FDP-Generalsekrekretär Lindner strebt Parteivorsitz an

Wenn ich in der Süddeutschen lese

Bis Sonntag waren die Wirtschaftsliberalen strikte Verfechter der Kernenergie. Nun läuten sie die Wende ein: Generalsekretär Lindner will nun die acht Meiler, die unter das Moratorium fallen, für immer abschalten.

dann stelle ich fest: Da bewirbt sich jemand als Nachfolger Westerwelles. Sicherlich nicht nicht als zuverlässiger Politiker, sondern als Fähnlein im Wind, aber bei der FDP ist das inhaltliche Schleudertrauma halt Teil des Parteiprogramms.

Die FDP ist halt ein Zusammenschluss von Lächerlingen, zwar es mag den einen oder anderen geben, der aus Verwirrung dieser Partei angehört, aber generell darf man erkannte FPDler inhaltlich einfach nicht ernst nehmen. Die ist schlicht ein Haufen, der – wie braunes Laub im Herbstwind – jedem kleinen Aufmerksamkeitslüftchen hinterher läuft. Und wenn es nur eine Läuseflatulenz ist.

So behandeln unsere Minister ihre Mitarbeiter #Schäuble

httpv://www.youtube.com/watch?v=7bcUzwYeXUk

Unser Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble zeigt in diesem Video seine Fähigkeiten in Sachen Mitarbeiterführung und Sozialverhalten. Es ist unerklärlich wie jemand mit diesen Ausfällen ein hohes deutschen Staatsamt bekleiden darf. Wer menschlich so weit unten ist, ist als Vorgesetzter untragbar – die einzige Entschuldigung wäre eine geistige Verwirrung – dann aber gehört Schäuble in ärztliche Behandlung und ist nicht in der Lage sein Amt zu bekleiden. Den Sprecher seines Ressorts derart runterzuputzen ist eine absolute Unverschämtheit:“Reden Sie nicht, Herr Offer“. Selbst im stillen Kämmerlein – face to face – wäre es unhaltbar. Aber in einer Pressekonferenz, vor der versammelten Presse ist das ein Kündigungsgrund – gegen Schäuble!

Und zu einer Partei in der solche Menschen Ämter bekleiden können, sage ich mal gar nix.

Ist Westerwelle Vorsitzender der Hamburger Piratenpartei?

Naja, unser Aussenguido wird nicht von der FDP zur Piratenpartei wechseln. Aber was im Hamburger Vorstand derzeit abgeht, erinnert mich an Dinge wie Guidomobil und FDP als Spasspartei.

Leider geht es in politischen Parteien aber um Politik und nicht um Spassfraktionen und Chill-Out-Zonen beim CSD. Dieses kleine Detail scheint den Hamburger Piraten unter der Leitung von Desi Huthmacher verloren gegangen zu sein. Gestern erklärte sie als Neustadtpirat über Twitter:

Achtung! Vorstandssitzung#10 findet heute nicht statt und wird vertagt!http://tinyurl.com/25xjqc6

Dies scheint eine einsame Entscheidung von Desi Huthmacher gewesen zu sein, denn schon kurz Zeit später erfuhr man (ebenfall über Twitter), dass die Vorstandssitzung der Hamburger Piraten doch statt findet.

Hier sind wir an dem Punkt, an dem man von Verwirrung ausgehen kann. Mir sind Mails „zugespielt“ worden, die diese Geschichte beleuchten:

  1. Desi Huthmacher hat keine Zeit und möchte die Sitzung am Veranstaltungstag verlegen.
  2. Der Restvorstand beschliesst die Sitzung auch ohne den Vorsitzenden statt finden zu lassen.
  3. Die Vorstandsvorsitzende Desi Huthmacher bezweifelt die Legitimität, da nur sie diese Sitzung durchführen kann. Bei dieser Interpretation versucht sich Frau Huthmacher auf die Hamburger GO zu stützen: „Die für heute angesetzte Sitzung fand nicht statt, da ich sie heute Mittag abgesagt habe. Laut der GO unseres Vorstandes habe nur ich das Recht die Sitzungen, sowie den Vorstand zu koordinieren und zu leiten.“
  4. Die Vorsitzende Desi Huthmacher erklärt den Rücktritt eines Hamburger Vorstandsmitgliedes für ungültig, da er dies auf einer – in den Augen von Frau Huthmacher – nicht stattgefundenen Sitzung tat.

Schon gestern fühlte ich mich genötigt zu twittern:

@neustadtpirat Humor muss sein – Politik(!!) hat aber Vorrang und genau DIE wird in HH nicht mehr gemacht. Leider merkt ihr das nicht.

Es scheint die anstehende Parteitag in Hamburg tut mehr als nur Not, denn die Vorsitzende scheint ein wenig unter Grössenwahn zu leiden.

Leute: WENN die Hamburger Piraten etwas erreichen wollen, sollte es mal so langsam los gehen fähige Leute in den Vorstand zu wählen. Menschen mit Durchsetzungsfähigkeit, Visionen, Ideen, diplomatischem Geschick, einem dicken Fell und all den Attributen die man eben benötigt um eine politische zu führen. Die Zeiten von „Klassensprecher“ und „ASTA“ sind definitiv vorbei – oder sollten es zumindest sein.