E-Post ist laut Kleingedrucktem unbenutzbar.

Der Dienst E-Post der Deutschen Post AG ist per Nutzungsbedingungen definitiv unbenutzbar. Daran ist faktisch nicht zu rütteln. Eigentlich müsste man jeder Person die Geschäftsfähigkeit per Amtsrichter aberkennen lassen, die sich zu diesem Dienst anmeldet.

Die Stiftung Warentest hat sich die Nutzungsbedingungen ein wenig genauer angeschaut und mich auf diesen Bereich des Elends aufmerksam gemacht. Warentest stellt fest:

Schwer wiegen jedoch die Nachteile des neuen Postdiensts: Die Anmeldung funktioniert umständlich und kann dauern. Wirklich vertraulich sind Briefe nur mit zusätzlicher persönlicher Verschlüsselung. Mit 55 Cent hat der E-Brief auch einen stolzen Preis – insbesondere dann, wenn die Post ihn nur elektronisch weiterleitet und nicht ausdruckt und austrägt. Und bürden sich angemeldete Nutzer eine zusätzliche tägliche Aufgabe auf: die Leerung ihres Postfachs.

Aber das allein ist noch lange nicht alles, über das Schönste sind die Tester gar nicht gestolpert.

Laut Leistungsbeschreibung sichert die Post zu:

Die verwendeten Technologien gewährleisten eine bestmögliche Verfügbarkeitdes E-POSTBRIEF Portals (95% Verfügbarkeit im Jahresdurchschnitt außerhalb der Wartungszeiten). (Hervorhebung von mir)

95% Verfügbarkeit bedeutet, dass der Dienst 18 Tage und 6 Stunden jährlich unerreichbar sein darf. Die Einschränkung „außerhalb der Wartungszeiten“ allerdings erlaubt es den Dienst deutlich länger vom Netz zu nehmen. Interessant ist, dass ich nirgendwo herausfinden konnte mit welchen Wartungszeiten und -fenstern die Post rechnet. Alles offen.

Wir haben gelernt, dass die Post ohne Probleme den Dienst länger als 3 Wochen unerreichbar halten kann, andererseits schreibt sie aber in den AGB fest:

6.3 Der Nutzer erkennt sein Nutzerkonto als seinen Machtbereich an, zu dem er Zugang hat und das für die Kommunikation mit anderen Nutzern oder Kommunikationspartnern bestimmt ist. Der Nutzer wird daher aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Eingang in seinem Nutzerkonto zu kontrollieren. Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen.

Bei Geschäftskunden ist es noch härter:

Beim Geschäftskunden ist von einer regelmäßigen Kenntnisnahme bei Eingang innerhalb der üblichen Geschäftszeiten am gleichen Werktag auszugehen, ansonsten mit Beginn der Geschäftszeiten am darauf folgenden Werktag.

Was passiert bitte, wenn mein Geschäftspartner, Finanzamt, sonstige Behörde die Nachricht erhält dass die Nachricht in mein Postfach zugestellt wurde, ich aber – nach der Benachrichtigung – aufgrund technischer Probleme der Post 2 Wochen keinen Zugriff auf mein Postfach habe. Dann bin ich nachweispflichtig dass ich aufgrund eine Postproblems keinen Einblick nehmen konnte?

Während ich bei Auslandsaufenthalten einer Vertrauensperson eine zeitlich begrenzte Postvollmacht übergeben konnte um die Briefpost zu organisieren, wird es nun schwerer (wieder AGB):

6.5 Der Nutzer hat dafür Sorge zu tragen, dass seine Zugangsdaten (Anmeldename, Passwort sowie das Mobiltelefon auf das die HandyTAN zur Anmeldung mit hohem Ident-Nachweis übermittelt wird) gegen die unbefugte Verwendung durch Dritte geschützt sind. Insbesondere hat er sein Passwort und die ggf. an ihn übermittelte HandyTAN geheim zu halten.

Wer also diese AGB und Leistungsbeschreibung der Post anerkennt, kann nicht geschäftsfähig sein und muss – durch einen Vormund/gesetzlichen Vertreter – vor sich selbst geschützt werden. Man kommt ja sonst in Teufels Küche.

178 Gedanken zu „E-Post ist laut Kleingedrucktem unbenutzbar.

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  4. Um die Dienste nutzen zu können, ist im Übrigen ein Zugang zum bzw. die Einwahl in das Internet erforderlich.

    Ach ne!

    Hierzu zählen insbesondere der Einsatz einer aktuellen Version der Betriebssystem- bzw. Browser-Software sowie eines aktuellen Virenschutzscanners.

    Erst mal braucht man einen Scanner, der nach einem aktiven Virenschutz scannt (gibt’s so was für Linux?) Aktuelle Betriebssystemversion heißt: Kauf dir gefälligst Windows 7, auch wenn dein Rechner noch so alt ist. Browser-Software: Hauptsache aktuell, ob sicher oder nicht ist zweitrangig.

    Als Ereignisse höherer Gewalt gelten insbesondere … Stromausfälle, …

    Soll heisen: Beim nächstbesten Stromausfall sind die Server Down. Daher also auch die 95 % Verfügbarkeit.

    Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für die physische Herstellung der E-POSTBRIEFE mit klassischer Zustellung, d. h. den Ausdruck, das Kuvertieren und das Frankieren.

    Die Post wird sicherlich Briefmarken drauf kleben, wenn sie selbst was verschickt… Klar.

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  8. Die Geschichte mit dem täglichen Zugriff noch spannender. Man kann mich schließlich nicht dazu zwingen, UMTS zu nutzen. Was also, wenn mein Internet ausfällt? Oder ich meinen Provider wechsle und mein Zugang (was nicht so selten vorkommt) für Tage oder gar Wochen nicht funktioniert?

    Naja, die Post will unbedingt Geld versenken? Sollen sie machen. Vielleicht wäre aber die Kohle besser darin investiert, bessere Öffnungszeiten zu gewährleisten, so dass ich nicht permanent von der Arbeit wegsprinnten muß, um es noch zur Post zu schaffen …

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  10. „Unbefugte Dritte“ sind ja wohl nicht die von mir beauftragten Personen, denn die sind befugt. Vermutlich gilt auch als geheim, wenn befugte Dritte das Passwort geheim halten.

  11. Bei den Wartungszeiten würde ich mal vom Postbank-Online-Banking ausgehen – das sind ein paar Mal im Jahr einige Stunden nachts am Wochenende – und sie, da es ein neuer Dienst ist, vielleicht 2-5x so häufig vermuten.

    Und dennoch nur 95%? Diese Totgeburt wird wirklich immer witziger…

  12. Ich bin nun kein wirklicher internetfreek und habe nicht viel Ahnung. Aber eines versteh ich nicht. Wenn ich über internet meine e-mail kostenlos versenden kann, warum sollte ich bei der Post für den E-Brief Geld bezahlen. Alle anderen relevanten Poststücke gehen sowieso per Post weg.
    Ich frage mich auch, ob es wirklich noch so viele Haushalte gibt, die meine E-mail auf Grund von fehlender Technik im Haushalt nicht erhalten können.
    Ergo – völlig überflüssig – schon als völlig einfacher Nutzer und Denker.
    In dem Sinne noch einen schönen Tag

  13. @Kirsten:
    Hier geht es nicht um ein bisschen urlaubspost oder Ähnliches, sondern um rechtsverbindliche Post. Ich kann meinem Finanzamt nämlich nicht eine Email schicken, wenn es um meine Steuererklärung geht, und wenn ich dubiosen Anwälten schreibe, dass ich niemals Bushido im Internet zum Download anbieten würde, weil er schlecht ist, dann lacht der sich über eine Mail doch auch irgendwie schlapp.

  14. @Hauke:

    Aber ich kann ein Fax senden. Diese erkennt mittlerweile sogar das Finanzamt an. Je nach Telefontarif ist dieses – ebenso wie die Mail – kostenfrei.

    Und bei mein Fax darf ich sogar abstellen. Niemand zwingt mich das Faxgerät in steter Empfangsbereitschaft zu halten.

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  18. Haben mal aus Spaß versucht mich bei ePost anzumelden. Geht nicht ohne Cookies, Scripte, Flash und wasweisich. Über den „Kontakt“-Link konnte ich keinen Kontakt aufnehmen, weil das Captcha nicht funktionierte.
    Und sowas will Geschäftspartner sein (denn darum geht es ja)?

  19. Für Privatleute enthalten die AGB noch eine Unverschämtheit:

    Für die eventuelle Nutzung des Dienstes muß ein Guthabenkonto eingerichtet werden.
    Welcher Privatmensch stellt der Post ein Guthaben kostenlos für den Eventualfall der späteren Nutzung zur Verfügung?

    Wenn ich ein Paket versende, kann ich über Paypal per Vorkasse zahlen.

    Warum wohl hier nicht?

    lG

    Winfried

  20. @Winfried:

    Das ist doch ein ganz normaler Vorgang bei der POST. Du kaufst doch die Briefmarken auch auf Vorrat und legst dir diese Zuhause hin. Gewährst also einen Kredit auf zu erbringende Leistung. Auch die Pre-Paid-Telefonkarten funktionieren so.

    Es ist immer auch eine Liquiditätsfrage 🙂

    • nööö,

      mach ich nicht. Und das hat nix mit Liquidität zu tun! Sondern mit meiner Weigerung, einem potenten Unternehmen noch einen kostenlosen Kredit ohne Gegenleistung zu gewähren.

      • und die größte Sauerei ist dann noch, dass man das Guthaben nicht wieder auf sein Girokonto zurücküberweisen kann. Stellt sich also heraus, dass ich gar nicht so viel Guthaben benötige, liegt es für immer und ewig zinslos bei der Postbank und man kann es sich nicht auszahlen lassen. Ich frage mich hier, ob das überhaupt zulässig ist. Zumindest ist das sehr zweifelhaft. Ein Fall für Frau Aigner.

        • Du wirst genau so wenig dort eine Gutschrift bekommen, wie die Telekom keine Telefonkarten, die Post keine Briefmarken und die Mobilfunkanbieter keine Prepaid-Karten zurück nehmen.

          Ganz schön schlau dieses Prinzip. Ähnlich funktioniert das mit dem Grosspackungen, wie z.B. Waschmittel für ein Jahr im Jumbo-Pack. Gib mir JETZT dein Geld, soviel wie möglich.

      • @Winfried „nööö, mach ich nicht.“
        ———————————————–

        Du gehörst vermutlich auch zu den Konsumenten die 5 Cent sparen wollen und dafür 10Km Umweg mit dem Auto fahren. Das sind für mich „Prinzipienreiter“ die unter dem Strich immer drauflegen. Mal abgesehen davon, dass so etwas eine alltägliche Erleichterung mit sich bringt.

        Wir werden uns alle dieser Art von Kommunikation nicht entziehen können. Die Briefkästen werden abgeschafft und Briefausträger wird es auch irgendwann nicht mehr geben.

        Wer hätte im Zeitalter des XT-PCs an die heutigen Möglichkeiten gedacht?

