Ein FETTES Dankeschön an Horst Hrubesch

Ich wollte ja erst nicht so viel Fußball hier reinbringen, aber es geht um die Themen die mich beschäftigen und zur Fußballweltmeisterschaft gehört Fußball natürlich dazu.

Ich bin – was Fußball angeht – ein Quartalsgucker. Alle 2 Jahre (WM & EM) schaue ich mal rein. Ich kenne nicht die Schuhgrossen aller Spieler auch ist mir nicht bekannt wer gerade mit welchem Fotomodell liiert ist – egal. Dennoch lebe ich – so grob „in der Lage“. Ich kenne die wichtigsten Hintergrundgeschichten und weiss sogar dass es Kevin-Prince Baoteng war und nicht sein Bruder Jerome Agyenim, der Michael Ballack umgesäbelt hat.

Und damit kommen wir gleich zu meiner ersten Vermutung: Es tat der Nationalmanschaft gut, dass Michael Ballack nicht in Südafrika dabei ist. Mit der Majorität der alten Spieler hat auch der Standfußball die Mannschaft verlassen. Hör mal: Deutschland liegt zur Halbzeit ZWEI ZU NULL vorne? Was ist dass denn? Die deutsche Mannschaft deren Spielweise sich in mein Hirn eingebrannt hat gewinnt in der Vorrunde mit einem einzigen Tor welches  in der 91en Minute erzielt wird. Die Zeit davor wird verteidigt, wie es sich gehört.

Erinnert ihr euch an das Gejammer der Medien vor der WM? „Wo soll das enden ohne unsere alte Garde?“ Aber dank Horst Hrubesch haben wir Nachwuchs, den wir auf den Rasen schicken können. Manuel Neuner, Sami Khedira und Mesut Özil sind zum Beispiel – auch dank des Nationaltrainers der U21, Horst Hrubesch – 2009 Europameister geworden. Die haben noch keine grosse Erfahrung in der „grossen“ Nationalmannschaft, aber sie kennen internationale Turniere, kennen den mentalen Druck und vor allem sollten sie wissen, dass es auch gilt die Kräfte einzuteilen.

Das Gespenst „Nachwuchssorgen“ scheint erstmal gebannt zu sein. Wir haben respektable Nachwuchsfußballer als auch erfahrene alte Hasen und sowohl in den jungen Nationalteams als auch in der grossen Mannschaft Trainer die scheinbar wissen was sie tun. Ich glaube Deutschland ist endlich wieder auf dem Weg nach oben.

Und wehe ab sofort daddeln die wieder nur rum. Dann werd‘ ich böse!

Und Vuvuzela gehören immer noch verboten!

Wie geht man mit pubertierenden, gemeingefährlichen Giftzwergen um?

Der Berliner Informant hat eine Idee wieder erweckt, die (nicht nur) ich schon früher des öfteren im Kopf hatte: Spinner, Randalierer und Menschen mit aggressiver Persönlichkeitsstörung müssen bei Demonstrationen schlicht separiert werden. Bei dem Berliner Informanten liest es sich wie folgt:

Eine eigene Demo für Randalierer und wütende Polizisten

Für friedliche Demonstranten und friedlich-freundliche Gesetzes-Hüter wäre das DIE Lösung. Missgelaunte Störer und Verstimmte Polizisten könnten sich mal so richtig austoben, kloppen und im Anschluss zwei bis sechs Wochen Ruhe genießen. Dann schicken wa mal nur die Bullen hin, die richtee Bock uff Boxen ham’n und dann jibbit Glasflaschen, Knüppel, Helme und Steine für alle, zwei Tränengasbomben pro Seite, ein Fahne – die es zu ergattern gilt -, keine Kameras, keine Schutzwesten und keine Schusswaffen. Die Regeln sind klar – fehlt noch das Areal: Bitte im Banken und/oder Regierungsviertel.

