Dafür liebe ich die Springer-Presse

Da gibt es in der Welt einen Artikel, der mit „Obamas peinlicher Ausrutscher bei Jay Leno“ überschrieben ist. In diesem Bericht findet man dann Textzeilen wie:

Um es kurz zusammenzufassen: Barack Obama machte seine Sache gut. Sehr gut sogar.

Ich habe im Gedächnis, dass eine Überschrift den Gesamtinhalt eines Artikels kurz und knackig beschreiben soll. Quasi eine knappe Inhaltsangabe. Was aber wird aus der Überschrift, wenn die in einem Artikel abschliessend wie folgt bewertet wird:

Die Aufregung über den Paralympics-Ausrutscher wird sich schnell legen. Barack Obama ist immer noch ein Wunder, und seine Aufgabe ist viel zu gewaltig. Wenn Obama den Halbsatz nicht selber so ernst genommen hätte, was für ihn spricht, er wäre kaum der Rede wert gewesen.

DANN ist doch wohl der ganze Artikel kaum der Rede wird, wenn die Überschrift selbst so ad absurdum geführt wird, oder? Naja, Springer halt.

Nachtrag und Dank an Ingo – der mich mittels Kommentar auf den Mitschnitt hinwies.

Domains und deren tiefer Sinn am Beispiel Axel Springer

Wer versucht die Webseite www.doof.de zu erreichen wird dort den typischen Text „Der Server unter www.doof.de konnte nicht gefunden werden“ zu sehen bekommen. Macht ja auch nichts.

Interessant aber ist die Antwort auf die Frage:“Wem gehört denn die Domain doof.de?“ Soll ich es verraten? Naja, die Überschrift sagt es ja schon: Dem Axel Springer Verlag.

ENTWEDER hat der Axel Springer Verlag diese Domain registriert, weil dort eine intellektuelle Version der Bild-„Zeitung“ unter einem ansprechenden Namen erscheinen soll oder aber die wollten dem Bildblog zuvorkommen 🙂

Was soll man zu SOLCH einem Papst noch sagen?

Der Spiegel berichtet über Papst Benedikt XVI aka Joseph Alois Ratzinger (es soll keine Freunde geben, die ihn „Ratze“ nennen) und seine skurilen Ansichten:

Enthaltsamkeit. Das ist die Antwort des Vatikan auf die Frage nach einem wirksamen Mittel gegen die Immunschwächekrankheit Aids. Erstmals hat sich der Papst nun im Zusammenhang mit der Krankheit ausdrücklich zum Gebrauch von Kondomen geäußert – und rät davon ab. Kondome können nach Ansicht von Benedikt XVI. das Aids-Problem nicht lösen. „Ihre Benutzung verschlimmert vielmehr das Problem“, sagte das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche am Dienstag an Bord seines Flugzeugs auf dem Weg nach Afrika. Die Lösung liege vielmehr in einem „spirituellen und menschlichen Erwachen“ und der „Freundschaft für die Leidenden“.

Ich meine HALLO? Gehts noch? Ist dem Mann der viele Weihrauch zu Kopf gestiegen? Schliesslich weiss Wikipedia:

Incensol, ein weiterer Inhaltsstoff des Weihrauchharzes, zeigte im Tiermodell Effekte, die einer angstlösenden und antidepressiven Wirkung ähnlich waren

Aber der gleiche Papst hat ja (ob in Rücksprache mit dem Teufel, oder so als Alleingang, ist nicht übermittelt) bereits 2007 die Vorhölle abgeschafft.