        • „Der relativ hohe Preis für den E-Postbrief ist ein Versuch, die Umsatzrückgänge im klassischen Briefversand aufzufangen. Eine Kannibalisierung des Kerngeschäfts durch das neue Angebot würde kaum noch wehtun, wenn die Kunden bereit wären, 55 Cent für den elektronischen Brief zu zahlen.“

          http://www.ftd.de/it-medien/it-telekommunikation/:de-mail-kunden-ueberrennen-post-bei-e-brief/50148252.html#utm_source=rss2&utm_medium=rss_feed&utm_campaign=/
          So schiesst man sich selbst ins Knie. Aber schon zu XT-Zeiten habe ich gewusst, dass uns die Unternehmen abziehen. Du nicht? Profitgier hat NICHTS mit technischem Fortschritt zu tun.

          • Ich freu mich auf diese Art der Postzustellung.

            – Ich muß nichts mehr in einen Briefkasten werfen
            – Der Umweg zur Postfiliale fällt weg
            – Die suche nach Briefmarken bzw. Briefpapier und Umschlag fallen weg.
            – usw.

            Für diesen gewinn an Zeitersparnis und Bequemlichkeit zahle ich gerne 55 Cent. Und wenn ich ganz ehrlich bin würde ich sogar 60 Cent dafür bezahlen.

            So ist das halt. Die Einen regen sich auf und die Anderen genießen den Fortschritt…. 😉

            • Es ist schön, wenn man in der Lage ist zuviel(?) Geld zu haben und für weniger(oder preiswerter zu erbringende) Dienstleistung mehr Geld zu zahlen.

              Es geht nicht darum einen Fortschritt zu behindern. Es geht darum diesen SINNVOLL und zu einem angemessenen Preis anzubieten zu zu erlangen. Aber diesen Unterschied ignorierst Du hartnäckig

              • Ich habe wirklich nicht zuviel Geld übrig aber ich bin auch kein Vielschreiber. Wenn ich 2x im Monat einen Brief irgend wo hin schicke dann ist das viel.
                Für diese Leistung bezahle ich gerne etwas mehr.
                Vielschreiber können sicherlich Rabatte aushandeln…

                Der Preis wird m.M. nach in Zukunft vom Markt bestimmt und nicht von der Deutschen Post. Mit 55 Cent werden die nicht mit DE-Mail konkurieren können. Warten wir es mal ab.

                Wie gesagt, ich freue mich drauf all meine wenigen Briefe per Knopfdruck absenden zu können.

        • nein bestimmt nicht. Ich gehöre zu den Computernutzern, die Ende der 80er Jahre bereits einen PC mit 300 bzw. 2x 300 MB Festplatte benutzt haben, als alle Welt noch über den Nutzen von 5 oder 10 MB 5 1/4″ Platten debatierte. ( und Steve Jobs Leute unsere Anbindung dieser F-Platten an Apple II beklatschten ). Danach – so ca 10 Jahre später – zu den ersten Internet-Usern über Telefonleitung. Bin also alles andere als rückständiger Prinzipienreiter.
          Die alltägliche Erleichterung wird sich in Grenzen halten. Alleine, weil sie nur für emails wichtig sein wird, deren Zugang man belegen muß. Das sind die wenigsten.
          Es ist also der Versuch eines Ersatzes für ein Einschreiben. ( Denn nicht einmal ein normaler Brief ans Finanzamt ist ein belegbarer Zugang dort. Wie häufig verschickt Ihr Einschreiben ans Finanzamt? Allerdings muß ein Scheck fürs Finanzamt immer noch mit der guten alten gelben Post verschickt werden. Egal ob als normaler Brief oder als Einschreiben. )

          lG

          Winfried

          • Und für diese „Vereinfachung“ lässt Du dich gängeln IMMER, jeden Tag in das Postfach zu schauen?

            Für diesen kleinen Vorteil gehst Du die Gefahr ein, dass dein Partner einen Nachweis „Zugestellt“ hat und Du 14 Tage später (aufgrund der Nichterreichbarkeit) in Fristprobleme gerätst?

            • Wo bitte ist der Unterschied zwischen einem realexistierenden Briefkasten vorm Haus und einem eMail Postfach??

              Wenn ich nicht in meinen Briefkasten schaue oder in Urlaub bin oder mir jemand Briefe aus dem Briefkasten angelt, dann ist das ganz allein meine Sache bzw. in meiner Verantwortung.
              Ja ich hatte sogar schon Briefe von Nachbarn in meinem Briefkasten.

              Vermutlich ist der eBriefkasten sogar sicherer in punkto Postklau und Zustellung. Das wird aber die Zukunft zeigen…

              • DIE grossen Unterschiede sind, dass

                1) ich einen Nachbarn, Familienmitglied beauftragen kann in meinen Postkasten zu sehen. Auch mein Schliessfach darf jemand mit Postvollmacht leeren. Bei e-post ist dies unerlaubt.

                2) Bei e-post es laut Rahmenbedingungen statthaft ist über 2 Wochen den Dienst gar nicht anzubieten. Nicht einzelne Briefe/Mails die mal nicht ankommen, sondern ein Komplettausfall ist vertraglich legitimiert.

  21. Pingback: Offene Fragen : Ralph's Blog

  22. Tag allerseits … interessante Diskussion objektiv und unvoreingenommen so wie es sein sollte.

    zum glück ist es ja ein „freies“ Land und jeder von euch kann tun und lassen was er will. nachdem ihr nun das Angebot, ohne es wirklich gesehen oder in Anspruch genommen zu haben, aufgrund der AGB’s zerfetzt habt, zwingt euch ja keiner es wirklich zu nutzen. (ist ja auch eine marktwirtschaft gelle)
    Ihr könnt also euer geld bei euch behalten es in vorteilspackungen stecken, in ratenzahlungen bei Mediamarkt, kostenlose mails schreiben (die es auch bloß nicht sind, nur das die kosten euch nicht ins auge fallen weil ihr nicht pro mail zahlt) die zwar als rechtsverbindliche geschäftspost gelten aber keine rechtskräftige nachweiskraft besitzen, ihr könnt andere dienstleister für Paket Brief und Postkartenversand in Anspruch nehmen falls ihr soetwas profanes überhaupt noch nutzt und eure kostenlosen Faxe verschicken die ihr mit dem Festpreis eurer Flat auch bloß bezahlt.
    Ich will nicht wissen wie oft millionen menschen gegen Vorkasse kaufen, oder AGB’s akzeptieren die wohl noch waghalsiger sind nur weil ein begehrtes Produkt im Webshop 5 cent billiger ist. Natürlich gehört keiner der Kommentatoren hier dazu.
    Nunja da ihr jetzt sicher damit beschäftigt seid meinen kommentar zu zerfleischen geh ich derweil ein wenig das wetter genießen.

    In diesem sinne vielen dank für eure Meinung

    kein postangestellter

    • Warum sollte ich das Angebot mir nicht angesehen haben?
      Hab ich natürlich. Und mir zunächst auch mal eine epost email-Adresse reserviert. Nach mehreren Versuchen hat das auch geklappt. Statt am nächsten Tag, kam nach 6 Tagen dann ein Schreiben der Post. Mit einem Code, den die wohl selbst nicht ausprobiert hatten. Also wieder mehrere Versuche ( Trotz Lesebrille ) Dann erst ging es zu den AGB und dann erst wurde verraten, daß der Dienst nur per Guthabenkonto zu nutzen ist.

      Ist das mein Problem? Wohl nicht. Die Post hat Haken und Ösen verschwiegen – genau so wie es unseriöse Anbieter im Internet landauf und landab machen.
      Übrignes: die Flat-rate gibt es nicht billiger, weil ich keine emails schreibe.
      Die sind im Preis enthalten. Den zahle ich nicht über ein Guthabenkonto, sondern so wie ich ihn im Abo nutze, monatlich. Ist doch irgendwie was anderes – oder?
      Und wenn Du noch den Unterschied zwischen Vorkasse und Guthabenkonto erklärt haben möchtest, laß es mich wissen. ( Mach ich doch gerne, kostenlos ährlich! )

  23. Moin zusammen.
    das ist ja ne nette diskussion hier.
    ich kann nicht verstehen, wieso man hier zwischen „guthabenkonto“ und „vorkasse“ einen unteschied macht!? unterm strich gehts doch darum, dass man die kohle VORAB bezahlt, ohne dass man gleich etwas dafür bekommt!
    mir ist es völlig gleich, ob ich dafür bereits eine leistung erhalten habe, in kürze erwarte oder ich einenkleinen betrag auf ein guthabenkonto zahle, denn im moment der geldüberweisung halte ich die gegenleistung ja auch nicht gleich in der hand!

    im grundsatz ist das kein problem für mich, wenn ich weiß, bei wem ich mein geld lasse. da die post (noch) nicht als offizieller trickbetrüger ausgewiesen ist, 😉 habe ich auch keinen anlass, misstrauisch zu sein, selbst wenn ich der post damit einen kostenlosen kredit gewähre!
    wenn ich briefmarken kaufen würde, mache ich das ja im prinzip auch, bzw. ich nehme dann sogar in kauf, dass ich bei ungeraden beträgen immer briefmarken übrig habe und man wieder nachlösen muss!

    andere emailportale sind KEINE alternative und bieten in diesem umfang nicht die leistungen an, wie das die epost macht. es ist ausserdem eine RECHTSVERBINDLICHE zustellung, die was anderes, als eine rechtskräftige zustellung ist!

    ich für meinen teil halte die idee der epost für konfortabel, denn ich habe weder beruflich keine zeit, noch privat keine lust, mich an einem supermarkt-postschalter ewig anzustellen, um meine post loszuwerden.
    da ich auch niemand bin, der sich briefmarken bunkert, die ich nur sehr selten brauche, und ich obendrein nie genau weiß, wie hoch man frankieren muss bei unterschiedlichen gewichten, bin ich doch sehr happy mit der möglichkeit der epost!

    denn selbst wenn der empfänger keine epost hat, wird mein brief/dokument auf physischem, traditionellem weg in den briefkasten fürs gleiche geld zugestellt!
    da habe ich doch garkeinen anlass, mich irgendwo dumm anzustellen – und schon garnicht, um dann ev. fehlende formulare nochmal auszufüllen, weil irgendwas falsch war. (z.b. bei INFOPOST)

    somit hoffe ich, dass es für die gewerbliche nutzung bald möglich wird, diesen dienst in anspruch zu nehmen!

    einen schönen tag noch an alle
    HERKON

    • Hier der Unterschied zwischen Vorkasse und Guthabenkonto:

      Vorkasse:

      ich habe etwas gekauft und bezahle bevor der Verkäufer den Kauf losschickt.

      Guthabenkonto:

      ich zahle eine bestimmte Summe Geld auf ein Konto eines Verkäufers ohne etwas gekauft zu haben, alleine im Glauben, ich würde mal irgendetwas kaufen. Ob und wann sind nicht bestimmt. Das Guthaben kann also auch jahrelang dort „modern“. Die alte Post hat mit den Telefonkarten damals eine üble Abzocke gemacht. Es dürfte heute noch Millionen Karten geben, die noch alte DM-Guthaben aufweisen und nie zurückgegeben worden sind, sondern irgendwann entsorgt worden sind, weil die Rückgabe zu aufwändig war/ist.

