Laut Landgericht Karsruhe muss auch Google in den Internetfilter!

Ja, die Karlsruher Richter sind immer wieder für einen Lacher gut:

„Aufgrund der netzartigen Struktur des WORLD WIDE WEB ist jeder einzelne Link im Sinne der conditio-sine-qua-non-Formel kausal für die Verbreitung krimineller Inhalte, auch wenn diese erst über eine Kette von Links anderer Anbieter erreichbar sind

Das heisst, wer einen Link auf Google setzt, oder auf eine Webseite, die einen Link zu Google beeinhaltet, macht sich garantiert strafbar. Denn mittels Google lassen sich nahezu alle rechtwidrigen Inhalte auffinden.

Quelle Internet-Law via Fefe

Zypries will das INTERnet abstellen

So – oder zumindest ähnlich – muss man wohl ihre Aussage verstehen:

Wenn man die Bewegungen einzelner Menschen im Internet kontrollieren wolle, müsse man den gesamten Internetverkehr filtern. Das Problem lasse sich am besten durch ein neues Gesetz lösen. „Strafbarkeitslücken gibt es keine“, stellte Zypries klar. Es gehe um die Frage: „Wie können wir verhindern, dass deutsche Internetbenutzer auf ausländische Seiten gehen.“ (Quelle Heise)

Manchmal fragt man sich, ob im dachgeschoß deutscher Politiker denn überhaupt noch Licht brennt. Mittels vorgeschobener Thematik denken die Politiker schon viel weiter und verplapper sich eines ums andere mal. Denn wenn es nur um strafbewehrte Inhalte gehen würde, würde man dies ganz gewiss auch genau so formulieren.

Wissen ist Macht.  Wer den Zugriff auf das Wissen kontrolliert, hat die Kontrolle über die Macht! Somit wird der Satz „Alle Macht geht vom Volke aus“ auf „Alle macht geht von den Zensoren aus“ umgeschrieben. Deutschnet, wir kommen.