#Sysadminday – Feiert den Retter von Freiheit und IP-Paketen

Wie jedes Jahr wird auch heute – den letzten Freitag im Juli – wieder der Sysadminday zelebriert. Der Sysadminday ist der Tag, an dem die User denjenigen fröhnen und huldigen können (und sollen), die sich stets darum bemühen, dass „ihr“ Internet funktioniert. Denn wer ist stets bemüht, dass Mail, Web und auch die ganzen Router, Switches, die DSL-Leitung und die Useraccounts fehlerfrei funktionieren? Die Admins! Im stillen, dunklen Kämmerlein fristen sie ihr Dasein, immer im Dienste der Menschheit. Nur der BOFH – der Bastard Operator from Hell – steht euch im Weg, der normale, freundliche Admin ist stehts bemüht, dass das Netz funktioniert und eben KEINE Webseite unereichbar ist.

Auch ich habe mir vorhin schon (mit einem Kaffee) zugeprostet – schliesslich schubse ich hier nicht nur die Inhalte rein, sondern administriere auch die Soft- und Hardware dieses (und vieler anderer) Server(s).

All ihr Nutzer von Blog und Twitter, Mailleser und Websurfer, VoIP-User und FTP-Lutscher. Gedenkt an die oft vergessenen Admins, die dafür sorgen, dass Ihr Amateure ein professionelles Arbeiten gewohnt sein dürft. EINMAL im Jahr nett sein. Einmal im Jahr danke sagen, vielleicht sogar eine Nettigkeit zukommen lassen, das ist doch nicht zuviel – oder?

#Zensursula: Ist sie dumm, arrogant, überheblich oder was ist es?

Dem Spiegel kann man heute Sätze unserer Familienministerin zu der Dienstwagengeschichte (eine „Affaire“ ist es für mich nicht) wie

Von Politik werde zu Recht verlangt, Vorbild und Maßstab zu sein, betonte von der Leyen. „Das Wichtigste ist, ein Gespür zu behalten für das, was in Ordnung ist. Es reicht nicht, die rechtliche Lage zu kennen.“

entnehmen. Telepolis hingegen überschreibt einen Artikel mit:

Die Familienministerin verweigert weiter eine Offenlegung ihrer Fahrtenbücher

Tja Frau von der Leyen, wie seht es denn mit IHRER Offenheit und Vorbildfunktion aus? Immer schon mit dem Dienstwagen (und nicht mit der Proll-Bundesbahn) von Berlin nach Hannover fahren- und zwar mit Fahrern aus Bonn, damit die auch eine weitere Anfahrt(Kosten) verursachen. Wieviel Steuergeld ist da denn in den letzten Monaten verbrannt worden?

Immer erstmal vor der eigenen Tür kehren, bevor man über den Nachbarn herzieht. Aber unsere ZensurFamilienministerin ist natürlich allein schon durch den angeheirateten „Adels“titel sowie ihrer ministerpräsidialen Herkunft etwas besseres, als die Gesundheitsministerin. Aber es genügt wohl heute schon allein in der Partei der Spendenaffairen zu sein, um zu der unangreifbaren Kaste dieses Landes zu gehören.

ABWÄHLEN! Im September!

Ursache und Wirkung – Probleme mit dem Datenschutz

Eine Art virtuelles Stoppschild für sensible Daten scheint in den USA in der Mache zu sein. Nachdem es zu oft vorkommt, dass sensible Daten veröffentlicht werden, sollen nun die Datenaustauschdienste reguliert werden.

„Es ist jetzt an der Zeit, die Unternehmen zu regulieren, die im Internet Datentauschdienste betreiben“, sagte der Kongressabgeordnete Edolphus Towns. Die Informationen zu dem vom Secret Service geschützten Aufenthaltsort waren im Datentauschdienst LimeWire abrufbar. Zuvor hatten Datenschützer auch vertrauliche FBI-Akten, medizinische Aufzeichnungen und Sozialversicherungsnummern im Netz gefunden.

kann man dem Spiegel entnehmen.  Genau! Wir haben keine Sicherheitslöcher, solange die Daten nicht überall auftauchen. Das erinnert mich an kleine Kinder, die sich dadurch verstecken, dass sie ihre Augen schliessen: Wenn ich dich nicht sehen kann, kannst Du mich auch nicht sehen.

Wenn ich schützenswerte Daten habe, bin ich dafür verantwortlich, dass diese auch innerhalb der Struktur vor unberechtigter Weitergabe geschützt sind. Das Problem sind nicht die vertraulichen Daten, sondern die Lecks in der Struktur.

Am besten auch den Buchdruck, den Fotokopierer und das gesprochene Wort reglementieren. So kann man von den eigenen Problemen am wirkungsvollsten ablenken.