      Gruß

      Winfried

    • nee iss klar. der epostbrief iss praktisch, weil er dir direkt online sagt was er wiegt, ne, damit du nicht mehr gucken musst wieviel porto. würdest wahrscheinlich auch zehn euro bezahlen,w enn der pc dir sagt, das dein epostbrief mehr als 10kg wiegen wird im netz 🙂

  24. Pingback: E-Post? We’ve had that… « Tower of Air

  25. hach, was isses schön hier! soviel geballte kompetenz! =)

    @reizzentrum:
    sind dir bezahlte leistungen fremd, oder bist du ein vertreter der torrent-philosophie…?
    leistung soll bezahlt werden, das steht doch wohl außer frage!? ich bin überhaupt kein postfan, aber sie ist im bundesgebiet immernoch die vielseitigste und zuverlässigste institution im brief- und versandwesen – zumindest, was den gewerblichen versand anbelangt.
    ich bezahle lieber etwas mehr für eine gute leistung, als weniger für schlechte, bis garkeine leistung! stichwort z.b. HERPES-VERSAND! niemalsnichtnimmer werde ich mit denen nochmal was versenden! …das ist aber eine andere geschichte.
    appropos mehr zahlen:
    der epost-dienst ist nicht teurer, als der bisherige dienst – im gegenteil: ich erhalte eine zusatzleistung – nämlich die, der virtuellen poststelle über das portal!
    obenauf würde es resourcen sparen, weil wir alle weniger papier bräuchten…offensichtlich ist selbst dieser vorteil nicht wertvoll genug fürs eigene egozentrum, frei nach der einstellung: wieso soll ich dazu beitragen? ich hab den baum ja nicht gefällt…!?
    das hat überhaupt nichts mit einem „Alleinstellungsmerkmal“ zutun! jeder online-dienst, der diese leistungen in vollem umfang böte, würde bei mir offene türen einrennen – es bietet eben bisher keiner an!
    im übrigen bin ich apple-hasser und nutze weder pc – noch handy selbiger firma! warum? weil alle exklusiven dienste der firma apple für mich reiner kokolores sind, die ich nicht brauche, oder die ich nicht auch mit einem IBM-system erledigen könnte!

    einen vergleich solltest du lieber mit microsoft machen, denn dort wird nämlich schon viel länger versucht, eine alleinstellung mit betriebssystemen und webbasierten anwendungen zu erreichen -hat auch nicht geklappt. es setzt sich halt nur leistung durch und das ist gut so!
    genauso ist es mit brief- und paketdiensten: ich nutze das, wo ich am effizientesten versenden kann und das ist leider immernoch die post! würde ein privater briefversender mehr optionen bei höherer zuverlässigkeit bieten, würde ich „dort kaufen“ das ist doch logisch!
    @winfried:
    ich glaube doch, dass die meisten leser sich des unterschieds zwischen guthabenkonto und vorauskasse bewusst sind.
    dieses ändert aber nichts an der tatsache, dass es im grunde auf das selbe hinaus läuft: ich zahle erstmal, ohne gleich den gegenwert in der hand zu halten.

    wer riesensummen auf das konto vorausbezahlt, dem ist nicht zu helfen! ich kann schließlich auch nur gerade soviel vorausbezahlen, wie ich in kürze verbrauchen werde!
    oder steht irgendwo, dass das guthaben in kürzester zeit verfällt? wohl kaum!
    trotz allem hast du natürlich recht, dass ich „erstmal“ geld sende für eine leistung, die ich NOCH nicht gewählt habe…aufgrund o.g. vorteile ist es mir aber wert, ein guthabenkonto einzurichten und ich nehme dann auch „in kauf“ dass die post mit meinem geld arbeitet, OHNE dass ich davon was habe….manchmal sollte man seine egoistisch gesteuerten belange hinter einem offensichtlichen mehrwert anstellen, der „einsatz“ ist nämlich nur so hoch, wie meine eigene intelligenz mich zu einer überweisung nötigt! 😉
    aber egal:
    wer gerne im edeka am postschalter schlange steht, darf das ja tun! es wird niemand zum epost-dienst gezwungen! ich gehe in der zeit des schlangestehens lieber meiner arbeit nach und versuche umsatz zu generieren.
    wenn ichs genau überlege, verstehe ich gerade, wieso einige gerne in der schlange warten – vor allem während der arbeitszeit ist das natürlich schon praktisch! man braucht nur rumstehen und bekommt das als arbeitnehmer auch noch bezahlt…es heißt ja auch. „ich bin ANGESTELLT“, wobei die lokale präposition hier zwar grammatikalisch falsch, aber inhaltlich trotzdem richtig ist! 😀

    ich werde darauf hoffen, dass es für firmenkunden in kürze auch möglich sein wird, denn als selbstständiger muss ich tagtäglich die suppe am kochen halten, ich werde nicht fürs an(ge)stell(t)en (da-)sein) bezahlt!
    schade eigentlich, dass man (noch) keine pakete auf diese weise verschicken kann – per teleportation, oder so… 😉

    • Herkon,

      wenn ich das von Dir lese:
      „ich kann nicht verstehen, wieso man hier zwischen “guthabenkonto” und “vorkasse” einen unteschied macht!? unterm strich gehts doch darum, dass man die kohle VORAB bezahlt, ohne dass man gleich etwas dafür bekommt!“

      dann hatte ich Grund zu bezweifeln, dass zumindest Dir der Unterschied klar war.

      Wie bringst Du denn diese Deine Aussagen unter einen Hut:

      „ich bezahle lieber etwas mehr für eine gute leistung, als weniger für schlechte, bis garkeine leistung! “
      und
      „im übrigen bin ich apple-hasser“

      apple bietet auf seinem Gebiet seit fast 20 Jahren (+/-) mehr als die Microsoftwelt. Solange ich tätig war ( u.a. als Vertriebsleiter und GF in der Computerbranche ) hat apple eine bessere Leistung als MS auf seinem Gebiet geboten.
      Da gilt doch wohl auch Dein Satz: „leistung soll bezahlt werden, das steht doch wohl außer frage!“

      Im übrigen: NIcht immer setzt sich das Gute gegen das weniger Gute durch.

      Ich darf da an die Betriebssysteme DOS und DR-DOS erinnern.

      lG

      Winfried

  26. Irgendwie driftet ihr immer weiter vom Grundproblem ab, kann das sein?

    Es ist doch egal, ob die 55ct. gerechtfertigt sind, oder nicht! Ob nun Material-, Verwaltungs- und Zustellkosten eingespart werden, dafür aber Verwaltungskosten für Server und was-weiß-ich-nich-noch-alles hinzukommt, das kann sicher kein Aussenstehender genau sagen, man weiß ja nicht, wieviel Energie(/Geld) die Post letztendlich in den Dienst reingesteckt hat. Ist mir persönlich jetzt auch schnurz-pieps-egal, DA:

    Es ging ursprünglich darum, dass der Dienst auf unbestimmte, unvorhersagbare und wahrscheinlich auch unentschuldbare Zeit ausfallen kann! Das ist für mich ebenso wie fürs Reizzentrum ein NoGo! Wie soll denn da ein zuverlässiger Geschäftsverkehr stattfinden?

  27. hallo winfried,
    das ist eine andere baustelle und somit offtopic…nur soviel:
    wenn du genau liest, dann habe ich geschrieben, dass für MEINE anwendungsbereiche ein ibm (nennt man nicht mehr so, ich weiß)-system ausreicht!

    apple zwingt mittlerweile mehr oder weniger seinen usern system- und programmdienste auf, die properitär und damit ein versuch einer alleinstellung im edv-segment darstellen!
    beispiel: ohne entsprechende APPS lassen sich im i-phone keine MP3-formate abspielen. stattdessen werde ich genötigt, das tool i-tunes einzurichten, um musik abzuspielen!
    das hat microsoft in anderen bereichen (OS, html- und scriptsprachen interpretation usw.) auch versucht, jedoch mit mäßigem erfolg.
    demnach muss man irgendwann eine grätsche zwischen ideologie und leistung machen! meine entscheidung viel dabei auf windoof-systeme und nebenher auch ein wenig linux.

    ich komme aus der atari-ST-ecke (80er jahre) und habe früher ein homerecording-studio betrieben, nachdem atari platt war, habe ich MAC gekauft und einige jahre damit gearbeitet.

    mittlerweile bin ich in der marketing-branche tätig und weiß also schon, wovon ich rede!
    und meiner meinung nach kommen die klassischen meinungen „apple kann mehr und ist das bessere system“ immernoch aus den zeiten ende der 90er jahre, wo die ersten pentium-pcs einzug hielten. von diesem ruf zehren sie noch heute!
    sicherlicht hat apple seine berechtigung für bestimmte anwendungen und sicherlich gibt es bereiche, wo ein MAC die bessere wahl ist (z.b. bildbearbeitung, renderung usw.) für MICH trifft das aber nunmal nicht zu und von daher wähle ich lieber ein system, dass mir größtmögliche flexibilität einräumt!

    damit haben wir auch wieder den bogen zur EPOST: größtmögliche flexibilität, bzw. die erweiterung zum std.-brief und das zum selben, wennauch relativ teurem versandpreis, wenn man die konkurrenz mit einbezieht!
    deshalb PRO epost!

    edit:
    natürlich sind 95% erreichbarkeit kein maßstab und so nicht akzeptabel!
    ob das aber so kommt, steht auf einem ganz anderen blatt!
    wie gesagt: man hat keine alternativen, wenn man diesen dienst in diesem umfang nutzen will!

    grüße
    HERKON

    • mittlerweile bin ich in der marketing-branche

      DAS glaube ich dir glatt.

      Gerade vorhin hatte ich so den Verdacht, das die Post tatsächlich Leute beschäftigt um „Gutes Wetter“ für einen sinnlos überteuerten und eigentlich in der vorgestellten Form unbrauchbaren Dienst anzupreisen.

      Ich will dir nichts unterstellen, aber ein wenig unkritisch und zu begeistert gehst Du an dieses Produkt in meinen Augen doch schon heran.

    • Alternativen:

      gibt es schon. In dem Projekt des Deutschen Bundestages sind ja noch mehr Unternehmen eingebunden. Die Deutsche Post hat also kein Alleinstellungsmerkmal – wie hier wohl noch einige glauben.

      was das iPhone betrifft, glaube ich auch, daß da mit der Eitelkeit der Benutzer Geld verdient wird. Was die PC-Vergangneheit von apple betrifft, stellst Du ganz richtig klar, es gab damals eine (mehrere) Branchen, die einen gravierenden Leistungsvorteil von Apple gegenüber allen MS-Programmen nutzen wollten und konnten.
      Und der Fan-Streit zwischen Atari und Apple Anhängern war damals schon legendär.

