Die Waffenlobby macht aktiv Politik

Gerade muss ich in der Welt unter der Überschrift  „Waffenrecht – Drastische Verschärfung fraglich“ folgende Meldung lesen:

Die Mehrheit der Länder habe das Verbot der Waffen ebenso abgelehnt wie eine Begrenzung der Anzahl der Waffen pro Träger, schreibt das Blatt. Offen blieb demnach die Sicherungspflicht von Schusswaffen mit biometrischen Vorrichtungen sowie eine Amnestie für Bürger, die ihre illegalen Waffen abgeben wollen.

Na, da kann man doch wunderbar ablesen woher der Wind weht, denn eine Einschränkung der Anzahl der Waffen oder gar ein Verbot von grosskalibrigen Waffen würde Umsatzeinbussen bei der Waffenproduzenten bedeuten. SOWAS geht ja GAR nicht. Mit der Sicherungspflicht oder gar der Biometriepflicht könnte man ja Geld verdienen, allerdings gilt es da vorab von der Waffenindustrie zu prüfen, ob die deutschen Hersteller in der Entwicklung von massentauglichen Biometriesystemen weiter sind als ausländische Hersteller. Man will ja schliesslich keinem Wettbewerbsnachteil haben.

Schade, dass Frau von der Leyen sich nicht mal dieses Themas annimmt, dann wären auch Blasrohre verboten und Erbsen würden als verfassungfeindlich eingestuft werden. Schliesslich sind es ja auch Kinder und Familien, die bei den Amokläufen mit Waffen aus dem Bestand von Sportschützenvereinen getötet und traumatisiert wurden.

Franzosen geben deutschen Arbeitnehmern Entwicklungshilfe

Na, das kann ja ‚was werden:

Die Proteste französischer Mitarbeiter des Reifenherstellers Continental gegen geplante Werksschließungen spitzen sich zu. Nachdem ein Gericht am Dienstag die Klage von Gewerkschaften gegen die Standortschließung in Clairoix abgewiesen hatte, stürmten wütende Arbeiter ein Verwaltungsgebäude. Hunderte Angestellte drangen in die Präfektur von Compiégne ein und verwüsteten Büros. Am Standort selbst wurden Scheiben eingeworfen.

Der Protest könnte sich auf Deutschland ausweiten: Mit einem Sonderzug will die Belegschaft am Donnerstag nach Hannover reisen, um gemeinsam mit den deutschen Kollegen gegen den Stellenabbau bei dem krisengebeutelten Autozulieferer zu demonstrieren.

schreibt die FAZ. Ob nun die Franzosen nun die deutschen Conti-Chefs als Geisel nehmen und mit ihnen Gespräche zu führen? Vielleicht lernen die Deutschen dann ja mal wieder wie man seine Interessen wirklich vertritt und die Arbeitnehmer schicken die Gewerkschafts-Bonzen endlich in die Wüste.

Ich kriminalisiere euch ALLE!

Kriminalisieren 2.0 – wie geht das.

Die Frau von der Leyen, Herr Zierke und auch der Herr Schäuble bauen da gerade ein wunderbares technisches Mittel zum kriminalisieren vieler Bundesdeutschen aus: Die Internetsperre. Wie diese zu nutzen ist um möglichst viele (oder aber auch gezielt..) Menschen bei den Ermittlungsbehörden zu denunzieren – oder aber auch die Logfiles der Beobachter sinnlos vollzumüllen – will ich hier anhand von 4 Beispielen verdeutlichen:

1) Ich schreibe diverse tolle Artikel, in dem ich möglichst viele SEO-Begriffe zu einem derzeit angesagtem Thema  verwende. Innerhalb dieses Artikels verlinke ich eine Webseite, welche auf eine gesperrte Seite verlinkt.(Ergebniss: Mir unbekannte Menschen erscheinen im Filter und machen sich indirekt verdächtig auf KiPo Seiten gelangen zu wollen.)

2) Ich verschicke Mails an eine zu denunzierende Person aus meinem Bekanntenkreis (vielleicht motiviere ich auch andere, an diese Person zu mailen) und sende jeweils mittels tinyurl einen Link zu einer gesperrten Seite. (Ergebniss: Eine definierte Person macht sich verdächtig, ich denunziere..)

3) Ich bin böse: Ich habe ein Bot-Netz, das mir gehört und verspamme mittels Make-Money-Fast enlarge-your-penis oder cheap-viagra einen Link zu einer gesperrten Seite. (Ergebnis: Die Logfiles der Sperrseite füllen sich massiv, die Daten werden unbrauchbar)

4) Ich binde eine indirekt gesperrte Seite in ein (möglichst statisches …)Frames meiner Webseite ein (Ergebnis: Alle Besucher meiner Webseite machen sich verdächtig)

NIEMALS sollte man bei diesen „Spielen“ von seiner Domain auf die original-gesperrte Seite verlinken. Ansonsten läuft man Gefahr selbst in die Sperrliste zu gelangen und das will man ja nicht.

Wer nun sagt: Aus diesem Grund sind die Sperrlisten ja geheim, dem antwrte ich: NOCH! Ich spekuliere mal, dass es nicht lange dauern wird und diese Listen sind – per Wikileaks – public.