Keiner der Obigen

Auch das Lesen von anderen Blog bildet: Wie ich gerade bei Rince las, hat Phoenix eine Umfrage nach der Ansicht der Bevölkerung zu Wirksamkeit von Wahlen durchgeführt. Das Ergebnis lässt in meinem Kopf die Frage hämmern, worum noch so viele Bürger zur Wahl gehen:

Die Leute wurden gefragt was sie glauben was eine Wahl (BUndestagswahl, Landtagswahl…) bewirkt.

47% sagten „ein wenig“

48% sagten „gar nix“
nur 5% sagten „viel“.

Ich oute mich hier mal als bewusster Nichtwähler. ICH gehe wieder wählen, wenn eine neue „Ankreuzmöglichkeit“ geschaffen wird:

Keiner der Obigen hat mein Vertrauen

Aber diese Ohrfeige der Wählerschaft werden sich unsere Volksvertreter bestimmt nich einfangen wollen. Wie hiess das nochmal: Wenn Wahlen etwas ändern würden, wären sie längst abgeschafft.

So, und da es gerade um Wahlen und Vertrauen geht, möchte die die geneigte Lederschaft noch einmal eindringlich auf die Wahl des „Blog des Monats“ hinweisen und darum bitten, dem „Blonden Alien“ zu einem Gewinn zu verhelfen. Danke

Eine Frage der Ehre

Tja, da hat der Herr Noël Forgeard (Ex-EADS-Co-Chef) das altbekannte Problem: Wenn es um Geld (viel Geld) geht: Man kann sich entweder an nichts erinnern, oder man hat einfach von nichts gewusst, weil andere einem nichts gesagt haben. Die Schuld wird auf zwei deutsche Manager geschoben, die Forgeard einfach keine Informationen gegeben haben.

Ich bin ja nur ein kleiner Depp, aber selbst mir ist bekannt, das Delegation IMMER auch Kontrolle voraussetzt. Und ein Manager, der mal eben EADS-Aktien für 3,6 Millionen EURO verkaufen kann (und nach Ausscheiden aus dem Unternehmen eine Abfindung von rund sechs Millionen Eurobekommt), ist ein so tumber, unwissender Depp, dass der nicht mitbekommt, was in seinem Stall läuft?

Also liebe Manager, entscheidet euch bitte: Entweder seid ihr das Geld wert, dass ihr euch in die Taschen steckt, dann steht bitte auch zu dem Bockmist den ihr fabriziert. Oder aber ihr erklärt euch selbst zu dummen Sitzpolsterwarmhaltern und Meetinglückenfüllern und kommt mit einem Gehalt knapp über dem Sozialhilfesatz aus. Aber keien Ahnung haben und die dicke Knete einheimsen, DAS geht garnicht.
Quelle: Tagesschau

Win-Win Situationen

Nach dem Sichten des Tagesschautickers drängt sich mir der Verdacht auf, als wenn gewissen Firmen die Datenbestände, auf welche Sie durch einen Schnüffelauftrag der Telekom Zugriff hatten auch benutzt haben um „Leistungen“ an andere Kunden zu fakturieren.

Ein Subunternehmer von Network Deutschland sagte dem Blatt, die Arbeiten, die für Telekom und Bahn ausgeführt wurden, hätten sich bis ins Detail geglichen. „Es ging um die Ausforschung von Telefonverbindungen, Bankdaten und die komplette Durchleuchtung von Zielpersonen“, sagte der Computerexperte. Sogar Steuererklärungen seien beschafft worden. Ziele seien Mitarbeiter der Bahn und Personen im Umfeld des Konzerns gewesen.

Und nun sollen die Daten der Vorratsdatenspeicherung ALLER Provider und Telefongesellschaften im „unkontrollierten“ Zugriff  erreichbar sein? HALLO?

Wahrscheinlich wird die schwere der Straftat bei einer eventuellen Verurteilung der Beteiligten in o.A. Schnüffelskandalen nicht durch die Tat selber bestimmt, sondern durch den Faktor „Verfassungsfeind“, weil dem Volk – zumindest Ansatzweise – die Augen geöffnet wurden, wie gefährlich dieses Datensammeln wirklich ist.