Argumente gegen Mindestlohn

Ich verstehe diese Forderung nach Mindestlohn nicht.

Wozu sollen Arbeitnehmer Geld bekommen – mehr Geld als sie unbedingt benötigen um Miete und Billiglebensmittel vom Discounter sowie Kleidung vom KiK zu erwerben? Ist doch alles Blödsinn. Arbeitnehmer brauchen kein Geld um sich Tages- oder Wochenzeitschriften zu kaufen. Kino- und Theaterbesuche werden überbewertet.

Reinhard Bispinck, Leiter der tarifpolitischen Abteilung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung, geht davon aus, „dass von einem Mindestlohn von 8,50 Euro mehr als 5 Millionen Beschäftigte profitieren“. (Quelle FAZ)

Verdammte Scheisse, eine Anhebung des Mindestlohns um einen Euro wären 5 Millionen Euro jede verdammte Stunde, die ausgegeben werden könnte. Das wäre (bei einer 40 Stunden Woche) jede Woche 200 Millionen Euro Kaufkraft – jeden Monat eine Milliarde Euro. Das bringen die Aktienbesitzer niemals rein, was die kleinen Arbeitnehmer da in unsere Wirtschaft pumpen würden.

Von dieser monatlichen Milliarde würden ALLE durch Mehreinnahmen profitieren: Krankenkassen, Staat (Steuern), Dienstleister, Produzenten. Ein gewaltiger Wirtschaftsschub könnte entstehen.

Zeigt jemand den Bundesinnenminister an?

Wenn Alvar Freude in seinem Blog berichtet, dass das Innenministerium das BKA auffordert geltende Gesetze NICHT einzuhalten, dann frage ich mich welche Macht in diesem Staate mich dann noch zur Gesetzestreue erziehen soll?

Mir liegt der finale Entwurf des Erlasses (PDF; 2,4 MB) vor, mit dem das BKA angewiesen wird, das Zugangserschwerungsgesetz nicht umzusetzen. (Alvar)

Die Aufgabe des Bundesinnenministeriums:

Die wichtigste Aufgabe des Bundesinnenministers ist die Gewährleistung der Sicherheit unseres Landes. Der Schutz des Einzelnen vor Gewalt, sei es krimineller oder terroristischer Art, ist eine Voraussetzung für die freie Entfaltung seiner Möglichkeiten. (Quelle)

Wird die Sicherheit nicht durch Einhaltung von Gesetzen aufrecht erhalten? Darf ich jetzt auch die Steuergesetze nicht einhalten? Oder anders gefragt: Nach welchen Voraussetzungen wird definiert, wann sich wer über welche Gesetze hinweg setzen darf?

Die Regierung und deren Erfüllungsgehilfen machen sich ein ums andere Mal lächerlich.

Vodafone und Telefonsupport

Hach, diese supertoll-innovative Firma Vodafone. Im Web 2.0 versucht sie sich erfolgreich aufzustellen, aber wie man telefonischen Support liefert ohne seine Kunden sauer zu fahren, DAS bekommen sie nicht gebacken. Man will ja nicht viel: Nur eine Rechnung bekommen, die der Buchhaltung nicht vorliegt. Also eine 0800-Nummer anrufen. Freundlicherweise wird man zu Beginn gefragt, ob man sich per erfolgloser Sprachsteuerung oder doch lieber per Tastatur durch das Menü hangeln will.

Was dann passiert habe ich zum Anlass genommen mich mal bei denen auf den Putz zu hauen. Wie bei denen Support buchstabiert wird, da ist ja 1&1 noch besser aufgestellt.

Ich habe heute 4x versucht dieses Anliegen telefonisch vorzutragen, bin allerdings jedesmal nach beträchtlicher Wartezeit – mit Ansage!! – aus der Warteschlange geworfen worde. Das empfinde ich als Frechheit und Diebstahl meiner Zeit! Entweder lässt man mich warten, oder man gibt ein „Besetzt“ aus. Erst alle Eingaben machen lassen, dann warten lassen um DANN aus der Warteschlange zu kicken ist eine Frechheit! und an Ignoranz gegenüber dem Kunden kaum zu überbieten.

Ich will da weg! Und im Oktober läuft der Vertrag aus – dann bin ich da auch weg!