Warum kann sich die Telekom soviele Datenpannen erlauben?

Kein Ermittlungssausschuss, keine grossangelegte Aktion des Bundeskriminalamtes oder ähnliches, trotz des „unseren wochentlichen Datenskandal gib und heute“ des ehemaligen Staatsunternehmens?

Kann es damit zu tun haben, dass der Bund ein Grossaktionär dieser Schmierenkomödienbude ist?

Jedes Mittelständische Unternehmen wäre schon lange handlungsunfähig, da sich in den Geschäftsräumen mehr Ermittlungsbeamte aufhalten würden, als beim Jahrestreffen der GdP anwesend sind. Aber die Telekom macht weiter und Herr Obermann hat mittlerweile einen Textbaustein mit „Entschuldigen Sie bitte die Datenpanne“ entworfen, die allwöchentlich an einen zweistelligen Prozentsatz der Kunden geschickt wird.

Oder steckt am Ende der Foebud dahinter, die den Obermann geschmiert hat, damit er ihnen Munition gegen die Vorratsdatenspeicherung gibt? Padeluun ist kreativ, aber so weit würde er gewiss nicht gehen….

Papst Benedikt Lecter XVI

Papst Benedikt XVI und Hanibal Lecter, welche bemerkenswerte Ähnlichkeit. Dennoch wird es nicht dazu führen, dass ich den Schergen des Herren auch nur ansatzweise so interessant finde wie Anthony Hopkins oder Hanibal Lecter.

Quelle Schlecht-geklont.de

Gestolpert über: Basic

Kriegsgewinnler der Bankenkrise und wie man mit ihnen umgehen sollte

Die Citigroup setzt derzeit neue Akzente, was Raffgier angeht. Da bietet sie für den ankauf der bankrotten Wachovia die Summe von 2,2 Milliarden US-$. Das ist nicht gerade viel, wenn man sieht, was gerade in die Hypo Real Estate gepumpt wird. Was für ein Schnäppchen Citigroup machen wollte, wird deutlich wenn man nun erfährt, dass Citigroup nun gegen Wachovia und Wells Fargo (welche mit 15 Milliarden US-$ ein deutlich höheres Gebot für Wachovia abgab und den Zuschlag erhielt) vor dem Obersten Gericht des Staates New York klagt. Der – in meinen Augen – absolute Hammer ist, dass Citicorp eine Entschädigung von 20 Milliarden sowie 40 Milliarden Bussgeld fordert. Wenn es nach mir gehen würde, müsste man diesen Versuch der Leichenfledderei durch Citigroup durch das gute alte Teeren und Federn der Citigroup-Vorstände ahnden. wie kann es angehen, dass ein Bankinstitut in dieser Zeit der Bankenkrise versucht wie eine Hyäne über andere Bankern herzufallen nur um noch mehr Rendite zu machen, oder eben stumpf Kriegsgewinn einzustreichen. Banken halt. (Quelle: SPON)

Island geht (Quelle Tagesschau) einen richtigen Weg: Dort wird die marode Bankenlandschaft unter staatliche Kontrolle gestellt. Das Finanzministerium darf bis zu 20% der isländischen Banken übernehmen und hat damit ein direktes Mitsprache und Einsichtsrecht. Zwar ist der Kurs der islandischen Währung nach Bekanntgabe dieser (für Aktienroulette spielende Anleger unpopuläre) Massnahme um 30% gesunken, aber ich denke, dass dieser Weg langfristig sowohl für mehr Stabiliät, als auch für Rückfluss der Investitionen sowie mehr Kontrolle und Transparenz in diesem sensiblen Bereich sorgen wird.