  28. orh herkon, da fällt mir spontan eine szene aus einer serie ein:

    http://www.youtube.com/watch?v=RcL6DwSufMI&feature=PlayList&p=48DBED30D5CC7B5B&playnext=1&index=8

    das is GENAU das problem, dass versucht wird, dir klarzumachen! es sieht schön aus, beherbergt aber eine riesige gefahr! und was letztendlich passiert ist, weißt du sicherlich 🙂

    Egal obs passieren wird oder nicht, es KANN passieren! Und schon deswegen ist es zu unsicher! Immerhin kann deine ganze Existenz davon abhängen!

  29. Pingback: E-Post oder wenn Plagiarismus und Datensammelwut trifft | Joachim Schlosser

  30. Pingback: blogwürdig » Der E-Postbrief

  31. Hallo G.G.Haupt,

    ich habe dies gepostet:

    Alternativen:

    gibt es schon. In dem Projekt des Deutschen Bundestages sind ja noch mehr Unternehmen eingebunden. Die Deutsche Post hat also kein Alleinstellungsmerkmal – wie hier wohl noch einige glauben.

    nicht mehr und nicht weniger.
    Die Deutsche Post stellt zunächst mal einen E-Post-Brief per email zu. Nur wenn das nicht an ein verifiziertes email-Konto (EPost) möglich ist, wird mit der normalen Post zugestellt. Der Preis für die email-Zustellung ist identisch mit der für die Postzustellung. (obwohl die email-Zustellung praktisch nichts kostet)

    • Sorry Winfried, aber sowohl E-Post als auch de-mail sind aufgrund der Geschäftsbedingungen absolut unbenutzbar.

      Das ist mal wieder der Versuch irgendwelcher drolligen Betriebswirte, angestachelt durch hirnamputierte Informatiker als Projektleiter mit Schwachsinn Geld zu verdienen. Und mit ausreichend Marketingetat findet man auch Deppen für für Blödsinn Geld ausgeben

  32. Mir ging es nicht darum, die Qualität oder deren Fehlen herauszustellen, sondern die möglichen Alternativen durch web.de bzw. gmx.de ( die ja beide zumselben Konzern gehören ( United….)

    Ich bin genau Deiner Ansicht, dass dies eine Totgeburt ist.

    lG

    Winfried

  33. Pingback: mahrko – co2-neutral durchs web » ePost.de — keine vertrauenswürdige Seite!

  34. Nachdem nun Herkon sich nicht mehr zu Wort gemeldet hat nachdem ihm rüde und auf den Kopf zugesagt worden ist, das seine post´s nach Marketing für Epost stinken und winfried sich nach und nach der Meinung von reizzentrum anschliesst, ist die Diskussion ein bischen eingeschlafen. Schade, denn ich habe selten Gelegenheit mir vor meinem Monitor die Lachtränen aus dem Gesicht wischen zu müssen 🙂
    Wie ich lese sind ja nun einige „alte Hasen“ hier die über jahrzehnte die Entwicklung des PC´s der Betriebssysteme etc. mitverfolgt haben. Vieleicht können diese dich auch an eine eben so heftig (wenn damals auch nicht so öffentlich geführte) Diskussion über den BTX-Dienst der Postbank erinnern. Als dort zu ersten mal für das „breitere“ Puplikum Onlinebanking angeboten wurde.
    Heute werden wie selbstverständlich zigmillionen Geldtransaktionen online von Privathaushalten und Unternehmen aus getätigt.
    AGB´s, Serverausfallzeiten, Kosten pro Mail bzw. Brief etc. hin oder her nach allem was ich in den letzten jahrzenten an Wandel und Entwicklung beobachten konnte wird sich ein derartiges Dienstleisungsangebot wie es zur Zeit die Deutsch Post als EPost anbietet durchsetzen.
    Vielecht sollten wir als Nutzer und Kritiker oder sogar oder gerade als Totalverweigerer Verbesserungen in den Punkten die uns wichtig sind zusammentragen und mal ganz unverbindlich an die Deutsche Post posten 🙂 Vieleicht sogar an einen der Projektverantwortlichen, der wiederum seinerseits diese Vorschläge und Verbesserungen dem Projektteam vorstellen kann. Sei es mal dahingestellt wie er diese Ideen und Verbesserungen verkauft.

    Ich für meinen Teil werde den Diens Epost erstmal als Nutzer vollständig austesten.

    Gruß 🙂

  35. Pingback: Heitere Postkarten – ePost und De-Mail für mehr Vertrauen im Netz? | sozlog

  36. leidet:
    Ich und der E-Postbrief sind in verschiedenen Universen, ich im elektronischen und der E-Postbrief will gerade eintreten. Er hat aber noch alte Post-Grundsätze. Einer davon ist: Erst mußt du Briefmarken kaufen – sprich „ich will erst dein Geld“ – dann kannst du von mir eine Leistung erwarten!?! Also muß ich erst ein Guthabenkonto anlegen. Na schön! Tue ich halt per Lastschrift.
    Aber — wieder bin ich im Irrtum. Jedes Kaufhaus und jeder Discounter bucht die Lastschrift innerhalb von 24-48 Stunden ab und das tlle ist, ich habe meine Ware schon. Nicht so der E-Postbrief. Er beauftragt wohl eine Schnecke, die den Lastschriftbetrag holen soll!?! Das erste Mal dauerte es ganze 15 Tage, das zweite Mal mehr als 10 Arbeitstage. Das sind Steinzeit Zeiten. Der Kunde kann ja warten. Erst wenn ich, die Post, das Geld habe, kannst du Kunde (vielleicht?) erwarten, dass ich, die Post, meine Leistung erbringe.
    Ich habe das „E“ vor dem Postbrief immer als „elektronisch“ oder „eilig“ interpretiert. Wohl auch ein Irrtum, heißt wohl „eventuell“.
    Auf Anfragen kommt kein Sterbenswörtchen vom E-Postbrief! Ah, ja: das sacro sancte Briefgeheimnis und der Datenschutz!!! huuuch

  37. Wieso Postgeheimnis eigentlich?
    Oder: warum hat unser Rolli/pardon ist ja inzwischen der de Maizière den Plan aufgegeben, uns einen Super-Horch-Dingsbums auf jeden Rechner einzupflanzen?

    Na ganz klar, google hat das inzwischen für ihn schon erledigt. Die Info geht bereits beim Eintippen online in die weite Welt.

    Viel Spaß!

    Winfried

  38. Hallo zusammen,
    ich hab ein wenig mitgelesen.
    Das mit der Verbindlichkeit lässt mich ins Stutzen geraten.
    Vor fünf Jahren wurde meine „lebenslange“ Email-Adresse von epost sang- und klanglos eingestellt. Damals hatte der Name „Post“ bei mir noch einen Vertrauensbonus.
    Warum sollte ich nun eine kostenpflichtige Verbindung eingehen, wenn ich mich in fünf Jahren dann ohnehin wieder neu orientieren muss?
    Meine Glaubensfähigkeit bezieht den Glauben an die unbedingte Zuverlässigkeit diese Unternehmens nicht mit ein.
    Vielleicht einmal wenn der Dienst in zehn Jahren immer noch besteht und sich bewährt hat.

  39. Pingback: E-Post schon ausgereift? « Heinrichs Blog

  40. @reizzentrum:

    Das zu beachtende Wort ist unbefugt.
    Eine von mir beauftragte Person ist befugt Diese Befugnis stellt deshalb keine unbefugte Verwendung durch Dritte dar.

    Im übrigen würde ich mir in der Diskussion, die immer positiv ist, etwas mehr Sachlichkeit wünschen!

  41. Ihr müßt wohl alles schlecht machen,hä! Wenn Ihr zu blöd seid eure Klorollen aufzuräumen ist das doch nicht der Deutschen Bundespost Ihr Problem so nach den anderen Antworten zu urteilen würde ich diesen Leuten allerdings dazu raten die Finger vom Computer zulassen da die jenigen keine Ahnung vin BTX oder von Digitaltechnik haben. Gruß
    Thomas D

  42. Hallo

    lese sehr interessiert alle Kommentare, verstehe aber die aufregung nicht so ganz,immer wenn irgend etwas neues kommt wird erstmal wie verrückt darauf herumgehämmert,
    irgendwann hat es dann fast jeder. Fing schon beim Rad an.
    Ich habe mich aus schon genannten bequemlichkeitsgründen angemeldet und habe seit Samstag mehrere Briefe testhalber versand.Anmeldung , einloggen ,schreiben, versenden, ankommen hat alles prima geklappt. Wem es zu teuer ist muß halt warten bis genug mitmachen dann wird es vielleicht billiger. Wenn nicht auch gut!!

    Übrigens die Tage der Flatrates für Handys sollen auch schon gezählt sein, was machen wir dann, billig SMSessen gehört dann ab einer bestimmten Menge der Geschichte an ???????????????

    Also bis dann
    Wolei

    • Zu Recht wird auf Neuem (vor allem von der Post) immer herumgehämmert. Wie war das noch vor wenigen Jahren, als die Post einem versichert hat, dass jeder Deutsche eine eMail-Adresse bekommt so …@post.de oder so. Und dann wurde der Dienst mir nichts dir nichts völlig eingestellt. Ich werde der Post niemals wieder trauen, was einen Dienst im Internet angeht. Die sind dafür einfach nicht kompetent genug.

      • Ich finde Ihre Haltung nicht besonders „reif“.

        Ich arbeite seit mehr als 5 Jahren im und mit dem Internet, und finde die Dienstleistung mehr als genial. Ich als Unternehmer verwende bereits einen ähnlichen Dienstleister, welche unsere Emails in Papierform zustellt. Dieser dienst kostet im Gegenzug zum E-Post verfahren über 1,50 €.

        Viele die auf Blogs Posten meinen immer, die Weisheit mit Suppenkellen gelöffelt zu haben, aber haben im Grunde außer PC AN/AUS keine Ahnung von den Vorgängen und Möglichkeiten, die uns das Internet bietet.

        Mit freundlichen Grüßen

        Oliver Hutmacher

        • @Oliver Hutmacher:

          Schon seit 5 Jahren im Internet? Da ziehe ich natürlich meinen Hut.

          Spass beiseite. Auch wenn Gefahrenpotential mit sehr preiswert angedungen wird, so bin ich nicht willig dies anzunehmen. Mit dem gleichen Argument könnte man strahlenden Atommüll im Keller einlagern und über über gesparte Heizkosten freuen.

          Wenn es nur um den Preis geht, dann ist auch Sklaverei wieder En vouge.

          Und BTW: Die Dienstleistung „Brief ausdrucken, kuvertieren und verschicken“ gibt es auch für deutlich unter 1,50€. Oder wurde dieses Posting etwa von der Post finanziert? An deren Stelle würde ich natürlich auch die höchsten Wettbewerbspreise angeben um meinen eigenen Dienst besser erscheinen zu lassen.

          • Entschuldigen Sie, ich muss dann doch etwas ausholen:

            Ich verdiene seit 5 Jahren Geld im Internet, als Dienstleister für SEO, Grafiken, Firmenauftritte, Programmierung, Video und Audiostreaming, Hosting, Housing und und und und….

