Statistiken September – Urlaubszeit für Spammer

Wieder haben wir einen Monat hinter uns gebracht und freuen uns entweder auf das Gehalt, die Überweisung des Arbeitslosen- oder  Hartz-IV-Geldes, oder wir grämen uns dass die monatlichen Abbuchungen der Gehälter wieder vom Konto abgingen.

All das ficht mein Blog nicht an, hier sind es nur die stupiden Statistiken, die emotionslos von etwaigen Tools aufgenommen werden.

Die gute Nachricht zuerst: Die Kommentarspammer waren wohl im Urlaub. Der Spam für weltbewegende Produkte wie carisoprodol, Tramadol…., Adipex und ähnlich sinnlosen Schrott ging weiter deutlich zurück:

Spam im Reizzentrum

Spam im Reizzentrum

Und nun die für mich erfreuliche Nachricht: Noch mehr Zugriffe! Ich freue mich, dass es immer mehr Menschen gibt die aus mir nicht erfindlichen Gründen meine Ergüsse verfolgen. Leider verdiene ich damit kein Geld – Werbefreiheit bleibt bestehen – aber die Motivation wird halt doch gestreichelt.

Besucher im Reizzentrum

Besucher im Reizzentrum

Interessant ist noch das „Interesse“ der Suchmaschinen, die DEUTLICH mehr Traffic generieren als die User. Datenkraken ole`. Was könnte man an Traffic sparen, wenn man Google abklemmt 🙂

Wir brauchen mehr Menschen wie Sarrazin [Update]

Sarrazin, ihr erinnert euch? Das war der Berliner Finanzsenator, der vorrechnte, dass Hartz-IV-Sätze viel zu hoch sind und dass man keine Heizung braucht, man kann ja einen Pulli überziehen.

Dieser Sarrazin hat wieder eschlagen, nun lästert der derzeitige Bundesbank-Vorstand über seine ehemalige „Heimat“ Berlin ab. Dies tut er in der Süddeutschen:

Berlin werde, so der 64-Jährige, „niemals von den Berlinern gerettet werden können“. Der Intellekt, den die Stadt brauche, müsse noch importiert werden, „und er wird auch importiert werden wie im New York der fünfziger Jahre“, so der Volkswirt in einem Gespräch mit der Zeitschrift Lettre International. Die Stadt werde dann wieder ein intellektuelles Zentrum, aber nicht mehr mit dem Gewicht der zwanziger Jahre.

Ich freue mich jetzt schon auf den Tag an dem Sarrazin nicht mehr bei der Bundesbank tätig ist und dann so offen und unverblümt seine Meinung und Ansichten über die Arbeit und die Strukturen der Bundesbank offen legt. Das wird ein Spass.

[Update]

Tja, da haut die Deutsche Bundesbank mal eben auf Ihren Vorstand ein. DAS ist Sarrazin bestimmt nicht gewohnt, dass sein Arbeitgeber ihn öffentlich zurückpfeift und massregelt. Aus die Maus mit kuscheliger „Wir tun uns alle nichts“-Politik, willkommen in der freien Wirtschaft:

In einer beispiellosen Mitteilung hat sich die Deutsche Bundesbank von ihrem Vorstandsmitglied Thilo Sarrazin (SPD) distanziert.

„Die Deutsche Bundesbank distanziert sich entschieden in Inhalt und Form von den diskriminierenden Äußerungen von Dr. Thilo Sarrazin in dessen Interview mit ‚Lettre International'“, hieß es in der am Mittwoch veröffentlichten Mitteilung. „Dr. Sarrazin, ein ehemaliges Mitglied des Berliner Senats, gibt darin nicht die Ansichten der Bundesbank wieder. Das Interview steht in keinerlei Zusammenhang mit den Aufgaben von Dr. Sarrazin bei der Bundesbank“, teilte die Bundesbank weiter mit.

Quelle: FTD Und ich bin keines*kicher*wegs *BRÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜÜLLLL* schadenfroh *hihihihihihihi* Echt nicht *wiher* Würde mir nie *Muhahahahahah* einfallen.

CDU: Wenn Eunuchen über Sex sprechen

Wer führt das Land aus den Zeiten der schwierigen Wirtschaftslage? Die Koaliton aus CDU/CSU und FDP, auch bekannt als Tigerentenclub.So sieht es die deutsche Wirtschaft, so präsentierten sich die Parteien im Wahlkampf. Als – im neu-gülle-deutsch – krasse Checker.

Wenn es aber darum geht Kompetenz zu beweisen und Verantwortung in genau DEN Bereichen zu übernehmen, in denen man nicht Anderen sondern sich selbst Wohlstand und Segen bringen kann, dann steht diese tolle Koalition in heruntergelassenen Hosen da:

Angela Merkel sucht jemanden, der die maroden Staatsfinanzen in den Griff bekommen soll. Doch das Spitzenpersonal duckt sich weg. Auch CSU-Star Guttenberg möchte nicht unbedingt Kassenwart sein.

schreibt die FTD. Ist ja auch einfacher, sich mit dem Angelegenheiten von externen auseinander zu setzen – oder sich bei den Lobbyisten lieb Kind zu machen, wenn man denen tolle Möglichkeiten anbieten kann, die dann später der „nachparlamentarischen“ Berufstätigkeit dienlich sind, als sich um eigene Angelegenheiten zu kümmern.

Schön finde ich den letzten Satz in dem FTD-Artikel:

Kein Wunder, dass am Montagabend ARD-Moderator Reinhold Beckmann Guttenberg fragte, warum nicht Amtsinhaber Peer Steinbrück (SPD) weitermachen dürfe. Unbestritten habe der Verdienste, antwortete Guttenberg verdutzt. Aber auch die nächste Koalition habe kompetente Leute. Dumm nur, dass sich von denen noch niemand gemeldet hat.

Dieser bringt es auf den Punkt.