Nun werden die „Alten“ die Linke zu zerfleischen….

Die Partei die Linke hat – laut FTD – einen Entwurf eines Grundsatzprogrammes vorgestellt. Jaja, die Linken Socken – was wird man von denen schon erwarten dürfen:

Die Linke kämpft für die Verstaatlichung von Banken und Energieunternehmen.

So eine Schnappsidee! Energieversorger verstaatlichen. Die sind ja nicht ganz dicht. Oder? Der ehemalige Hamburger Energieversorger „HEW“ wurde an Vattenfall verkauft – der Strom wurde teurer, Gewinne  fliessen ins Ausland. Und nun hat der Hamburger Senat wieder einen staatlichen Energieversorger gegründet, weil der Staat (das sind letztendlich WIR Bürger) manchmal auch politische Interessen an der Energieversorgung hat – und nicht nur Profit sehen will.

Banken sind ein eigenes Thema. Menno, wird da ein Geld verdient. Um dieses geschickt ins Ausland oder sonstwohin zu transferieren um BLOSS keine Steuern zu zahlen. Nur wenn es knapp wird, dürfen die Bürger nachschiessen. Ja ich gebe zu, dass ich der Meinung bin, dass gewisse Bereiche der Wirtschaft tatsächlich eine steuernde Hand abkönnten.

Keine Quelle habe ich zur Zeit für die Information, dass die Linke sich auch von der NATO abkehren möchte. Aber wer die NATO kritisiert der muss ja nun echt einen an der Falle haben, oder? Schliesslich ist die NATO unzweifelhaft jenseits jeglicher Kritik angesiedelt, oder?

„Die Nato ist völlig ins Kraut geschossen. Sie hat einen riesenhaften Umfang angenommen, und sie folgt ihren eigenen, inneren Gesetzmäßigkeiten. Jede Bürokratie neigt dazu, sich zu vergrößern. Die Nato-Bürokratie ist heute viel größer als zu Zeiten des Kalten Krieges.

Obige Aussage stammt NICHT von der Linken, sondern vom Ex-Bundeskanzler Helmut Schmidt in einem Interview mit der Süddeutschen

6 Gedanken zu „Nun werden die „Alten“ die Linke zu zerfleischen….

  1. Wieso sollten Sie sie zerreissen, wo es doch heißt lieber gemeinsam arm als zusammen wohlhabend. Das es die Banken die Größtenteils in staatlicher „Obhut“ waren die die größten Verluste hatten. Ist wohl auch wieder nur liberaler Quatsch.

  2. @Friedrich:

    Zusmmane wohlhabend wurde doch vor ca. 20 Jahren aufgegeben. Spätestens unter Kohl war es doch damit Essig – oder habe ich da etwas versäumt?

    Was die staatlichen Banken angeht, so wird man Kriminelle niemals ganz ausräuchern können – genau so wie es HOCHanständige und sich sozial massiv engagierende Menschen in den obersten Etagen erfolgreicher Unternehmen gibt.

    Merke: Da ist mehr als nur schwarz und weiss.

  3. Also Du willst sagen 1989 waren wir alle wohlhabender?
    Ja Du hast was versäumt, nämlich erst seit 2008 werden Gewinne privatisiert und Verluste sozialisiert, jedenfalls in einem Umfang der verglichen mit der Vergangenheit alles nur als Peanuts erscheinen lässt.

    In 197x ging eine Bank große Bank Pleite (Herstatt bank) http://de.wikipedia.org/wiki/Herstatt-Bank#Konsequenzen, damals hat Die SPD noch zumindest Ansatzweise sozialdemokratische Tendenzen gehabt und die Banke „Pleite gehen lassen“. Heute sind die CDU/SPD/FDP Betrüger weitaus linker als die SPD zu Ihrer Glanzzeit.

    Ich weiß nicht genau wieviele Milliarden wir im Bergbau versenkt haben, aber ich bin mir recht sicher, mit den Subventionen im Solarbereich wird auch das bald „vernachlässigbar“ sein.

    Bin mal gespannt wann wir die nächste größere Pleite von Staaten erleben. Ist nur noch eine Frage der Zeit, aber dann sind mit Sicherheit wieder nicht Politiker schuld.

  4. @Friedrich:

    Erstens das, dadurch dass wir weniger Menschen waren die am unteren Ende der Einkommensskala rumkrebsen mussten. Und zweitens werden auch seit 20 Jahren die Weichen immer mehr die Weichen in Richtung sozialer Unausgeglichenheit gestellt.

    Ist es wirklich links eine Bank aufzufangen? Oder ist es nicht auch so zu sehen, dass sich das Kapital selbst rettet?

  5. Helmut Schmidts Kritik an der Nato-Bürokratie ist im Süddeutschenartikel schlecht ausgearbeitet.
    Nur zu Kritisieren das die Anzahl der Generalstabsoffizieren und Diplomaten seid dem Ende des Kaltenkrieges gestiegen ist, ohne zu erwähnen das die NATO-Mitgliedstaaten von 16 auf 28 (+75%!) gewachsen sind ist halt nur die halbe Wahrheit.

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