            Ich vermeide bewusst die Werbung in diesem Blog, aber ich darf Sie beruhigen: Ich bin nicht der Geschäftsführer der Post. Schade, denn das Einkommen ist dann doch etwas höher als das meinige.
            Ich kenne Ihre Berufung nicht, allerdings scheinen Sie nicht als Unternehmer zu denken zum Thema Preispolitik. Meine Aussage mit Sklaverei zu vergleichen, oder Atommüll, mit verlaub ohne Atomkraft könnten Sie sich diesen Blog gar nicht erst leisten, finde ich beschämend, und aussagekräftig zu Ihrer Person. Sie suchen nach der Nadel im Heuhaufen und meinen diese regelmäßig zu finden. Kritik ist nach meiner persönlichen Meinung ein wichtiges Kriterium zur Selbstreflektion und Leistungssteigerung. Die Art wie Sie Kritik wiedergeben, ist wie ein nasses Handtuch, welches einem ins Gesicht geschlagen wird. Erwarten Sie allen ernstes das darauf Konstruktivität erfolgt ???

            • @Oliver Hutmacher:

              Meine Berufung: Ich verdiene seit mehr als 20 Jahren mit den Themen „Netzwerke, Server und Sicherheit“ – aber das nur am Rande. Nur weil man etwas lange macht, muss man darin nicht gut sein. Siehe z.B. die Politiker.

              Wieso denke ich nicht als Unternehmer? Wer als Unternehmer für eine EMail 55Cent ausgibt, hat nicht alle Latten am Zaun und 1,50 pro Brief ist auch nicht gerade „billig“ – es gibt Dienstleister, die Briefe für weniger als einen Euro als Dienstleistung zur Postversendung vorbereiten.

              Zum Thema Konstruktivität: Ich erwarte von der Post an der Stelle keine Konstruktivität. Allein der hilflose Versuch E-Post zeigt deutlich, woran es der Post mangelt.

              Und Sie scheinen auch nur ein Troll zu sein. Gehen Sie spielen, aber bitte nicht hier. Wenn Sie wieder GUTE Argumente haben, dürfen Sie wieder vorbei schaun. In obigem Posting fehlte allerdings jegliches sachdienliche Selbige.

  43. Eine Regelung zu schaffen, welches es nur Unternehmen mit großem Kapitaleinsatz ermöglicht diesen Dienst anzubieten, erschwert den Wettbewerb und ist der Hauptgrund warum e-post eine Totgeburt ist!

    Internet ist der Ersatz für das Unternehmen Post! Und jetzt wird über irgendwelche politischen Kanäle der Fortbestand gesichert!

    Eine Frechheit!

    Wenn der Gesetzgeber etwas beschließt, was den rechtssicheren E-Mail Versand ermöglicht, dann doch bitte so, dass es möglich ist dies ohne das zutun eines Unternehmens zu machen.

    Ich bin gerne bereit eine einmalige Zahlung in Höhe von maximal 25 Euro dafür zu zahlen, dass meine E-Mails rechtsverbindlich sind. z.B. für die Ausstellung eines Zertifikats, welches meine Identität nachweist. Eigentlich gehe ich davon aus, dass die Banken dies ohnehin gerne kostenlos als Wiedergutmachung erledigen würden. Die Sparkasse tuts übrigens! Die Bankkarte kann als Identifizierungssystem genutzt werden.

    e-post für 55 Cent? Das ist verglichen mit der Gegenleistung wie Pfund Brot für 400.000 Euro…

  44. Ich will ja keine Gerüchte in die Welt setzen, aber ich finde es schon interessant, dass nahezu zeitgleich mit dem Versuch (inkl. meiner Ablehnung) einer Berliner Agentur mich (und auch andere Blogger) als Hilfsproduktmanager zu akquirieren, hier auf einmal massenhaft positive Kommentare für dieses Produkt reinpurzeln.

    Woher kommt der Stimmungsumschwung? Glaubt jemand an Zufälle?

  45. Ist jemandem aufgefallen, das man nur von epost zu epost Mailadresse Nachrichten versenden kann.
    Es ist also nicht möglich, in seine Signatur „mustermann@epost.de“ zu setzen, denn mails die von aol, freenet, t-online etc an diese Adresse geschickt werden, kommen nie an.
    Wie gestalte ich also jetzt meine Signatur, um das klar zu stellen?

  46. Pingback: Briefpost und E-Post auf Augenhöhe | Reizzentrum

  47. als ich von e-post gehört habe, kam so etwas wie Vorfreude auf… und warum es für diejenigen, die sich einen e-mail Schriftverkehr mit der Sicherheit und „Spam-freiheit“ eines frankierten Briefs wünschen, nun immer noch kein vernünftiges Angebot gibt, ist mir rätselhaft… der Markt ist doch vorhanden? … und die Internet-Geschäftsleute sind doch sonst so kreativ?… die POST (ob man die jetzt als Unternehmen, oder als halbstaatlichen Bereich sieht, ist mir eigentlich egal) wäre
    da doch der naheliegende Anbieter? … echt schade, wenn die jetzt ihre einmalige Chance vermasselt, oder?

  48. 28.8.2010

    Wer kann Auskunft darüber geben, wie man sich für die E-Post registrieren kann, wenn man kein mobiles Handy besitzt ( Tan-Liste ) ?
    Beim mehrfachen Versuch, von E-Post eine Antwort auf diese Frage zu bekommen, war dort bis heute nur Schweigen im Walde.
    MfG J. Heinen

  49. Nachdem ich mich auf dem reichlich umständlichen Weg angemeldet und registriert habe, weiß ich spätestens seit den ersten Gehversuchen, warum diesen Dienst wirklich kein Mensch braucht. Den Verdacht hatte ich schon vorher, aber jetzt ist’s Gewissheit. Die wenigen „Vorteile“, die mich zur Anmeldung bewogen haben, haben sich spätestens in dem Moment erledigt, in dem mir klar wurde, dass man epost nicht mal auf den eigenen Computer laden kann. Man kann nur über das Internetportal schreiben und empfangen: pop3-Abruf, smtp-Sendung oder ähnliche Verfahren sind nicht möglich. Die Dame bei der Hotline erklärte mir, das sei „wegen der Sicherheit“. Na ja. Die größte Sicherheit hat meines Erachtens die Deutsche Post, die ab sofort alle ein- und ausgehenden Schreiben (so ich den Dienst jemals nutze – eher unwahrscheinlich) auf ihrem Server speichert. Denn nur dort kann ich sie behalten – nicht etwa auf meiner eigenen Festplatte speichern und vom Post-Server löschen. Das finde ich nicht nur extrem unpraktisch, sondern es ist mir auch reichlich suspekt. „Hallo und gleich wieder tschüss epost.“ So ein Schmarrn!

    • Hallo irritiert,

      da der E-POSTBRIEF keine E-Mail ist, gibt es auch keine Möglichkeit, diesen mit E-Mail-Programmen über eine Schnittstelle abzurufen. Die Dame aus unserem Kundenservice hat da selbstverständlich recht. Die Sicherheit liegt bei uns an erster Stelle. Mit dem E-POSTBRIEF können Sie verbindlich, vertraulich und verlässlich kommunizieren. Dieses Produktversprechen hat natürlich den Hintergrund, dass jeder E-POSTBRIEF Nutzer aus einem sicheren Portal rechtsverbindliche Briefe versenden kann.

      Sie haben die Möglichkeit Ihre E-POSTBRIEFE zu exportieren und auf Ihrem PC als PDF-Datei zu speichern. Anschließend können Sie natürlich Ihre E-POSTBRIEFE im Portal löschen.

      Wir bedauern es natürlich, dass Sie so empfinden und hoffen jedoch, Ihnen mit unseren Antworten etwas weitergeholfen zu haben.

      Mit freundlichen Grüßen

      Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

      • @Serviceteam E-POSTBRIEF:

        Ich würde – täte ich KFZ herstellen – diesen KFZ keinen Motor einbauen, da es als erwiesen gilt, dass fahrende Fahrzeuge unsicher sind und sogar Menschen töten können.

        Ein Dienst muss sicher UND funktionell sein. Dies ist bei der Epost leider nicht gegeben: Fail.

        Schuster bleib bei deinen Leisten und lasse die elektronische Kommunikation der Telekom, die hat die jahrelangen Lehrgeldzahlungen hinter sich.

        • Hallo reizzentrum,

          zum Vergleich mit dem KFZ geben wir Ihnen natürlich recht. Der E-POSTBRIEF ist aber, entgegen Ihrer Aussage, sehr wohl sicher. Vom Gegenteil lassen wir uns durch handfeste Beweise natürlich gerne überzeugen. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir für die Verbesserung unseres Produkts Tatsachen und Fakten benötigen. Nur so können wir den E-POSTBRIEF stetig weiterentwickeln und kundenfreundlicher gestalten.

          Dass der E-POSTBRIEF bei dem ein oder anderen Nutzer derzeit nicht reibungslos funktioniert, wissen wir. Unsere Entwickler arbeiten mit Hochdruck daran. Wir bitten daher diese Nutzer um deren Verständnis und unser Kundenservice zeigt sich in diesen Fällen kulant.

          Wir bedauern es, dass Sie so über den E-POSTBRIEF denken. Bitte teilen Sie uns doch mit konkreten Aussagen mit, was Sie genau am E-POSTBRIEF stört. So können wir sicher einige offene Punkte klären.

          Vielen Dank im Vorfeld für Ihre Aussagen und Ihre Bereitschaft mit uns in einen konstruktiven Dialog zu treten.

          Mit freundlichen Grüßen

          Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

          • @Serviceteam E-POSTBRIEF:

            Dass der E-POSTBRIEF bei dem ein oder anderen Nutzer derzeit nicht reibungslos funktioniert, wissen wir. Unsere Entwickler arbeiten mit Hochdruck daran.

            Wissen Sie, was ein Beta-Test ist? Wissen Sie, dass es Menschen und Firmen gibt, die für das durchführen von Beta-Tests bezahlt werden? IHR Unternehmen lässt die Kunden für die Teilnahme am Beta-Test zahlen. Aber sicher!

            Was den Verbraucher am EPostbrief stört sollten die Produkt- und/oder Produktmarketingmanager wissen. Gern bin ich bereit – als externer Consultant – ihr Unternehmen im Bereich „Erstellen eines sicheren und kundenfreundlichen Portals für den Versand und Empfang elektronischer Nachrichten“ zu unterstützen. Schon bei der Umstrukturierung von BTW zu IP-basierenden Diensten habe ich ihr Schwesterunternehmen erfolgreich unterstützen dürfen.

            Teilen Sie mir – zwecks Erstellung eines Angebotes – bitte mit, wer mein Ansprechpartner ist, mit dem ich eine Projektierung aufsetzen kann um auf dieser Basis das Angebot auszuarbeiten.

            Kontaktadresse: Siehe Impressum

            • Hallo reizzentrum,

              vielen Dank für Ihren Vorschlag. Wir leiten diesen weiter.

