Wenn Falschmelder über Falschmelder schreiben ist die FAZ am Werk

Es gibt Momente, die kann man mit Geld einfach nicht bezahlen. Wenn ich vorhin noch einen Screenshot mit einer Falschmeldung der FAZ über den Ausgang der Bundespräsidentenwahl veröffentlichte, so haut folgende Meldung der FAZ bezüglich der Wahl des Bundespräsidenten dem Fass den Boden aus:

Desinformation, Parteikalkül und vor allem Trittbrettfahrer finden sich eben auch im Netz zu Hauf. Wenn man aus diesem ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl deshalb zwei erste Schlüsse ziehen kann, dann diese: „Twitter“, das so hoch gehypte Medium, ist nur so zuverlässig wie seine Informanten.

Im NETZ? Es ist als erwiesen hinzunehmen, dass „das Netz“ mitbekommen hat, dass auch die Redaktion zu Desinformation und  Trittbrettfahrerei neigt. Nur war die FAZ wahrscheinlich der Meinung den Faux-Pax mit der Falschmeldung hat keiner mitbekommen. GANZ schwach liebe FAZ. Aber die Redakteure legen noch einen drauf:

Dass Informationen über die Wahl über Twitter verbreitet werden, ist nicht zu verhindern. Dass sie falsch sind, auch nicht.

Da greife ich mal zur künstlerischen Freiheit und mache daraus „Dass Informationen über die Wahl über die FAZ verbreitet werden, ist nicht zu verhindern. Dass sie falsch sind, auch nicht“.

Danke FAZ, das war sehr spassig!

#Fail der FAZ – Ente bezüglich Bundespräsidentenwahl. Prüfe deine Quellen

GUT, das ich ein Bildschirmfoto machte, denn diese Falschmeldung ging auch schnell wieder vom Netz.  Für Medien gilt das gleiche wie für uns Bürger: Prüfe deine Quellen und glaube nicht jeden Mist.

Noch wichtiger als Geschwindigkeit ist der Wahrheitsgehalt.

Man muss nur mal genau hinschauen

Vor VIELEN Jahren – ich war noch jung und bei der Bundeswehr – sollte ich bei einer Übung ein Gebiet „sichern“. In das zu sichernde Gebiet kamen zwei Zivilisten, die ich – da sie sich nicht ordnungsgemäß ausweisen konnten – vorläufig festnahm. So richtig mit schussbereiter Waffe und Deckung geben und allem was dazu gehört. Nun gab es zwei Möglichkeiten: Entweder diese beiden Herren waren wirklich Zivilisten, die sich „aus Versehen“ in den zu sichernden Bereich verirrt hatten (was möglich gewesen wäre), oder aber es war eine Einspielung der Übungsleitung um mich zu prüfen.

Während diese beiden Kollegen dann im Gänsemarsch – 3 Meter Abstand, NICHT sprechen(!) oder ich muss von der Schusswaffe Gebrauch machen – so dahin marschieren, fallen mir die Strümpfe der beiden auf: Beide Strumpf-Knie-Schwarz der Bundeswehr. Ich kannte das Modell, trug es ja selbst. Als ich die beiden fragte ob in der Firma in der sie arbeiten, alle Mitarbeiter diese Socken tragen, mussten beide deutlich lachen. Ich wusste also: Bundeswehrangehörige die mich testen sollten. Ab sofort wurde ich dann SEHR amtlich. Das Lehrbuch kann SEHR grimmig sein und ich kannte es quasi auswendig 🙂

Warum ich das erzähle?

Weil die Polizei in Toronto anlässlich der G20-Krawalle den selben Fehler macht, der auch meine beiden Kollegen schon hat auffliegen lassen: Man verkleidet sich Zivil und behält doch Uniformstücke an anhand deren man erkannt wird. Diesmal sind es die Schuhe. Einsatzpolizei als auch Krawallmacher tragen teilweise identische Schuhe. Globalresearch hat da wunderbares Fotomaterial. Nun KÖNNTE man erklären, dass sich der schwarze Block abgesprochen hat und sich mit Absicht diese Schuhe besorgt hat. Ja, und der tretende Polzist am 1. Mai war auch einer aus dem schwarzen Block, der eine Uniform der Krawallhundertschaft gestohlen hatte.

Via fefe