Hurra, die Herbstmesse Systems wird abgeschafft!

Wer – wie ich – so ziemlich jede IT- Messe mal gesehen hat, weiss auch, dass die Systems in München so wichtig ist wie ein Kropf. Früher, als sie noch auf dem alten Messegelände in der City stattfand, hatte sie – zugegebener Maßen – noch einen gewissen Charme. Was der Veranstalter allerdings auf dem neuen Messegelände anrichtete war an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten.

OK, die fetten Jahre der IT sind vorbei, aber was gibt es armseeligeres, als eine Messehalle (nicht die Freiflächen), in denen man bequem Fussball spielen kann, weil nichtmal die Hälfte der Standfläche vermietet werden konnte.

Lustig war dann meist der Mittwoch/Donnerstag, wenn die Schulklassen herangekarrt wurden (Eintritt natürlich frei!), damit man Besucherzahlen erreichte (auch Gastkarten werden gezählt), die wenigsten 10% über der Anzahl des Standpersonals stand.

Verwirrend war jedes Mal die abschliessende Beurteilung des Veranstalter, der mitteilte, dass die Messe laut Aussteller ein voller Erfolg war. Ich frage mich WELCHE Aussteller da immer befragt wurden, denn alle Aussteller die ich kannte(und das waren nicht wenige), waren gelangweilt und genervt.

Die Systems hat nur so lange überlebt, weil sie in weiten Teilen – aus welchem Grunde auch immer – eine Pflichtmesse war. Wer nicht anwesend war, der hatte bestimmt finanzielle Probleme – so wie der 80 Geburtstag der Erbtante, die keine abkann.  Scheiss drauf!

Quelle: Linux-Community wo auch folgende Warnung zu vernehmen ist:

Für 2009 sieht die Planung dann so aus: Der Security-Teil der Systems wird in eine eigene Veranstaltung ausgegliedert. „Nächsten Juni findet eine Spezialmesse IT-Sicherheit statt, sagte Dittrich. Und, so der Geschäftsführer weiter, die Messe werde „im Herbst ein völlig neues ITK-Event aus der Taufe heben“

Mehr darüber auch auf der Webseite der Messe selbst.

Ja Herr Schäuble, SOWAS schafft Vertrauen

Wie ich gerade beim Lawblog lesen muss, bestätigt sich wieder einmal: Recht haben und Recht bekommen hat NICHT miteinander zu tun. Da bestätigt ein Gericht, dass eine DNA-Entnahme unrechtmässig war und die Speicherung in der Gendatenbank des BKA wird für unzulässig erklärt. EIN Jahr nach de mdem Urteil sind die Daten immer noch nicht aus der Datenbank gelöscht und Udo Vetter erhält auf eine Bitte um Löschung – vom LKA Nordrhein-Westfalen – die Antwort:

Vorsorglich teile ich Ihnen schon jetzt mit, dass auf Grund der notwendigen Beteiligungen der zuständigen Fachdienststellen des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen ein entsprechend großes Zeitfenster benötigt wird, um Ihren Antrag zu bescheiden. Sie erhalten nach Abschluss der Bearbeitung unverzüglich von mir Nachricht.

EIN JAHR nach gerichtlicher Feststellung der Unzulässigkeit!

Ja, was man hat, das hat man. So mag man bei LKA/BKA denken. Und DIESEN „Herren“ sollen wir die Möglichkeit geben unser Telefonverbindungen zu überwachen? HALLO? Wenn die selbst auf richterlichen Beschluss die daten nicht löschen, wie sieht es denn dann bitte ohne eben diesen aus? Muss da jede Einzelverbindung dann mittels anwaltlichen Beistandes gelöscht werden?

Und der Huber bläst die Tuba – zum Rückzug

Jawoll, der Huber tritt zurück. BR-Online vermeldet:

Er übernehme die „politische Verantwortung“ für die Entwicklung bei der BayernLB, so Huber. Er mache diesen Schritt „ungeachtet der Tatsache, dass die Entscheidungen, die zur Belastung der BayernLB geführt haben, schon lange getroffen waren, bevor ich im Herbst 2007 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates wurde“.

Dann bleibt nun nur noch abzuwarten wo Herr Huber in Zukunft einen höher dotierten Posten antreten wird. … Sowas finde ich immer wieder spannend