              Zu Ihrem Vorwurf können wir Ihnen mitteilen, dass sich die Deutsche Post AG umfassend hat beraten lassen. Ein Beta-Test wurde durchgeführt. Kunden, die aufgrund des E-POSTBRIEFS finanziellen Schaden erlitten haben, bekommen wie bereits erwähnt durch unseren Kundenservice die entstandenen Kosten gutgeschrieben.

              Mit freundlichen Grüßen

              Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

              • Zu Ihrem Vorwurf können wir Ihnen mitteilen, dass sich die Deutsche Post AG umfassend hat beraten lassen.

                Ist diesbezüglich schon eine Schadenersatzklage gegen die Berater gestellt? Offensichtlich wurde die Post übers Ohr gehauen. Ist derjenige, der die Berater ausgewählt hat, schon von seinem Posten entfernt worden, da er eine (wahrscheinlich teure) Fehlentscheidung traf?

                Die Kosten dafür trägt nämlich – ganz zum Schluß – der Kunde der Brief- un d Paketpost, der diese Fehler mit seinen Kosten mitfinanzieren muss.

                Kunden, die aufgrund des E-POSTBRIEFS finanziellen Schaden erlitten haben, bekommen wie bereits erwähnt durch unseren Kundenservice die entstandenen Kosten gutgeschrieben.

                Die Benutzung des Dienstes ist somit kostenfrei? DAS ist nett!

  50. Hallo Herr Heinen,

    um den E-POSTBRIEF nutzen zu können, ist ein Handy zwingend erforderlich. Das HandyTAN-Verfahren wird unter anderem auch beim Onlinebanking eingesetzt. Die erhaltene HandyTAN muss dann bei der jeweiligen Aktion eingegeben werden, z.B. beim Versand eines E-POSTBRIEFS oder bei diversen Änderungen in den Kontoeinstellungen.

    Das HandyTAN-Verfahren hat den Vorteil, dass man für die Aktion, die man gerade durchführen möchte, immer eine aktuelle Transaktionsnummer bekommt. Diese ist aus Sicherheitsgründen auch nur kurze Zeit gültig. Eine TAN-Liste ist aus unserer Sicht für diesen Sicherheitsanspruch nicht geeignet.

    Mit freundlichen Grüßen

    Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

  51. Hallo Leute ihr habt alle Recht 🙂

    Je nachdem wie mans nimmt, oder sehe ich das falsch?

    Wir wissen doch alle, dass eine neue Sache immer noch nicht rund läuft, oder noch Verbessrungen vorgenommen werden.
    Das sollte nicht heissen, dass die post sich schön zurücklehnen sollte.
    Die sollten weiter Ihren Service auf die Kundenwünsch und Anregungen anpassen.
    Nur durch direkte Rückmeldung kann ein Service egal von wem auch immer verbessert werde.
    Also bevor wir alle unsere Bedenken hier los werden und Seite füllen gebt doch alles an die Post weiter.

    Herr Heinen, wenn mann eine Sache nutzen möchte sollte eine Basis an Technik vorhanden sein.
    Das angebot ist für jeden nutzbar die einen Mobil-Telefon besitzen.

    Ich habe trotzdem für Ihre Situation verständniss.

    Also Leute schreibt alles an die Post.

    Schönes Wochenende

  52. Hallo Askesis,

    vielen Dank für Ihren konstruktiven Hinweis. Hierbei sind wir ganz Ihrer Meinung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

  53. Ich bin nun total verunsichert. Ich habe alles da um mich bei E-Pstbrief registrieren zu lassen. Aber muss ich wirklich jeden Tag mein Postfach anschauen und kann ich meine Briefe nur auf dem Server speichern ohne das ein unbefugter dazu Zugriff hat?
    Ich meine es gab ja auch schon mal Briefträger die ganze Wagenladungen von Post mit nach Hause genommen haben. Woher weiß ich also ob ein frustrierter Postbeamter sich in einer Pause nicht meine Briefe vom Server lädt? Cindy

    • Hallo Cindy,

      gerne möchten wir Ihre Fragen beantworten.

      In unseren AGB werden Sie unverbindlich dazu aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Posteingang zu prüfen. Eine Pflicht besteht hierbei nicht.

      Kleiner Tipp: In Ihrem E-POSTBRIEF Portal können Sie unter Ihren persönlichen Kontoeinstellungen eine kostenlose SMS-Benachrichtigung aktivieren.

      Ihre E-POSTBRIEFE werden verschlüsselt gespeichert. Ein unbefugter Zugriff für Dritte (auch für Postmitarbeiter) ist somit ausgeschlossen.

      Weitere Informationen zu beiden Themen erhalten Sie hier: https://go.post.de/w4hao

      Sollten Sie noch weitere Fragen haben, sind wir gerne für Sie da.

      Mit freundlichen Grüßen

      Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

      • Haha

        „Ihre E-POSTBRIEFE werden verschlüsselt gespeichert. Ein unbefugter Zugriff für Dritte (auch für Postmitarbeiter) ist somit ausgeschlossen.“

        Da hat jemand aber mächtig Ahnung. Der Server kann das also lesen, ein Mitarbeiter aber nicht. Macht Sinn, oder?

      • @Serviceteam E-POSTBRIEF:

        Was würdest ihr Tatsachenverschleierungstruppe der Post (werdet Ihr eigentlich von Pixelpark, Jung von Matt noch direkt von der Post bezahlt?) mir eigentlich pro PI bezahlen? Dies ist mein Blog, für das ich zahle. Wenn euer Laden es nicht gebacken bekommt die Kinden zentral zu informieren so ist das nicht mein Problem.

        Dieses Blog ist wie ein semi-öffentlicher Teil meines Wohnzimmers. Jedwedes Aufhängen von Werbung, sowie die Manipulation MEINER Besucher, ist unerwünscht. WENN, dann tue ich das. 🙂

        Nur ein paar Anmerkungen:

        In unseren AGB werden Sie unverbindlich dazu aufgefordert, mindestens einmal werktäglich den Posteingang zu prüfen. Eine Pflicht besteht hierbei nicht.

        Warum werde ich „aufgefordert“? Doch wohl um – seitens der Post in Richtung des potentiellen Versenders – die Möglichkeit zu haben mit einem „laut AGB fordern wir unsere Kunden auf in den Briefkasten zu sehen“ zu argumentieren, um dann als Rechtsmittel erklären zu können: Der Kunde wurde darauf hingewiesen sein Postfach zu überprüfen, sonst wird diese Aussage nämlich eine Nullnummer:

        Von einer regelmäßigen Kenntnisnahme eines E-POSTBRIEFS mit elektronischer Zustellung durch den Privatkunden ist daher spätestens am Werktag nach Eingang im Nutzerkonto auszugehen.

        Auch das hier ist doch albern:

        Ihre E-POSTBRIEFE werden verschlüsselt gespeichert. Ein unbefugter Zugriff für Dritte (auch für Postmitarbeiter) ist somit ausgeschlossen.

        Warum erklärt dann auch die Stiftung Warentest:

        Wirklich vertraulich sind Briefe nur mit zusätzlicher persönlicher Verschlüsselung.

        Weil DIE deutlich weniger Ahnung von der Materie haben, als der Software-Entwickler des Systems Amir Khanzadeh, der – weil seine Software so buggy ist – nun durch Blogs tingeln muss um Schadensbegrenzung zu betreiben? Oder ist Amir Khanzadeh gar nicht der Entwickler der Software und die Aussage

        Ihre E-POSTBRIEFE werden verschlüsselt gespeichert. Ein unbefugter Zugriff für Dritte (auch für Postmitarbeiter) ist somit ausgeschlossen.

        ist nichts nicht weiter als „hören-sagen“ und hat so überhaupt keine rechtliche Belastbarkeit.

        Liebes Serviceteam: Geh weg – geh WEIT weg. Dieses Blog informiert und ist keine Billigmarketingseite für unwissende Mitarbeiter der Post AG, die nicht ansatzweise wissen, wie das unsinnige Produkt funktioniert, dass sie bewerben.

        Die Mailsoftware der E-Post wird mit SEHR-SEHR grosser Wahrscheinlichkeit eine „Mitles-Schnittstelle“ für BKA und Verfassungsschutz haben. Und wenn diese Herren darauf Zugriff haben, dann können auch andere mitlesen. Liebe Cindy: Wenn Du sichere Mail benutzen möchtest, so google einfach mal nach PGP/GnuPG. Dieses Verfahren ist weit verbreitet und klappt mit (eigentlich) JEDEM Mailclient – und wenn dein Gegenüber keine behördenähnliche Organisation (wie z.B. die Post AG) ist, dann können die das auch in sehr kurzer Zeit einrichten.

        Damit kannst Du überall auf der Welt kostenfrei sichere Mails senden und Empfangen.

        • @reizzentrum

          Lustig, lustig… „MEINE“ Besucher … „semi-öffentlicher Teil meines Wohnzimmers“ … Da hat wohl einer das Web 2.0 nicht gerafft, hehe…

          „… PGP/GnuPG. Dieses Verfahren ist weit verbreitet…“ Na klar, und deshalb gibt es jetzt den E-POSTBRIEF und bald De-Mail, weil alle blöd sind, nur du nicht, hehe…

          Ich bitte dich, dein ganzes Blog zeigt, dass du weder Ahnung von Dialog noch von korrekten Umgangsformen hast. Du machst hier genau das, was dein Nickname schon aussagt: du willst reizen – und mehr gibt es hier auch nicht…

          Ich habe hier keine fachliche Expertise zu sehen bekommen, sondern nur deine Gier nach einem Auftrag von der Post. Tja, ja das liebe Geld… Wenn die dir einen fetten Werbevertrag anbieten würden, dann wäre dein Blog morgen mit Werbebannern zugekleistert, hehe…

          Noch viel Spaß beim Reizen… ich amüsiere mich hier immer köstlich, hehe…

          • @Roald Assp:

            Natürlich ist das ein Teil meines Wohnzimmers. Denn wenn ich nicht will wird Ihr Kommentar nicht veröffentlicht. Ich habe hier das Hausrecht (und nach gültiger Rechtssprechung sogar die „Hauspflicht“). Ich denke, dass ich das Web 2.0 schon recht gut verstanden habe – inklusive vieler Rechte, Pflichten, Vor- und Nachteile die diese neue Art der öffentlichen Kommunikation hat. Auch den Umgang mit unfreundlichen Zeitgenossen lernt man mit der Zeit: Man darf sie nur nicht ernt nehmen.

            Ihr Versuch der anonymen Verunglimpfung ist so durchsichtig dass es mir eine Freude ist ihn zu veröffentlichen und den Rest meiner Leserschaft daran teilhaben zu lassen.

