Auf Wunsch eines einzelnen Herren

Damax (der bestimmt nur einen Link abstauben wollte 🙂 )sprach mich in einem Kommentar an und wünschte sich, dass ich das Tool Betterfeed in mein WordPress installiere, damit SEIN Leben ein wenig kuscheliger wird 🙂

Da ich ja auf euch – meine Leser – eingehe, habe ich diesen Wunsch mal umgesetzt. Ich möchte euch um Feedback zu diesem RSS-Verschönerungtool bitten und gleichfalls auffordern gern auch euren Input/eure Wünsche an mich und das Blog zu äussern.

ABER: Beschimpfungen gehen sofort ins /dev/null und ich werde ganz sicher keine Nacktbilder von mir posten (die will eh keiner sehen) noch werde ich Dinge machen/umsetzen die für mich keinen Sinn ergeben. Ist ja immer noch mein Blog 🙂

Auch die FAZ unterstützt die Einführung des Nacktscanner

Es gibt Artikel, bei denen frage ich mich unwillkürlich mit welcher Intention sie geschrieben und veröffentlicht werden. Dieser Artikel in der FAZ gehört eindeutig in jene Kategorie:

Dass die Saudis schon kurze Zeit später dabei waren, ihre erste Einschätzung, der Attentäter habe die Bombe in seinen Eingeweiden getragen, zu revidieren, wurde zwar schon Ende September unter Berufung auf saudische Regierungskreise vom amerikanischen Fernsehsender CNN angedeutet. Offenbar war man zum Schluss gekommen, dass der Selbstmordbomber den Sprengstoff in seiner Unterwäsche deponiert hatte. Von dem Umstand aber, dass Prinz Naif bereits Anfang Oktober während seines Besuches in den Vereinigten Staaten Präsident Barak Obama vor der neuen Gefahr der „Unterhosenbomber“ warnte, erfuhr die Öffentlichkeit erst nach dem vereitelten Anschlagsversuch des Detroit-Attentäters.

Mal kurz extrahieren: Man wusste bereits im September letzten Jahres(VOR der ersten Nacktscanner-Debatte), dass der Attentäter, der es auf den saudischen Prinzen Muhammad Bin Naif angesehen hatte, den Sprengstoff an Körper trug.

Wenn man die alte Journalistenregel „nichts ist älter als die News von gestern“ im Kopf hat, fragt man sich: Liebe FAZ wer hat dich für diesen Olds-Artikel bezahlt? Hier wird die Volksmeinung – mal wieder – punktgenau versucht zu beeinflussen um die Wünsche der herrschenden Klasse durchzusetzen: Sie wollen uns und unsere Rechte ausziehen.

Hat Schlecker seine Parteispenden nicht überweisen?

Angestellte ganzer Branchen werden durch Niedriglöhne geknechtet, aber ausgerechnet auf Schlecker scheint sich unsere neune Arbeitsministerin Zensursula von der Leyen einzuschiessen:

Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU) will die Vorwürfe gegen die Drogeriekette Schlecker, über Zeitarbeitsfirmen Lohndumping zu betreiben, überprüfen. „Bei Schlecker gucken wir sehr genau hin, ob da Missbrauch betrieben wird oder ob Gesetze umgangen werden. Wenn das der Fall ist, werden wir diese Schlupflöcher schließen“, sagte die Ministerin in der ARD-Sendung „Anne Will“. Gegebenenfalls will die Politikerin „gesetzlich nachsteuern“. (Quelle Welt)

Aber warum so dediziert auf Schlecker schiessen? Warum nicht generell die Entlohnung von abhängig Beschäftigten prüfen? Wenn selbst ehemalige Staatsbetriebe Mitarbeiter teilweise in Tochterunternehmen auslagern um an Löhnen zu sparen, warum geht man dann massiv auf Schlecker los?

Oder braucht Zensursula mal wieder ein mit Schlagworten besetzten Thema, dass sich gut in den Medien verkaufen lässt?