Man muss auch mal Optimist sein können #Privatinsolvenzen

6,49 Millionen Deutsche über 18 Jahre haben aktuell so hohe Schulden, dass sie ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen können.

Über 55 Prozent (3,61 Millionen) der überschuldeten Personen hierzulande haben auch schon mit juristischen Folgen wie einer eidesstattlichen Versicherung oder einer Privatinsolvenz zu kämpfen. Trotzdem betrachten die Experten dies als gutes Ergebnis: Man habe aufgrund des Wirtschaftseinbruchs eine deutlich stärkere Verschlechterung der Überschuldungssituation in Deutschland erwartet. (Heise)

Fast jeder Dreizehnte kann seine Schulden nicht mehr zurückzahlen, jeder Zweiundzwanzigste ist diesbezüglich juristisch betroffen. Da muss man schon sehr optimistisch sein, dies noch als „gutes Ergebnis“ betrachten zu können.

Gut, dass wenigstens die Banken wieder Boni zahlen.

Siemens, Griechenland, Schmiergeld und Pleite – alles passt

Es gibt Meldungen, die könnten synchroner gar nicht in meinem Feedreader erscheinen:

Die erste Meldung beschäftigt sich mit den desaströsen Finanzen Griechenlands und ist der FAZ zu entnehmen:

Griechenlands Neuverschuldung hat im vergangenen Jahr bei 15,4 Prozent der Wirtschaftsleistung gelegen, fast 2 Punkte höher als die bisher bekannten 13,6 Prozent.

es sieht finster aus in Griechenland. Und wir Deutsche können nur unendlich froh sein, dass Deutsche Bank und Siemens ihre Hauptniederlassungen in Deutschland stehen haben. Ansonsten würde auch bei uns nämlich der wilde Westen praktiziert werden.

Womit wir bei Meldung zwei – aus der FTD – wären:

Ex-Siemens-Zentralvorstand Volker Jung ist offenbar nach aus Griechenland geflohen. Dies berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Jung durfte seit Juni 2009 Griechenland nicht verlassen. Dies hatte die Athener Staatsanwaltschaft angeordnet. Jung wird Bestechung griechischer Funktionäre vorgeworfen, um den Auftrag zur Digitalisierung des griechischen Fernmeldenetzes zu bekommen.

Nach Schätzungen griechischer Medien könnte an Politiker und Funktionäre in Griechenland Schmiergeld von insgesamt 100 Mio. Euro geflossen sein.

Ja, wenn da 100 Millionen Euro an Schmiergeld geflossen sind, dann stellt sich doch die Frage um wieviel hunderte von Millionen der Staat Griechenland vom Siemenskonzern betrogen wurde und vielleicht aufgrund der Verträge immer noch wird?

Wer nun aber glaubt, dass die Konzerne nur die Nachbarstaaten ausplündern, den möchte ich kurz und knapp an die Verlängerung der Atomlaufzeiten erinnern.

Ich werde – dank SEO – in Geld schwimmen!

Soeben erreicht mich der Reichtum! Wahnsinn!

Hallo

bei der Recherche nach guten Linkquellen bin ich heute auf http://rz.koepke.net/ gestoßen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie GEGEN VORAUSZAHLUNG einen Artikel mit Link zur Webseite unseres Kunden auf http://rz.koepke.net/ veröffentlichen. Dafür bieten wir Ihnen einen Betrag von 50,00 Euro an, den wir Ihnen gerne im Voraus bezahlen.

Whow – glatt 50 Euro EINMALZAHLUNG für Werbung

Zum Artikel: Der Artikel sollte sich gut in den Inhalt Ihrer Webseite fügen und zum Hauptthema Ihrer Webseite passen. Er sollte aus wenigstens 200 Wörtern bestehen. Im Artikel soll ein Link veröffentlicht werden, wobei wir Ihnen den Linktext und die Ziel-URL per Email mitteilen würden, wenn wir eine Email mit positiver Resonanz von Ihnen bekommen.

Hmm, ich glaube nicht, dass ich die betreffende Mail beantworten werde. 50 Euro? Das kann doch nicht ernst gemeint sein.

Sind diese SEO-Trottel wirklich so dämlich, im Impressum nur nach der Mailadresse zu schaun und nicht einmal den ersten Satz zu lesen:

Aus gegebenem Anlass: Dieses Weblog ist eine private, werbefreie Internetpräsenz.

Ja, diese SEO-Trottel scheinen wirklich so dämlich zu sein. Noch dämlicher sind offensichtlich nur diejenigen, die eben diesen SEO-Hirseln Geld in den Rachen schmeissen.

Sollte jemand auf die Idee kommen, mir – mittels Dienstvertrag – ein angenehmes Leben durch – inhaltlich freies – Führen dieses Blogs ermöglichen wollen, so wäre ich gesprächsbereit. Obschon mir mein derzeitiges Arbeitsverhältnis auch sehr entgegen kommt….