  54. Danke für die auführliche Antwort. Ich habe mich nach reiflicher Überlegung gegen den Epostbrief entschieden Vielleicht wenn irgendwann mal ein ausgereiftes System im Umlauf ist das mir die Sicherheit gibt die ich brauche(denn Briefe sollten absolut vertraulich bleiben)und die Vorgaben des Anbieters mir sinnvoll erscheinen ,werde ich über diese Möglichkeit der Kommunikation noch einmal nachdenken. Ein sinnvoller Blog der auch andere zum Nachdenken über die Weitergabe sensibeler Daten nachdenken lassen sollte. Cindy

  55. In der jetzigen Konzption sehe ich das Thema epost auch sehr zweifelhaft.

    Schon die Geschichte mit der Mobiltan ist ein Fehlgriff.
    a) Nicht jeder hat ein Handy (gibts tatsächlich)
    b) Ich habe ein Handy aber das private Büro im Keller, dort ist kein Handyempfang
    c) Ich will auch im Ausland keine Roaminggebühren bezahlen.

    Die Kollegen von der Postbank haben das auch schon erkannt, und bieten parallel auch das normale TAN verfahren an. PayPal übrigens sichert die Transaktion mit einem Codegenerator. Geht auch aus dem Keller und im Ausland.

    Mal sehen ob die Behörden und Handwerker tatsächlich den epost-Kasten nutzen.
    Da alle Handwerker, viele Behörden ja sogar Gerichte FAXE akzeptieren bezweifle ich die Zukunft eines so hoch bepreisten Dienstes.

    Selbt die vom BMWi propagierte „Elena“ Signatur kostet derzeit bei Sparkasse und Post unter 40 Euro im Jahr lohnt sich also bereits bei 80 Kleinbriefen zu 55 Cent im Jahr. Und ermöglicht künftig auch Identifizierungen auf Interentseiten und wird sicher auch noch billiger.

    mal sehen was die Zukunft bringt, und bin gespannt wer mir den ersten Brief an meine „epost.de“ Adresse schickt.

  56. Hi,

    also ich benutze E-Post seit dem Start und bei mir fuzt das Ding schon seit Anfang an.

    Wenn man nur Müll auf dem Rechner hat und kein System was gut läuft hat man sowieso keine chance auch nur irgendeine gebräuchliche Mail oder Social Community Seite aufzukriegen.

    Mein Fazit, es gibt nun mal immer wieder Menschen bei dem eine Sache nicht auf dem PC läuft und wieder welche bei denen es geht. Und so sehe ich das auch in dem Fall.

    Ich bin zwar kein Super PC Freak der was weis ich was kann aber soviel versteh ich noch um zu wissen das nicht jede Internetanwendung auf jedem PC läuft.

    Was ich sagen will ist wenn ich einen PC hab wo Linux drauf ist und zumbeispiel ein Computerspiel unbedingt haben will aber das Spiel benötigt windows xp.

    Was soll ich dann machen soll ich die Spiele Software Firma anrufen und mich beschweren warum es nicht geht auf meinem Rechner und die sollen es umprogramieren ? Also wo kommen wir denn da hin Leute?

    Also bevor man ein System blöd redet sollte man lieber auf sein eigenes System gucken.

  57. Wie unausgegoren und lächerlich das Ganze ist sieht man, wenn man einen Account kündigt – da heisst es doch tatsächlich nach dem erneuten Einlogversuch:

    „Ihr Nutzerkonto ist gekündigt. Bitte beachten Sie: Sie können Ihr Nutzerkonto noch bis zum 01.04.1970 nutzen, um Dateien und Nachrichten herunterzuladen. Das Versenden weiterer E-POSTBRIEFE ist jedoch nicht mehr möglich.“

    Ich nehme also an, dass die Post eine eigene Zeitrechnung hat…

  58. Seit 9:10 Uhr lese ich in verschiedenen Foren (unter anderem ‚http://www.netzpolitik.org/2010/e-post-vs-de-mail-es-lebe-das-chaos/) einiges zum Thema ‚epost‘, um meinen Namen reservieren zu lassen; jeder möchte gerne der erste sein; es hat auch geklappt, doch den Registrierungscode werde ich vorerst nicht einlösen. Aber darüber wollte ich nicht schreiben, obwohl es der Auslöser zu meinen nun folgenden Utopien sind, wohlweisslich, dass doch so manche Utopie sich später eingebürgert hat. Mit der epost oder De-Mail werden wir in Zukunft arbeiten, wie beim jetzigen OnlineBanking, das ich anfänglich auch boykottierte. Mittlerweile geht bei mir ohne OnlineBanking nichts mehr und tausende Bankangestellte sind ihren Job losgeworden – was ich ja nicht wollte, so sozial, wie ich damals eingestellt war! Naiv?! Die zwei konkurrierenden Anbieter (epost und De-Mail mit Ihren finanzstarken Unternehmen im Hintergrund – Allianz, ADAC, DekaBank, DFB, SAP auf epost-Seite und Telekom, T-Online, GMX auf De-Mail-Seite) werden alleine schon dafür sorgen. Wenn Versicherungsgesellschaften, Banken, Großunternehmen, Autohersteller/-händler/-zulieferer, Verlage, öffentliche Einrichtungen und Behörden, Alten-/Pflegeheime u. Krankenhäuser ..usw. dieses System anwenden, bleiben am Ende doch nur noch von Privatpersonen geschriebene Briefe und Postkarten übrig. Die Deutsche Post oder auch die privaten Postdienste werden nicht mehr die nötige Menge an Briefe, Postkarten transportieren, so dass es für sie unrentabel wird. Die Portokosten werden steigen. Doch es kommt noch besser! Es wird keine Vorort Postzustellung mehr geben! Die Post (Briefe + Postkarten) kommt nicht mehr zum Empfänger, sondern der Empfänger holt seine Post bei einer PostStation selbst ab! Die Deutsche Post hat nicht umsonst Millionen in diese ‚PaketStationen‘ und künftig auch nutzbare ‚BriefStationen‘ investiert, um sie nach ein paar Jahren zu verschrotten. Man sieht doch jetzt schon immer weniger oder keine Poststellen in kleinen Orten oder Stadtteilen! Ich glaube an meine Utopie! In Zukunft hole ich meine Geburtstagsbriefe, Urlaubskarten und Kataloge an der PostStation ab, wo ich mein Postfach habe; obwohl ich das nicht will! Alte – gebrechliche, nicht motorisierte – Menschen werden sich die Post dann zustellen lassen (müssen) für 3, 5 oder mehr Euro pro Zustellung/Tag, weil sie nicht über die Technik verfügen oder sich nicht rechtzeitig dafür interessiert haben oder einfach aus ihrer Lebenseinstellung es nicht können/wollen oder generell der Technik nicht gewachsen sind oder für sie fremd ist. Für die Telefonauskunft zahlen wir heute auch schon fast 2 Euro, um nur eine Telefonnummer zu erfragen!Diese utopischen Ansichten können nur gestoppt werden, wenn wir uns diesem technischen digitalen Fortschritt widersetzten! Und wer will das bzw. wer schafft es sich dem zu widersetzen, wenn es einmal eingeführt ist? Handy wollte ich nicht – habe ich aber! OnlineBanking wollte ich nicht – habe ich aber! De-Mail wollte ich nicht – habe mich aber angemeldet! Epost will ich nicht – zweifle aber daran und warte bis zum 31.12.2010, denn dann verfällt der Registrierungscode! Wieviel bestimmen wir noch, was außerhalb von uns passiert und unseren inneren Prozess manipuliert?

    Übrigens danke ich Ihnen für Ihre reizbaren Kommentare, die mich heute zu meinen Utopie-Gedanken veranlassten!

    • >> „Die Deutsche Post hat nicht umsonst Millionen in diese ‘PaketStationen’ und künftig auch nutzbare ‘BriefStationen’ investiert, um sie nach ein paar Jahren zu verschrotten.“

      ePost verschickt jetzt auch Pakete? Das war mir neu…

      >> „Für die Telefonauskunft zahlen wir heute auch schon fast 2 Euro, um nur eine Telefonnummer zu erfragen!“

      2€ bezahlen nur die, die zu doof sind, für so etwas das sogenannte „Internet“ zu benutzen. Betrachte es als Lehrgeld.

      >> „Die Portokosten werden steigeng“

      Aja. Komisch nur, dass es einige kleinere Konkurrenten zur Post gibt, die sogar weniger Porto verlangen…

      • @Marek:

        Du solltest versuchen ein wenig weiter zu denken, als Du es bislang tust:

        2€ bezahlen nur die, die zu doof sind, für so etwas das sogenannte “Internet” zu benutzen. Betrachte es als Lehrgeld.

        Das Internet ist also kostenfrei? Der PC kostet nichts und verursacht keine Energiekosten? Den Zugang bekommt man ebenfalls ohne dafür zu zahlen?

        Was glaubst Du wie viele Menschen in Deutschland gar keinen Computer besitzen? Stellst DU z.B. den Hartz-IV Empfängern einen kostenfreien Internetzugang zur Verfügung?

        In diesem Vergleich sind 2€ als Kosten für die Auskunft doch recht preiswert, oder? Ich finde dich nicht frech, sondern unverschämt, wenn Du diese Kosten als Lehrgeld betitulierst.

        • >> „Stellst DU z.B. den Hartz-IV Empfängern einen kostenfreien Internetzugang zur Verfügung“

          Nö. Aber der Kommentator hat durch die Eintragung seines Kommentars gezeigt, dass er bereits über die erforderliche Infrastruktur verfügt – mehr habe ich nicht gesagt.

          Auch wenn ich es für wichtiger als einen Fernseher halte, ist ein internetfähiger PC leider noch nicht als „für den (Hartz4-)Haushalt erforderlich“ eingestuft worden – diese Tatsache hat mit meinem Kommentar aber nichts zu tun.

          Die spitze Formulierung meines Kommentars ist alleine darauf zurückzuführen, dass ich es anstrengend finde, wenn teils unhaltbare, teils zusammenhangslose Tatsache aneinander gereiht werden um dann den Untergang des Abendlandes beschwören zu können.

          Um Kritik an dem ePostbrief zu formulieren reichen objektive Fakten. Aus Bauchgefühl geborene wirre Schwarzmalereien helfen einer sachlichen Diskussion leider überhaupt nicht weiter.

          • @Marek
            Eine Utopie ist „… eine Wunschvorstellung, die sich dadurch auszeichnet, dass sie zwar denkbar und in vielen Fällen wünschenswert, vor dem jeweiligen historisch-kulturellen Hintergrund jedoch in vielen Fällen (noch) nicht oder nicht mehr realisierbar ist.“ (Quelle: Wikipedia) Vielleicht solltest Du, bevor Du Kritik an den Beiträgen einiger User übst, erstmal den Beitrag richtig lesen, um Deine Kritik objektiv einordnen zu können.

            Aja. Komisch nur, dass es aufgrund der kleineren Konkurrenten der Post, immer weniger Post-Filialen gibt. Vielleicht sollten hier mal die Fakten richtig sortiert werden. Service kostet was. Und wenn die Dumping-Löhner den Preis drücken, dann senkt die Post eben Ihre Kosten. Das nennt man Marktwirtschaft. Oder: Warum in Deutschland keine Handys mehr gebaut werden (Siemens: verkauft nach Asien, Nokia: weg nach Osteuropa)…

  59. ePost solch ein Schrott.
    Mal im ernst, 55 cent für eine verschlüsselte Nachricht ist einfach nur Wucher.

