Kaufverhalten Jugendlicher

Ich finde es ja immer wieder possierlich, wie die Phonoindustrie versucht ihre eigene DUMMHEIT durch das Argument „Raubkopierer“ (Kopieren ist kein Raub!) zu kaschieren.

Ich bin der Meinung, dass selbst wenn von heute auf morgen nicht EIN Musikstück mehr kopierbar ist, die Mehrerträge der Plattenindustrie nichteinmal den Aufwand der Integration von Kopierschutzmechanismen decken.  Die Deppen in Anzügen sollen mal vor die Tür gehen und sich anschauen wofür die Jugendlichen und Heranwachsenden (Haupteinnahmequelle dieser Branche) heute das ihnen zu Verfügung stehende Geld investieren.

Vor 30 Jahren wanderte ein erklecklicher Anteil des Taschengeldes/Ausbildungsvergütung etc. in Schallplatten. Und heute? Heute wird geSMSt, es werden Klingeltöne und Fotohandys gekauft. Diese Tendenz haben die Herren in der Musikindustrie allerdings TOTAL verschlafen und in ihrer Konzept- und Hilflosigkeit schaffen sie es nicht, sich den Fakten zu stellen und Lösungen zu finden, sondern schimpfen und zetern wie die Rohrspatzen.

Soviel zum Thema: Wem der liebe Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.

Mal eben … Spass mit der Telekom

vorhin standen zwei Herren bei uns im Vorraum

Nachfrager: „Haben sie die Möglichkeit uns auf der anderen Strassenseite einen Internet-Anschluss zur Verfügung zu stellen“.

Ich: „Sicher können wir das, xDSL bieten wir über mehrere Partner an, da ist bestimmt etwas für Sie dabei“

Nachfrager: „Nunja, wir bräuchten in 2 Stunden mindestens 2MBit/s – die Telekom hatte uns zugesichert dass hier DSL heute verfügbar ist, aber leider haben die das nicht eingehalten.“

DAS war der Moment, an dem es dann hier etwas hektisch wurde. Zwei WLAN-Bridges besorgen und den Herren, die eine Live-Präsentation zu machen hatte, zu der aus einem Einzugsbereich von ca. 150Km Gäste anreisen, den Tag retten.

Aber letztendlich hat (natürlich) alles geklappt und nun wir haben die gute Tat für heute deutlich abgeleistet. (Und lassen es uns auch noch bezahlen …)

Schmankerl am Rande: Die Frage „Wieviel MBit/ haben sie denn in Ihrem Uplink über?“ mit der Gegenfrage „Wieviele GBit/s brauchen sie denn?“ zu beantworten, löste dann doch recht interessante Gesichtsmuskelspiele aus