Die Linke präsentiert sich volksnah

Seit Jahren glaubte man, Deutschland hätte ein Problem mit wahlmüden Bürgern. Seit heute weiss man: Es sind nicht die Bürger, es sind die Deutschen an sich, die wahlmüde sind. Die Partei die Linke hat von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, im dritten Wahlgang der Wahl zum Bundespräsidenten nicht zu wählen. 120 Enthaltungen sprechen eine deutliche Sprache.

Bislang wurden die Wähler von Politikern kritisiert, wenn sie nicht wählten. Seit heute ist diese Kritik stumpf. Wie kann man von den Bürger etwas verlangen, was Politikerimitationen nicht bereit sind zu tun: Eine Stimme abzugeben – sich zwischen mehreren Übeln für das kleine Übel zu entscheiden.

Eines hat uns die Linke heute gezeigt: Sie gehört nicht zu den kleinen Übeln in unserem Lande – sie gehört zu der Riege der ganz grossenm.

Kanzlerin Merkel wird (zu recht) kritisiert, weil sie zu selten Entscheidungen trifft. Was soll ich von einer Partei erwarten, die nicht bereit/willens/in der Lage ist eine Entscheidung zwischen zwei Alternativen zu treffen? Wie kann ein intelligenter Wähler jemals wieder das Kreuz bei der Partei machen, die sich nicht entscheidet?

Oder spekuliert die Linke am Ende darauf, bei der nächsten Bundestagswahl all die Stimmen der überzeugten Nichtwähler zu bekommen?

Liebe Stimmberechtigte der Linken – um es mit den Worten des Turnschuhministers Joschka Fischer zu sagen: „Mit Verlaub, Sie sind Arschlöcher!

Wenn Falschmelder über Falschmelder schreiben ist die FAZ am Werk

Es gibt Momente, die kann man mit Geld einfach nicht bezahlen. Wenn ich vorhin noch einen Screenshot mit einer Falschmeldung der FAZ über den Ausgang der Bundespräsidentenwahl veröffentlichte, so haut folgende Meldung der FAZ bezüglich der Wahl des Bundespräsidenten dem Fass den Boden aus:

Desinformation, Parteikalkül und vor allem Trittbrettfahrer finden sich eben auch im Netz zu Hauf. Wenn man aus diesem ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl deshalb zwei erste Schlüsse ziehen kann, dann diese: „Twitter“, das so hoch gehypte Medium, ist nur so zuverlässig wie seine Informanten.

Im NETZ? Es ist als erwiesen hinzunehmen, dass „das Netz“ mitbekommen hat, dass auch die Redaktion zu Desinformation und  Trittbrettfahrerei neigt. Nur war die FAZ wahrscheinlich der Meinung den Faux-Pax mit der Falschmeldung hat keiner mitbekommen. GANZ schwach liebe FAZ. Aber die Redakteure legen noch einen drauf:

Dass Informationen über die Wahl über Twitter verbreitet werden, ist nicht zu verhindern. Dass sie falsch sind, auch nicht.

Da greife ich mal zur künstlerischen Freiheit und mache daraus „Dass Informationen über die Wahl über die FAZ verbreitet werden, ist nicht zu verhindern. Dass sie falsch sind, auch nicht“.

Danke FAZ, das war sehr spassig!

#Fail der FAZ – Ente bezüglich Bundespräsidentenwahl. Prüfe deine Quellen

GUT, das ich ein Bildschirmfoto machte, denn diese Falschmeldung ging auch schnell wieder vom Netz.  Für Medien gilt das gleiche wie für uns Bürger: Prüfe deine Quellen und glaube nicht jeden Mist.

Noch wichtiger als Geschwindigkeit ist der Wahrheitsgehalt.