Machs wie Komsa: Adblocker installieren und abmahnen

Leute es gibt Dinge, die sind einfach zu schräg um wahr zu sein. Ich bin ja nun von Politikern und Managern so einiges gewohnt, aber was die Komsa über ihre Anwältin da rausdrückt setzt wirklich vielem die Krone auf.

Da installieren die einen lokalen Werbeblocker, der anstelle der auf diversen Webseiten erscheinenden integrierten Onlinewerbung ein Komsa-Logo einblendet. So weit so gut. Kann man machen. DANN aber all die Webseitenbetreiber abzumahnen, deren Werbung lokal durch ein Komsa-Logo ersetzt wurde abzumahnen ist echt die Höhe. Wie dreckig muss es der Komsa gehen, wenn die schon versuchen müssen so Geld in die Kassen zu spülen? Und wieso wird deren Anwältin überhaupt bezahlt?

Koch redet sich immer weiter in die Scheisse: „Hatz auf Hartz“

Roland Koch, dieser ……. (das auszuschreiben verbietet mir meine Erziehung) aus Hessen ist wirklich ZU dämlich – oder er hält das Wahlvolk für Vollhonks. Wie kann ein denkender Mensch folgenden Satz absondern:

Der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU) hat Kritik an seinem Vorstoß zurückgewiesen, Hartz-IV-Empfänger zu gemeinnütziger Arbeit heranzuziehen. In einem Beitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung schreibt Koch: „Wenn Millionen von Bürgern, die jeden Tag hart arbeiten, sehen, dass sie ohne jede eigene Anstrengung folgenlos annähernd das gleiche Einkommen erhalten könnten wie diejenigen, die sich nicht anstrengen und das System ausnutzen, dann ist das nichts anderes als die Perversion des Sozialstaatsgedankens.“ (Quelle FAZ)

damit gibt Koch unumwunden zu, dass Millionen von täglich hart arbeitenden Bürgern nicht mehr als Lohn für ihre Arbeit bekommen, als das „soziokulturelle Existenzminimum“.

Mir geht diese Hatz auf Hartz allmählich so gepflegt auf die Nerven, dass es seinesgleichen sucht. Von Politikern erwarte ich etwas mehr Intellekt als sie zum ausstossen von billigste Stammtischparolen benötigen. Diesen Intellekt bin ich bereit Herrn Roland Koch abzusprechen.

Sicherheitsloch München 2 – oder man muss nur genau lesen

Was fällt euch an folgendem Part (Quelle FAZ) auf:

Nach der Sicherheitspanne auf dem Münchner Flughafen fahndet die Polizei weiter nach dem Mann, dessen Laptop-Computer den Sprengstoffalarm ausgelöst hat. Es könnte sich um einen Geschäftsmann mittleren Alters handeln, sagte Bundespolizei-Sprecher Thomas Borowik am Donnerstagmorgen in München. Der Mann wurde bislang nicht gefunden und könnte gleich nach dem Alarm den Flughafen in einer Maschine verlassen haben. Die Fahndung läuft weiter. (Hervorhebung von mir)

Ich habe es euch nochmal hervorgehoben (ich vermeide hier bewusst das Auslösen der „Insiderglocke“).

Da wird ein Sprengstoff(Verdachts)Alarm ausgelöst und die auslösende Person könnte MIT dem auslösenden Gegenstand den Flughafen mit einer Maschine (damit ist doch ganz sicher ein Flugzeug gemeint) verlassen haben? Das ist ja wohl der Witz des Jahrzehnts.

Das heisst, WENN tatsächlich ein Sprengstoffattentäter in München als Abflug-Airport nutzt passiert folgendes:

  • Es wird erkannt, dass er Sprengstoff bei sich hat
  • Er wird laufen gelassen und NIEMAND weiß wer er ist
  • Flüge fallen aus, Tausende Passagiere müssen warten
  • Es wird KEIN sofortiges Startverbot an den Tower gemeldet
  • Der vermeintliche Attentäter steigt in seine Maschine und kann seine Tat ausführen
  • Der Flughafen München 2 kann belegen, wann der Unbekannte positiv getestet wurde und dass er in München zustieg.

Mal ehrlich: Wie unnütz ist dieses – sauteure – Sicherheitstheater eigentlich? Wusstet ihr eigentlich, dass der Grossteil des „Sicherheitspersonals“ auf den Flughäfen unterbezahlte und nur knapp „ausgebildete“ Hilfskräfte von privaten Dienstleistern – meist mit Zeitarbeitsverträgen – sind?