteien durch ihre Entscheidungen erst wirksam werden.

Die Entscheidung, diese Lukrezia „Luc“ Jochimsen als Kandidatin zur Wahl als Bundespräsidentin aufzustellen ist dermassen unterirdisch, dass ich dieser Partei in Zukunft jegliche Unterstützung abspreche. Vielleicht werde ich hier nochmal über diese Partei bloggen, wählbar ist sie allerdings auf gar keinem Fall.  Aber wie komme ich darauf?

Lukrezia „Luc“ Jochimsen hat in den Augen der Linkspartei die Mittel, die den Inhaber des höchsten Amtes in Deutschland auszeichnen. Wer als möglicher zukünftiger Bundespräsident seinen Wahlgegner als „Nutte der Politik“ bezeichnet hat rein menschlich auf dem „höchsten Sessel Deutschland“ nichts verloren. Dann lieber einen dahergelaufenen Müllwerker mit Umgangsformen, als so ein „Krawallweib“. Das höchste Amt im Staate hat vor allem eine Funktion: Repräsentieren. Eine Partei die sich solch eine Kodderschnauze wie Lukrezia „Luc“ Jochimsen in diesem Amt vorstellen kann, hat in meinen Augen Horrorphantasien, ist aber keineswegs auch nur ansatzweise in der Lage mich und meine Ansichten politisch zu vertreten.

Liebe Linke – als Partei seid ihr mittlerweile ähnlich widerlich wie die NPD. Mit einzelnen Mitglieder von euch würde ich gern mal einen Abend lang bei Bier oder Wein diskutieren. Aber als Partei: Pfui bäh. Es sind eure Entscheidungen die euch diskreditieren, nicht eure Themen.

Relation zwischen Ertrag und Strafe: Ein Grund für Gewalt

Wenn ich in der FTD lese

Sie mussten Toiletten sauber machen und Autobahnraststätten putzen – als Lohn bekamen die Reinigungskräfte 1 Euro pro Stunde. Das ist weniger als der Mindestlohn. Die Reinigungsfirma wurde jetzt zu einer Geldstrafe verurteilt.

Weil er Putzfrauen mit Stundenlöhnen unter 1 Euro abgespeist hat, muss ein Reinigungsunternehmer 1000 Euro Geldstrafe zahlen

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Der Mindestlohn für Gebäudereiniger lag zum Zeitpunkt der 18 angeklagten Taten zwischen 2004 und 2006 bei 7,68 Euro.

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Der Sozialversicherung sei durch nicht gezahlte Arbeitnehmer- und Arbeitgeberbeiträge 69.000 Euro Schaden entstanden – deren Höhe bemesse sich am Lohnanspruch und nicht an der Höhe des tatsächlich ausbezahlten Lohnes. Der Mann muss 100 Tagessätze á 10 Euro zahlen und gilt, sollte das Urteil rechtskräftig werden, als vorbestraft. Die vergleichsweise milde Strafe sei der langen Verfahrensdauer und der Tatsache geschuldet, dass der Angeklagte nicht vorbestraft sei und derzeit selbst nur einen 400-Euro-Job habe, sagte Methling. Seine Firma ist pleite.

Da werden die Sozialkassen um 69.000 Euro betrogen, die geschädigten Angestellten haben im Zweifelsfall parallel noch Hartz-IV bezogen und die Steuerzahler durften sponsoren. Der Angeklagte hat somit viele Parteien (Angestellte, Sozialkasse, Steuerzahler) betrogen und hat seinen Gewinn irgendwie durchgebracht. Denn Gewinn sollte er – wenn er nicht komplett dämlich war – genug gemacht haben.

Wenn wirtschaftskriminelle Ausbeuter Strafen erhalten, die DEUTLICH unterhalb der Bestrafung von „Hartz-IV Bezieher hat 2x keine Bewerbung geschrieben“ liegen, dann ist etwas falsch in diesem Lande. Ich hoffe nur, dass die betreffende ARGE den Straftäter zu den übelsten Sklaventreibern im Bereich vermittelt und die Bezüge streicht, wenn derjenige dort nicht bleibt.