Selbstbedienungsrepublik Deutschland steigt aus Atomausstieg aus

Der nächste monetäre Nutzniesser unserer Schwarz-Gelben Regierung steht fest: Die Atomindustrie.

Regierung und Kraftwerksbetreiber haben sich darauf geeinigt, vorerst alle Kraftwerke in Deutschland am Netz zu lassen. Über die Einzelheiten des Gesprächs sei Stillschweigen vereinbart worden. (Quelle Süddeutsche)

Dadurch werden den Kraftwerksbetreibern Millionengewinne garantiert, denn pro Tag erwirtschaften die Betreiber 1 Million Euro. Mal schauen wann und wo da die nächsten Parteispenden oder – in ferner Zukunft – ein paar hoch dotierte Vorstandsposten abfallen.

Jahrelange Arbeit der umweltschützenden Gruppierungen gehen damit den Bach hinab.

„Smartphones“ oder: 24 Stunden online

Die TAZ motivierte mich durch einen Artikel

Im Streit der Woche warnt ein Therapeut vor ihnen, Netzaktivist Beckedahl schwärmt trotz Bedenken. Und Boris Palmer findet sein iPhone wichtiger als den Kühlschrank.

auch mal meine Gedanken zur „Generation Online“ von mir zu geben.

Vorweg: Ich glaube ich bin ein Technikfreak – entscheiden sollen dies Andere. Wenn heute morgen mein neues SSD-Laufwerk mich – über den Overnight-Transporteur – um 09:00 weckt, ist das Laufwerk um 09:05 eingebaut. Mein Mobiltelefon muss zwingend die Funktionen „telefonieren“, „Webbrowser“ und „SSH“ beinhalten – inkl. Tastatur (sonst macht SSH eher keinen Sinn). Nutzen tue ich das Telefon für unterwegs aber nur wenn ich es brauche. Telefonieren tue ich lieber vom Schreibtisch oder Sofa aus, als von öffentlichen Verkehrsmitteln. Wenn ich mit anderen Menschen zusammen sitze (Stammtisch, Kneipe, Bar oder sonstwo) möchte ich mit eben DIESEN Menschen kommunizieren – mir fremde Menschen vielleicht kennen lernen. Es gibt wenig alberneres als Gruppen von Menschen, die an einem Tisch zusammen sitzen und auf ihren Laptops, Notepads oder Telefonen rumhämmern und deren einzige Kommunikation „Schau mal was mir XYZ gerade geschickt hat“ ist.

Auch ich surfe mal von Unterwegs  im Netz um mal kurz(!) eine Information zu recherchieren. Auch kann es passieren – wenn ich Notdienst im RZ habe – dass ich mittels SSH mal kurz gegen das Betriebssystem eines stotternden Servers trete. Aber dann ist auch wieder gut und das Ding verschwindet in der Tasche. Die Möglichkeit etwas zu tun bedeutet nicht, es krampfhaft und ständig auch umzusetzen. Es gibt doch keine sinnloseren Tweets als „Ich steige gerade vom Bus in die U-Bahn“. Wen interessiert das WIRKLICH?

Für mich sind diese 24/7-Online-Freaks süchtig, ohne ihre Droge nur noch mittels ärztlicher Hilfe lebensfähig. Meine Prinzessin war verwundert, wie gut ich die rechnerlose Zeit unseres Urlaubs überstand, da sie – aufgrund meines (ZUHAUSE!) steten Kontakts zu meinem Rechner – davon ausging, dass ich unter Entzugserscheinungen leiden würde. Aber nein. BRAUCHEN tue ich die Onlinewelt nur wenn ich sie „brauche“ – ich kann auch ohne. Trotz meiner zwei Telefone (Privat und beruflich). Und ihr?

Lieber Sauger von Strato..

Wer immer Du bist, der sich hinter der IP-Adresse 85.214.143.* (ein Strato-Server) verbirgt, knapp 3000 Zugriffe in weniger als 24 Stunden sind mir einfach zu viel. Ich werde deine IP-Adresse heute Abend blocken. Ich weiss nicht was Du damit bezweckst, aber ich sehe in der Menge der Zugriffe definitiv keinen Sinn – das Einfügen blödsinniger Referrer in deine HTML-Requests macht es nicht besser, eher auffälliger. Ein Backup fahre ich selbst, dafür brauche ich keine externen „Dienstleister“. Ausserdem nutzt Du die Internetressourcen auf eine parasitäre Art. Muss nicht sein.

Hat sonst noch jemand übermässige Zugriffe auf sein Blog/Webpräsenz aus diesem IP-Block bemerkt?