Schon zu Brokdorf-Zeiten gab es (auf beiden Seiten!) Randalierer die den normalen Demonstrationsverlauf bewusst störten. Es war der gleiche Menschenschlag, der heute (vor allem) in Berlin und Hamburg jede Demonstration in Gewaltakte ausufern lässt. Wieso ist es so schwer diese Schwachmaten auszugrenzen? Direkt aus der Gruppe der Demonstranten entfernen und TRENNEN! Diese Mistmaden müssen aus ihren Gruppen herausgetrennt werden – die sind nur in der Gruppe stark. Wenn die allein vor einem typischen Bankkaufmann stehen pissen die sich typischerweise in ihre Bugatti/Armani/Joop oder Calvin Klein Unterhosen. Das sind typischerweise KINDER!

OK, schon zu Brokdorfzeiten war es nicht einfach diese Spinner zu separieren. Es hat manchmal, aber nicht immer geklappt. Ausserdem braucht es dafür innerhalb der Demonstrationsorga einen eigenen Trupp, der – am besten in Zusammenarbeit mit der Polizei – dafür sorgt, dass diese Hobbygewalttäter  nicht in die Lage geraten den Mist zu bauen für den Sie das Geld von Mama und Papa auf den Kopf hauen.

Dieses Deutschland ist zu klein für uns alle. Und ICH werde nicht auswandern – aber ich lasse mir dieses Deutschland auch nicht kaputt machen. Nicht von machtgeilen Politikern, nicht von geldgierigen Unternehmern, und erst recht nicht von diesen profilierungssüchtigen Halbstarken die einfach mal was an den Hals brauchen.

Reden die mir Angst machen

Ich wurde gestern Abend mit einer Rede konfrontiert, die mir Angst machte:

Sie wollten einst Deutschland für die Zukunft besser regieren als in der Vergangenheit und können als Ergebnis ihrer Regierungskunst in Wirklichkeit nur feststellen, daß Deutschland und das deutsche Volk noch immer leben.

Der deutsche Bauer verelendet, der Mittelstand ruiniert, die sozialen Hoffnungen vieler Millionen Menschen vernichtet, ein Drittel aller im Erwerbsleben stehenden deutschen Männer und Frauen ohne Arbeit und damit ohne Verdienst, das Reich, die Kommunen und die Länder überschuldet, sämtliche Finanzen in Unordnung und alle Kassen leer. Was hätten sie überhaupt noch mehr zerstören können. Das schlimmste aber ist die Vernichtung des Vertrauens in unserem Volk, die Beseitigung aller Hoffnungen und aller Zuversicht.

In ihrer Angst vor dem Erwachen der Nation, haben sie die Menschen gegeneinander ausgespielt, die Stadt gegen das Land, den Angestellten gegen den Beamten, den Handarbeiter gegen den Arbeiter der Stirne, den Bayern gegen den Preußen, den Katholiken gegen den Protestanten uns so fort und umgekehrt.

Diese Rede stammt nicht von einer Oppositionellen der Jetztzeit, sondern sie stammt von Adolf Hitler. Die Zitate stammen aus dem „Appell an die Nation“ und wurde am 15. Juli 1932  anlässlich der Reichstagswahl zum 31. Juli 1932 gehalten.

Entdeckt ihr da Parallelen? Sind einige der Aussagen auch jetzt treffend? Hat unsere Regierung (diese und vorige) den Boden geschaffen, der es etwaigen Radikalen ermöglicht die Hoffnungslosen hinter sich zu sammeln.

Adolf Hitler ist an die Macht gekommen, WEIL er sowohl die Arbeits- und Hoffnungslosen als auch einige der Herren aus der Grossindustrie hinter sich versammeln konnte. Ich will ja keinem Tipps geben, wie man eine macht ergreifen könnte – vielmehr gilt es zu vermeiden dass sich gewisse Situationen wiederholen.

„Wer sich der Geschichte nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (Original: „Those who cannot remember the past are condemned to repeat it.“