Ein Telefon, mit dem man bald sogar telefonieren kann

Es gibt Meldungen, die sind an Peinlichkeit kaum zu überbieten.

Der Sinn eines Mobiltelefons ist es… damit zu telefonieren und vielleicht mal eine Internetverbindung aufzubauen. Alles andere sind Gimmicks, die letztendlich nur in Mobiltelefone integriert werden um mit jedem Produktzyklus wieder an diejenigen Neugeräte verkaufen zu können, die ansonsten alles haben und echt nicht wissen wohin mit ihrem Geld (von Greenpeace, Ärzte ohne Grenzen und anderen Organisationen haben diese Leute meist eher nichts gehört).

Wenn nun ein Mobiltelefon mit einem Softwareupdate dazu gebracht wird, dass „abbrechende Gespräche, wackelige Internetverbindungen“ eindämmen soll, dann reden wir nicht von einem Noname-Billig-Korea-Plastiktelefon, oder einem One-Way-Telefon aus dem Automaten, sondern vom iPhone. DEM Verkaufsschlager von Apple.

Ich habe mich ja schon vor Wochen geäussert, dass ich das iPhone für eine „Penisverlängerung für Geeks. Nicht erforderlich, aber poserfriendly“ halte. Aber dass man damit nichtmal vernünftig telefonieren kann ist ja wohl ECHT der Hammer:

Eine neue Version stehe iPhone-Nutzern zum Herunterladen zur Verfügung, teilte T-Mobile mit. Es sei jedoch noch nicht klar, ob die Softwareaktualisierung alle Verbindungsprobleme lösen könne.

Quelle: SPON

Vertraut Herr Schaeuble Vergewaltigern?

Und lassen uns von Ihnen zur Schlachtbank führen. SIE behaupten, wir können den „Dienern des Staates“ trauen. Die Frage ist nur: Wie weit?

  • So weit wie man sie werfen könnte?
  • Von 12 bis Mittag?
  • Von der Tapete zur Wand?

Wenn ein Polizeikommisssar in der Lage ist ein Delikt zu begehen, dass in unserem Kulturkreis nur durch eine massive „moralisch-ethische Gehirnblokade“ hindurch durchführbar ist, wie leicht wird dann in der „Für Geld bekomme ich alles“-Gesellschaft mal eben ein Datensatz weitergegeben oder manipuliert?

Jawoll Herr Schäuble, wenn ein Polizeikommissar zugibt ein 8 jähriges Mädchen 80mal zu missbrauchen, sowie sich an seiner eigenen Tochter zu vergehen, dann bin ich mir ganz sicher, dass es auch Beamte gibt, die meine Daten mal eben unters Volk bringen. Ich frage sie: Bei welchem Delikt ist die Hemmschwelle grösser: Kindesmisshandlung oder Datenschutzmissbrauch?

Ich gebe zu, die Frage ist rethorisch, wir beide kennen die Antwort.

Quelle SPON

Du kommst hier nicht rein

Ja, die Überwachung ist doch fantastisch! „Großbritannien testet automatische Gesichtserkennung an Flughäfen“ betitelt Heise einen Artikel

Um die Personenkontrollen an den Flughäfen zu beschleunigen und die Sicherheit zu erhöhen, wollen die Briten Schleusen aufstellen, die das Gesicht eines Reisenden beim Durchgang aufnehmen und mit dem Bild auf dem biometrischen Ausweis abgleichen.

Dann kann man auch gleich mit den Datensätzen aus unterschiedlichsten Datenbanken vergleichen und voila: Eine biometrische Ähnlichkeit sorgt für eine weitere (Zeit kostende) Überprüfung oder gar eine temporäre Festsetzung.

Ich darf bestimmt nochmal den Hanno zitieren:

Den Chip kann man „relativ“ einfach zerstören: Es ist ein RFID-Chip, der auf bestimmten Frequenzen arbeitet. Auf derselben Frequenz arbeiten zum Beispiel Schweisstrafos. Wenn diese zuviel Streustrahlung abgeben kann es natürlich passieren dass der RFID-Chip durchbrennt.
Die Soll-Bruchstelle ist allerdings eher der Kontakt zwischen Antenne und dem Chip selbst. Wenn dieser Kontakt durchgebrochen wird (zB tragen des Ausweises in der Hosentasche) kann der Chip noch so gut funktionieren; er kann mangels Antenne nicht abgefragt werden…

Wehret den Anfänger wo immer ihr ihnen begegnet