Grundrechte und Webcams

die Bayern machen es vor: Dort darf in Wohnungen eingebrochen werden um eine Onlinedurchsuchung durchzuführen. Spiegel-Online schreibt:

„Künftig darf die Polizei des Bundeslandes nicht nur heimlich in die Computer Verdächtiger eindringen. Anders als vom Bund geplant sollen sich bayerische Ermittler auch Zugang zu Privatwohnung verschaffen dürfen, um dort Spionage-Software zu installieren“

Der bayrische Innenminister Herrmann verteidigte das Gesetz mit den Worten:

„Der Vorwurf, dass irgendein braver Bürger plötzlich von Online-Durchsuchungen betroffen sein könnte, ist absurd.“

Wahrscheinlich genauso absurd wie die Möglichkeit, dass deutsche Behörden ausländische Politiker abhört, deutsche Unternehmen massiv gegen den Datenschutz verstossen. Ich will ja den Ermittlungsbeamten auch gar nicht unterstellen, dass es einen gewissen Reiz bietet, auch gleich mal ein wenig die Schränke und/oder die Unterlagen auf dem Schreibtisch zu sichten. Denn im gegensatz zu einer richterlich angeordneten Durschuchung wird bei diesem Einbruch sicherlich kein neutraler Zeuge zugelassen sein.

Ich schätze mal, dass kleine Kameras mit Bewegungsmelder, die ihre Bilder auf einem externen Server pushen werden bald Hochkonjunktur haben.

Tja, so wird das nix mit Wirtschaftsaufschwung

Die steigenden Preise für Alltagsgüter machen 85 Prozent der Bürger Angst, zeigt der neue ARD-Deutschlandtrend.

Ist heute im Spiegel-Online zu lesen. Was bedeutet dies wahrscheinlich? Genau: Das mehr gespart wird, weil man sich ja auf schlechte zeiten vorbereiten muss. Und das in einer Phase in der die Menschen typischerweise ohnehin zu wenig konsumieren, weil sie zu wenig Geld haben. Katastrophale Spirale mit der die Wirtschaft da zu kämpfen hat. Aber wer – das im Wirtschaftkreislauf verdiente – Geld lieber  an die an die wenigen Menschen verteilt, die ohnehin eher investieren (Grossverdiener wie Vorstände und Aktionäre) als an die breite Schicht derjenigen, die eben noch den Konsum ausdehnen (und damit den Wirtschaftkreislauf anheizen könnten) , der verdient es nicht anders. Und hinterher jammern. Eigentum verpflichtet – auch dazu, sich nicht den Ast abzusägen auf dem man sitzt.

So geht das meine Damen!

in Heidelberg hat eine Frau einem Vergewaltiger in den Penis gebissen und konnte fliehen. Eine hervorragende Massnahme, wie ich finde. Zumindest wenn die Frau es schafft durch diesen Angriff zu fliehen.

Die „Spätfolgen“ werden sein, dass es sich der Vergewaltiger dreimal überlegt, ob er einen weiteren Versuch unternimmt eine Frau zu vergewaltigen.
Sicher besteht die Möglichkeit, dass der Täter bei einem (nicht ausgeschlossenen) weiteren Versuch, massive Gewalt anwendet um weitere Bissverletzungen auszuschliessen. Täter die dazu in der Lage sind, würden aber wahrscheinlich sowieso über kurz oder lang versuchen mehr Macht über die überfallene Frau auszuüben.

Ein netter Nebeneffekt dürfte sein, dass der Täter ganz sicher nicht zu einem Arzt kann, also wunderbar leiden wird.