Was haben Banken, was Migranten nicht haben?

Gerade die Hamburger Medien sind dieser Tage voll von Berichten über gewalttätige Migranten und es wird deren mangelnder Respekt vor dem deutschen Staat kritisiert.  Als Lösungsvorschläge wurden Prügelstrafen, Ausweisungen und auch Schusswaffengebrauch zur „Re-Respektierung“ genannt.

Ich stelle mir nun die Frage, ob was diese Stammtischstrategen bei folgendem Sachverhalt vorschlagen:

Der Umgang mit europaweiten Bankenstresstests entwickelt sich in Deutschland zu einem Machtkampf zwischen Regierung und der Kreditwirtschaft. Nach FTD-Informationen verweigern diverse Institute die geplante Veröffentlichung der Daten.

entnimmt man der FTD. Weshalb dürfen Banken den Staat so respektlos behandeln und Menschen die eben dies tun sollen verprügelt, ausgewiesen oder gar an- oder erschossen werden? Wenn die Scharfmacher bei „Bundeswehreinsatz im Innern“ Panzerkompanien im Bankenviertel meinen, wäre ich dabei.  Denn die Banken haben den deutschen Steuerzahler in den letzten zwei Jahren mehr gekostet als sämtliche Arbeitslose in 10 Jahren verprassen können.

Wer Politiker und Banker schlägt, kann kein schlechter Mensch sein. (Sehr frei nach W.C. Fields)

Den Banken vertrauen? #Fail

Die Bausparkasse Badenia hat nach Auffassung des Bundesgerichtshofes (BGH) in Karlsruhe eine Käuferin einer sogenannten Schrottimmobilie arglistig getäuscht.

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Gegen die Bausparkasse, die in den 90er-Jahren mehr als 7000 Immobilienverkäufe der Vermittlerfirma Heinen&Biege mit Krediten finanziert hatte, sind noch zahlreiche Klagen geprellter Anleger anhängig.

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Das hatte festgestellt, dass die Vermittler für das Geschäft statt der angegebenen rund fünf Prozent mindestens 15 Prozent des Kaufpreises erhielten.

schreibt die FTD. Da wunderts einen nicht, dass die Banken fette Boni rausdrücken, oder? Und wer in den 90ern mit solchen Verbrechen Geld machte, konnte diese Erträge wieder wunderbar investieren. So arbeitet das organisierte Verbrechen nebenbei auch: Erst mit linken Dingern Kapital ansammeln und dieses dann auch in sauberen Geschäften mehren.

Linkspartei: Manchmal bin ich kleinlich #Linke-

Ich gebe zu – und aufmerksame Leser konnten sich dies eh denken – auch wenn mein Herz eher für die Piratenpartei schlägt, so hegTe ich auch Sympathien für die Linkspartei. So einiges, was von denen kommt und kam, hatte wahrlich Hand und Fuss. Sarah Wagenknecht hat sich von einer linken „Kampfschnauze“ zu einer Frau entwickelt, der man SEHR genau zuhören sollte, denn sie hat wirklich etwas zu sagen. Blöd nur, dass sie eine Einzelperson ist. Blöd auch, dass die Parteien durch ihre Entscheidungen erst wirksam werden.

Die Entscheidung, diese Lukrezia „Luc“ Jochimsen als Kandidatin zur Wahl als Bundespräsidentin aufzustellen ist dermassen unterirdisch, dass ich dieser Partei in Zukunft jegliche Unterstützung abspreche. Vielleicht werde ich hier nochmal über diese Partei bloggen, wählbar ist sie allerdings auf gar keinem Fall.  Aber wie komme ich darauf?

Lukrezia „Luc“ Jochimsen hat in den Augen der Linkspartei die Mittel, die den Inhaber des höchsten Amtes in Deutschland auszeichnen. Wer als möglicher zukünftiger Bundespräsident seinen Wahlgegner als „Nutte der Politik“ bezeichnet hat rein menschlich auf dem „höchsten Sessel Deutschland“ nichts verloren. Dann lieber einen dahergelaufenen Müllwerker mit Umgangsformen, als so ein „Krawallweib“. Das höchste Amt im Staate hat vor allem eine Funktion: Repräsentieren. Eine Partei die sich solch eine Kodderschnauze wie Lukrezia „Luc“ Jochimsen in diesem Amt vorstellen kann, hat in meinen Augen Horrorphantasien, ist aber keineswegs auch nur ansatzweise in der Lage mich und meine Ansichten politisch zu vertreten.

Liebe Linke – als Partei seid ihr mittlerweile ähnlich widerlich wie die NPD. Mit einzelnen Mitglieder von euch würde ich gern mal einen Abend lang bei Bier oder Wein diskutieren. Aber als Partei: Pfui bäh. Es sind eure Entscheidungen die euch diskreditieren, nicht eure Themen.