Wer will nicht seinen „privaten Büro-Inder“

Nur damit dies klar ist, den Begriff „privater Büro-Inder“ habe ich von der Welt übernommen, diese Begrifflichkeit hört sich in meinen Ohren doch zu diskriminierend an. Aber es soll nicht um Begrifflichkeiten, sondern um Arbeitslosigkeit gehen. Denn in dem Welt-Artikel geht es um „einfache“ Büroarbeiten, die nicht mehr im deutschen Vorzimmer, sondern in Indien durchgeführt werden.

Europäische Banken lassen hier Konten verwalten, amerikanische Firmen geben ihre Buchhaltung an Inder ab, australische Krankenhäuser schicken die Bilder von Computertomografien zur Auswertung auf den Subkontinent.

Die – erlaubte – Frage muss sein: Wer bezahlt die Konten, die Tomografien und wer versorgt die Buchhaltung mit Umsatzzahlen? Sind es allein die indischen Angestellten, oder sind das eher Deutsche, Amerikaner und Australier? Ich gönne JEDEM Inder eine Tätigkeit, mit der er den Lebensunterhalt für sich und seine Familie bestreiten kann. ABER: Sehen dies arbeitslose,  qualifizierte deutsche Arbeitskräfte auch so? Freut sich der Finanzminister auch über Steuereinahmen in Indien? Kurbeln die indischen Arbeitskräfte die Konjunktur in Deutschland an, indem sie Autos, Lebensmittel und ähnliches aus Deutschland bei deutschen Gewerbestreibenden kaufen?

Aber Hauptsache die

Investmentbanker in Frankfurt sprechen längst davon, bei ihnen habe „jeder seinen persönlichen Inder“, der auf Zuruf alle möglichen Aufgaben übernimmt.

Banker haben ihren persönlichen Sklaven.

Sagt den Arbeitslosen in eurem Landkreis einfach, sie sollten nach Indien ausreisen – vielleicht ja mittels Greencard..

Warum Wahlen in Deutschland keine Legitimation mehr sind

Die vorläufigen Endergebnisse des Bundeswahlleiters zur Europawahl 2009 liegen vor und das Ergebnis ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Demokraten. Warum auch nur bei einem Politiker Freude aufkommt, vermag ich nicht nachzuvollziehen – ausser vielleicht bei wieder gewählten Arbeitsverweigerern und Meineid ablegenden Stimmgewinnlern.

Aber rechnen wir doch mal. Bei einer Wahlbeteiligung von 43,3% hat die stärkste Partei (die CDU) eine Legitimation von 13,29%. Da muss man sich ja bald Gedanken darüber machen, ob wir uns von einer Partei regieren lassen müssen, die unter einer realen 5%-Hürde scheitert.

Wollen wir doch mal schaun, wie das Ergebnis für alle Parteien aussieht – jeweil prozentuale Stimmen ALLER Stimmberechtigten (nicht nur abgegebene, gültige Stimmen)

  • CDU 13,29
  • SPD 8,8%
  • Grüne 5,13%
  • FDP 4,64%
  • Die Linke 3,16%
  • CSU 3,05%

Und mit diesen Stimmanteilen ALLER wahlberechtigten Bürger feiern die sich? Was feiern die? Dass die Bürger so eingeweicht wurden und so an der aktuellen Politik uninteressiert sind, dass es allemal zu einem Machterhalt reicht?

Selbst wenn ALLE an der Wahl teilnehmenden Wahlberechtigten eine einzelne Partei gewählt hätten, so wäre eine REALE Mehrheit der wahlberechtigten Bürger nicht erreicht. Oder anders ausgedrückt: Hätten alle Nichtwähler eine Stimme für „Ich will keinen der obigen“ abgegeben, wäre dies mit 56,71% der Stimmen eine deutliche Aussage. Aber diese Fakten werden von den „machthungrigen Systemerhaltern mit Lobbybonus“ gern verschwiegen.

OK Innenminister, ihr habt gewonnen – ich habe keine andere Wahl

Was Zensurulla noch nicht geschafft hat, haben die Innenminister nun vollbracht, ich habe meine Entscheidung getroffen, welche Partei ich übermorgen wählen werde.

Ich muss die Piratenpartei wählen, denn diese ist die einzige Partei die sich in die (Totenkopf)Fahne geschrieben diesem Verbotswahnsinn der Politiker ein Ende zu setzen.

Als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verlangen die Innenminister der Länder ein schnelles Verbot von Computer-Killerspielen. Diese Forderung beschloss am Freitag die Innenministerkonferenz in Bremerhaven. Verboten werden sollen nach Auffassung der Minister Video- und Computerspiele, in denen „wirklichkeitsnahes“ Töten wesentlicher Teil der Handlung ist. Angestrebt wird ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot, und dass „so schnell wie möglich“. Allen Ländern wurde zudem empfohlen, den Einsatz minderjähriger Testkäufer zur Aufdeckung illegaler Alkoholverkäufe zu prüfen. (Quelle FAZ)

Verbieten und Jugendliche als Agent Provocateur engagieren, aber die Schusswaffen werden natürlich weiterhin durch Sportschützen in den Haushalten verbleiben. Schliesslich ist die Waffenlobby seit Adolfs Zeiten fest im Sattel, da kommen Spielehersteller nicht mit.

Etwaige Folgen meiner Entscheidung in Sachen Familien-, Aussen-, Wirtschafts-, Verteidigungs-, und anderer Politik sind mir scheissegal. Es MUSS etwas geschehen und zwar schnell.

Los – geht wählen und wählt wie ich die Piraten! Setzt diesem Unfug der Berufsversager ein deutliches Zeichen entgegen!