Sponsoring oder kaufen von Politikeremotionen?

BP, ihr erinnert euch an den Mineralölkonzern der gerade grosse mengen Rohöl direkt an die Küstenlandschaft des Golf von Mexiko liefert und die grösste Umweltsauerei anrichtet, die jemals ein Konzern angerichtet hat. Also diese BP sollte ja das Sommerfest des Bundespräsidenten sponsoren. Nach der Riesensauerei im Golf von Mexiko wurde dann ein Rückzieher gemacht und BP verkündete sich von dieser Veranstaltung zurück zu ziehen.

Heute schreibt die TAZ:

Auch nach dem öffentlich verkündeten Rückzug vom Sommerfest des Bundespräsidenten ist der Ölkonzern Sponsor des Events geblieben, das am heutigen Freitag in Berlin stattfand. „Wir treten nicht öffentlich in Erscheinung, zahlen aber trotzdem die vereinbarten 75.000 Euro“, sagte ein BP-Sprecher der taz (die tageszeitung, Samstagausgabe).

Ich war etwas verunsichert – manchmal habe ich ein Problem Begrifflichkeiten einer Bedeutung zuzuordnen – und habe bei Wikipedia nochmal nachgeschaut wie Sponsoring definiert ist:

Unter Sponsoring versteht man die Förderung von Einzelpersonen, einer Gruppe von Menschen, Organisationen oder Veranstaltungen, durch eine Einzelperson, eine Organisation oder ein Unternehmen, in Form von Geld-, Sach- und Dienstleistungen mit der Erwartung, eine die eigenen Marketingziele unterstützende Gegenleistung zu erhalten.(Hervorhebung von mir)

Hmm, wenn eine Gegenleistung das Ziel ist, BP aber auf dem Sommerfest NICHT öffentlich in Erscheinung tritt, auf welcher Ebene erhofft man denn dann bitte die Gegenleistung zu erhalten? Habe nur ich das Gefühl, dass dieses (zugegeben absolute) Kleingeld von 75.000€ eine Geste an die Politiker ist?

Widerliches Dreckspack – ALLE Beteiligten.

Marketinglügen wie ich sie besser nicht ausdenken kann? iPhone 4

Das iPhone 4 hat Empfangsprobleme was das GSM-Signal angeht, inbesondere in der Hand von Linkshändern. Dieses ist eine peinliche Geschichte  und an Dämlichkeit kaum zu überbieten. Apple hat sich damit weltweit zum Affen gemacht und die Fanboys sind schon recht bedröppelt.

Was Apple da jetzt hinterher wirft ist allerdings DER Brüller:

Die angeblichen Empfangsprobleme des iPhone 4 sollen keine sein, vielmehr gebe die Empfangsanzeige des Smartphones die Signalstärke wegen eines Berechnungsfehlers in der Software nicht korrekt wieder. Das teilte der Apple-Konzern am Freitagnachmittag in einer als Brief an die Nutzer deklarierten Stellungnahme zu den Medienberichten der vergangenen Tage mit.

schreibt Heise nun und weiter

Die Ursache dieses „dramatischen Abfalls“ bei der mit kleinen Balken angezeigten Empfangsstärke sei ebenso „simpel wie überraschend“, räumt Apple nun ein. „Wir haben herausgefunden, dass die Formel, die wir zur Berechnung der Anzahl der angezeigten Balken verwenden, völlig falsch ist.“ In vielen Fällen würden dadurch zwei Balken mehr angezeigt, als die eigentliche Signalstärke rechtfertigen würde.

Mal ganz ehrlich: Apple ist für Kreativität bekannt, aber diese Nummer beweist dass Apple Kreativität wahrlich keine grenzen gesetzt sind. Auf DIESE Ausrede muss man erstmal kommen. Da erklärt man die Programmierer, Produktmanager und Betatester zu Vollhonks nur um den Ruf Apples zu schützen.

Denn WENN tatsächlich die Berechnung der Balkenanzeige falsch der einzige Grund für das – sagen wir mal – Phänomen wäre, würde das iPhone wohl überall wo eine kleine Signalschwäche wäre die Anzeige „Kein Netz“ präsentieren.

Sorry liebe Marketingleute von Apple, aber ich glaube da tischt ihr euren Fanboys und dem Markt eine feiste und vor allem durchsichtige Lüge auf.

Das blöde ist, dass man – selbst wenn das Signal schwach ist WEIL eine Hand die GSM-Antenne abdeckt, mittels Software eine grosse Balkenanzeige darstellen kann. Dann wäre das Problem noch da, aber die Anzeige zeigt volle Leistung. Mal im Auge behalten, ich lasse mich gern überraschen.

Hitler, Stalin und IM Willy/Dieter aka Dieter Dehm

Dieser Artikel ist aufklärend und nicht als Linke-bashing gedacht!

httpv://www.youtube.com/watch?v=B34KUcPyaCE

Ich weiss ja nicht ob Sie es wussten, aber der Landesvorsitzende der Linkspartei in Niedersachsen, der diesen selbst für meine Begriffe viel zu schmutzigen Vergleich von „Wulff und Gauck“ mit „Hitler und Stalin“ verglichen hat, hat eine Vorgeschichte. Er war IM und somit Ostspion zur Zeit des kalten Krieges zwischen BRD und DDR.:

Nach den Ergebnissen von Hubertus Knabe, Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen wurde Dehm im Dezember 1971 vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS) auf Basis politischer Überzeugung als IM Dieter (später umbenannt in IM Willy) geworben.

Dem MfS berichtete er laut seiner 400 Seiten starken Akte insbesondere über die Frankfurter Jungsozialisten und den SPD-Bezirk Hessen-Süd. Nach der Ausbürgerung des Liedermachers Wolf Biermann aus der DDR lieferte er als dessen Konzertmanager auch über diesen zahlreiche Berichte.

(Quelle Wikipedia). Dehm hat auch zu der SPD eine „bemerkenswerte“ Vergangenheit, denn die SPD versuchte ihn – erfolglos – aufgrund seiner Arbeit für das MfS rauszukegeln, leider erfolglos (Piraten: Sowas müsst ihr unbedingt geregelt haben, ihr müsst bei zwingenden Gründen  Leute rauskegeln können!).

Der Witz ist, dass selbst die Stasi ihn [DANK an Johannes] (wieder Wikipedia) anscheinend als „unbelehrbar“ rausgekegelt hat. Das Menschen wie Dehm ein Problem mit Gauck haben, DAS kann ich sehr gut nachvollziehen.

PS: NEIN, ich gehöre nicht zu den Menschen, die in der Linkspartei ausschliesslich unbelehrbare SEDler sehen. Seltsamerweise scheinen die Ost-Linken deutlich wählbarer zu sein, als die westlichen  Parteimitglieder. Was aber nichts daran ändert, dass ich persönlich auch die Linke als unwählbar betrachte.