Wie im Himmel so auf Erden

Der Mensch ist ein Schmutzfink. Wir werfen unseren Müll auf die Strassen, holzen gedankenlos den Regenwald ab und machen uns keine Gedanken über das was nach uns kommt. Dieses Verhalten ist symptomatisch für den modernen Homo Sapiens: Müll rumliegen lassen und wenn es giftiger Abfall oder Atommüll ist. Ab ins Lager – sollen sich spätere Generationen drum kümmern, uns doch egal.

Dieses Verhalten praktiziert der Mensch auch im Weltraum: Wir fliegen und schiessen hoch – und würden es am liebsten vergessen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Aber damit ist unser Müll nicht wirklich dauerhaft entsorgt:

In drei Kilometer Entfernung wird ein Überbleibsel einer „Ariane 5“-Rakete an der Internationalen Weltraumstation vorbeirasen. Eine Gefahr besteht für die ISS zwar nicht, die Beinahe-Begegnung ist aber symptomatisch für die Vermüllung des Weltalls.

schreibt die Tagesschau. Da im selben Artikel auch darüber berichtet wird, dass die sich in der ISS befindlichen Menschen jederzeit rechtzeitig mit einer Rettungskapsel wieder zur Erde gebracht werden können, wünsche ich mir ja fast, dass so ein Teil Weltraumschrott die gesamte ISS zerstört und Milliarden von US-Dollar, Euro und Rubel einfach so „verpuffen“. DANN würden die Herren Politiker und Weltraumforscher GANZ sicher verantwortungsvoller mit dem Orbit umgehen.

Die Grünen und Schulen #Grüne #fail

In Hamburg wurde festgestellt, dass durch die Heizungen Asbest in der Raumluft von über 100 Turn- und Sporthallen von Schulen zu hoher Konzentration vorkommt. Logische Folge: Die Turnhallen wurde sofort gesperrt. Sofort? Tja, das hätte ich wohl gemacht – und viele andere, verantwortungsbewusste Menschen auch. Und wenn die verantwortliche Politikerin eine Grüne ist, darf man sich darauf verlassen, dass die ebenso schnell handelt, wenn es um das Wohl der Kinder geht – oder?

Die SPD-Fraktion in der Bürgerschaft wirft Schulsenatorin Christa Goetsch (GAL) vor, bereits seit vier Wochen von dem Asbestfund in der Sporthalle der Peter-Petersen-Schule gewusst zu haben. Die GAL-Politikerin habe eingeräumt, der krebserregende Stoff sei bereits vor einem Monat gefunden worden. (Quelle Welt)

OK, es waren Ferien. OK, Goetsch SOLL erst am Montag von dem Asbest erfahren haben. Aber selbst dann hat zumindest ihr Ressort (die Schulbehörde) vier Wochen NICHTS getan. Und wer für das funktionieren der Schulbehörde verantwortlich? So oder so, es liegt in der Verantwortung der Grünen Senatorin.

Was sind die Folgen der Untätigkeit? Die Schliessung der Turnhallen (welche eventuell den Schulbetrieb – wegen Ferien – nicht beeinträchtigt hätte) führt nun zu Unterrichtsausfall. Tolle Wurst!

Und ja, ich bin auch extra sauer, weil meine Tochter von diesem Unterrichtsausfall direkt betroffen ist.

Solange wir es nicht nutzen ist es böse

Burda hat sich selbst die Narrenkappe aufgesetzt. Dokumentiert wird dies beim Handelsblatt.

Was ist geschehen? Hubert Burda, Rächer der Freiheit und Kämpfer gegen „kopierte“ Inhalte, macht nun genau das, was er Google vorwirft:

Finanzen100 sammelt Schlagzeilen und Artikelauszüge quer durch das Internet, auch Handelsblatt.com ist dabei – gefragt wurde die Online-Redaktion aber nicht. Und daneben: Anzeigen. Finanzen100 platziert Anzeigen neben das Werk anderer Autoren – im Gegensatz zu Google News.

Und wer ist der Betreiber von Finanzen100? Ihr dürft genau EINmal raten:

Weitere Online-Angebote sowie Partner der TOMORROW FOCUS AG und von Hubert Burda Media

kann man der Webseite www.finanzen100.de entnehmen. Die nordamerikanischen Ureinwohner nannten sowas „mit gespaltener Zunge sprechen“