    55 cent für einen normalen Brief ist schon viel Geld, wenn man andere fortschrittliche Länder anschaut. Beispiele Japan, S.Korea kostet ein Brief innerhalb des Landes umgerechnet 10cent. Also mehr als 400% günstiger.

    Was sagt die Post dazu?
    und 55 cent für eine verschlüsselte Nachricht, die soviel Aufwand dem Unternehmen verursacht, „wie dieser Post eintrag hier“. Die Leute, die für sowas zahlen haben keine Ahnung von Technik, oder besitzen wohl zuviel Geld, sowas solls auch geben.

    Adios! Viel Spaß! =)

    ePosting ist nur ein weiterer Schritt, den Bürger besser, einfacher und schneller zu Überwachen. Sei um Rechnungen zu prüfen etc.

    • @Stealthwy
      Ja, total Wucher, wie günstig doch da andere fortschrittliche Länder, wie Japan und S.Korea sind… Ach nee, Moment mal, da hat sich wohl Jemand verrechnet – also Du? Also laut Währungsrechner sind 10 Yen heute genau 0,08920 Euro – nur leider finde ich keinen Brief bei der japanischen Post, den ich für 10 Cent / 11,2 Yen versenden kann… (http://www.post.japanpost.jp/english/fee/domestic/letter.html)

      Die Postkarte kostet in Japan schon mal ab 60 Yen, das sind 0,54 Euro, also 9 Cent mehr und der Standardbrief geht bei 80 Yen los, das sind 0,71 Euro, also 16 Cent mehr…

      Tja, offensichtlich steigen die Portokosten je fortschrittlicher ein Land ist.

      Naja fast zumindest… in Südkorea kostet der kleinste Brief 220 Won, das sind 14 Cent… Dafür ist Deutschland 3,6 Mal größer als Südkorea und hat 1,7 Mal mehr Einwohner und das Beste: In Südkorea leben die Menschen 2,1 Mal dichter beieinander als bei uns… da muss der koreanische Postbote nicht viel laufen…

      Das nächste Mal besser recherchieren und dann erst hier abranzen, würde ich mal sagen.

      Zum anderen Punkt: Ja klar, wir lassen erst mal alle eine Ausbildung zum Fachinformatiker und/oder zum Informatiker machen und dann schreiben wir alle sichere E-Mails und dann brauchen wir sowas wie De-Mail und E-Postbrief nicht mehr. Und klar, einen Brief für 55 Cent, bei dem ich weder Kosten für Papier, Druck und Kuvert brauche, den ich überall abrufen und abschicken kann und der dem papierlosen und damit umweltschonenden Briefverkehr näher kommt – das ist echt Wucher und vollkommen verrückt… Komisch nur, warum gibt es das dann?

    • @Stealthwy
      Ja, total Wucher, wie günstig doch da andere fortschrittliche Länder, wie Japan und S.Korea sind… Ach nee, Moment mal, da hat sich wohl Jemand verrechnet – also Du? Laut Währungsrechner sind 10 Yen heute genau 0,08921 Euro – nur leider finde ich keinen Brief bei der japanischen Post, den ich für 10 Cent / 11,21 Yen versenden kann…

      Die Postkarte kostet in Japan schon mal ab 60 Yen, das sind 0,54 Euro, also 9 Cent mehr und der Standardbrief geht bei 80 Yen los, das sind 0,71 Euro, also 16 Cent mehr (siehe Homepage der Japanischen Post).

      Tja, offensichtlich steigen die Portokosten je fortschrittlicher ein Land ist.

      Naja fast zumindest… in Südkorea kostet der kleinste Brief 220 Won, das sind 14 Cent (siehe Tourist-Homepage von Südkorea). Dafür ist Deutschland 3,6 Mal größer als Südkorea und hat 1,7 Mal mehr Einwohner und das Beste: In Südkorea leben die Menschen 2,1 Mal dichter beieinander als bei uns… da muss der koreanische Postbote nicht viel laufen.

      Das nächste Mal besser recherchieren und dann erst hier abranzen, würde ich mal sagen.

      Zum anderen Punkt: Ja klar, wir lassen erst mal alle eine Ausbildung zum Fachinformatiker und/oder zum Informatiker machen und dann schreiben wir alle sichere E-Mails und brauchen sowas wie De-Mail und E-Postbrief nicht mehr.

  60. @Roald: Warum zitierst du „Utopie“. Ich hab das Wort nicht benutzt und der kritisierte Kommentar war keine Utopie, sondern Schwarzmalerei und solche ist eher selten nützlich.

    Das Problem der Filialen ist ein anderes: Obsolete Geschäftsmodelle sterben aus. Glücklicherweise.

    • @Marek
      deshalb: „… Aber darüber wollte ich nicht schreiben, obwohl es der Auslöser zu meinen nun folgenden Utopien sind …“

      Genau, ein obsoletes und überflüssiges Geschäftsmodell. Also ich persönlich brauche auch keine Post-Filiale mehr – dank E-Mail und E-Postbrief und bald auch De-Mail sowie Packstation. Nur bring das mal all denen bei, die kein Internet haben oder haben wollen oder haben können. Solche Menschen finden 55 Cent sicherlich vollkommen ok und schätzen den persönlichen Kontakt zu Ihrem Postmitarbeiter in der Filiale sehr.

      • @Roald Assp: Packstationen sind doch prima, wofür brauchst du da eine Filiale? Wenn ich persönlichen Kontakt will gehe ich ins Cafe, nicht zur Post.

        Und für mich ist der ursprüngliche Kommentar keine Utopie, selbst wenn er das schreibt – wie du selbst zitierst wäre diese dann positiv formuliert gewesen.

        „Nur bring das mal all denen bei, die kein Internet haben oder haben wollen oder haben können“
        Ich finde nicht, dass der ePostbrief der richtige Weg ist, E2E-verschlüsselte E-Mails sind es schon eher. Irgendwann wird daher die Briefpost wie wir sie kennen aussterben. Wer da nicht mithält, wird große Probleme bekommen. Wer nicht mit der Zeit gehen kann, geht mit der Zeit.

  61. @Marek: Hallo Marek,

    >>’ePost verschickt jetzt auch Pakete? Das war mir neu…‘

    Das habe ich auch nicht geschrieben! Du interpretierst in meinen Zeilen etwas hinein, weil Du etwas in Zusammenhang bringt, was gar nicht so da steht! Ich lasse mich gerne von klugen Menschen belehren, aber nicht von 3 mal klugen, die meine Utopie-Gedanken nicht verstanden haben! Daher korrigiere ich mich gerne, wenn ich von ‚Paket- oder Brief- oder PostStationen‘ geschrieben habe – worauf möglicherweise Deine Frage oben herleitest – richtig heißen sie ‚PACKSTATION‘.

    >>2€ bezahlen nur die, die zu doof sind, für so etwas das sogenannte “Internet” zu benutzen. Betrachte es als Lehrgeld.

    Auch hier bitte Dir als 3 mal Klugen eine Antwort! Ich will keine Werbung machen, aber die Deutsche Telekom (11833) verlangt für eine Telefonauskunft 1,99 Euro, telegate (11800) 1,79 Euro, Tele2 (11898) 1,58 Euro. Nicht jeder hat einen I-Phone oder Laptop (dabei) und kann im Internet das Telefonbuch abrufen; zumal dies auch wiederum zusätzlich Geld kostet, ohne eine Telefonnummer erhalten zu haben. Es gibt genug Möglichkeiten hilflos irgendwo zu sein, um dann den Dienst der Telefonauskunft in Anspruch nehmen zu müssen!

    >>Aja. Komisch nur, dass es einige kleinere Konkurrenten zur Post gibt, die sogar weniger Porto verlangen…

    Die kleineren Konkurrenten zur Post, die weniger Porto anbieten können, können dies nur deshalb,
    weil sie regional die Briefe verteilen! Mit arriva – http://www.arriva-service.de, die ebenfalls ihren
    Kunden jetzt einen ‚online-Brief‘ anbieten und bis zu 8% weniger kosten soll, wie ihr Standardbrief! – hatte ich ein knappes Jahr zusammen gearbeitet. 90% meiner Geschäftspost muss bundesweit verschickt werden! Diese 90% hat arriva der Deutschen Post in den Briefkasten geschmissen und mir dafür, 1% gutgeschrieben, weil sie nur regional verteilen, aber für einen bundesweiten Vertrieb werben – was ja eigentlich stimmt, nur versteht man erst hinterher, was damit gemeint ist! Der Endverbraucher hat keine Vorteile bei den ‚kleineren Konkurrenten‘, weil sie die Mehrwertsteuer nicht herausziehen können. Die Portopreise sind zum Teil gleich wie die der Post, nur das die privaten Anbieter die 19% Mehrwertsteuer inklusiv haben, während die Deutsche Post bei Briefmarken Mehrwertsteuer befreit ist. Und so komme ich wieder zu meinen Utopie-Gedanken zurück. Für die Deutsche Post wäre es natürlich eine wesentliche Kosteneinsparung, müsste sie nicht mehr jeden Bauern-oder Aussiederhof anfahren oder 5-Seelen-Dörfer. Solange es sich nicht um (alte) Menschen handelt, die der Informationstechnik nicht mächtig sind und die keine Verwandten haben, die nach ihnen sehen, ist ja eine Kommunikation per Handy oder PC mittels epost / De-Mail oder Online-Brief noch möglich! Ich will natürlich nicht, das meine Utopie wahr wird! Aber nehmen die Fortschrittsbesessenen auf mich Rücksicht?

    • Ich wirke ungerne altklug, daher möchte ich mich für die schärfe meiner Ausage entschuldigen.

      Wobei ich aber bleibe ist, dass dei ePost wohl nicht die Zukunft sein wird und sie daher auch nicht dein Szenario auslösen wird. E-Mails via PGP haben aber durchaus das Potenzial, irgendwann die Briefpost überflüssig zu machen.

      Bis dahin wird es aber wohl kaum noch Menschen geben, die sich noch dem Internet verweigern können. Neben den Zugangsgebühren, die hoffentlich bald zum Lebensstandart zählen sehe ich auch keinen Grund warum nicht jeder dazu fähig sein sollte.

      Bis dahin glaube ich, dass die Portokosten nicht überinflationär steigen werden – eine solche Preissteigerung kann sich die Post gar nicht erlauben, den dann würde ihnen zu viele Kunden zu andere Kommunikationsmitteln davon laufen.

      Und die telefonische Auskunft ist deshalb so teuer, weil sie nur für solche Ausnahmefälle wie du sei beschreibst gedacht ist – In der Not geben ich auch grene mal 2€ für eine richtige Auskuft aus, würde deshalb aber nicht auf die Idee kommen mich darüber zu beschweren. Auch Abschleppdienste sind extrem teuer, aber ich weiß, dass ich sie nur in Notfällen brauchen werden. Solche Dienstlesitungen müssen sich betriebswirtschaftliche einfach auch rechnen…

  62. @Roald Assp: Danke Roald Assp, dass Du meine utopische Botschaft verstanden hast! Marek wohl immer noch nicht, obwohl er meine Utopie-Gedanken mit seinem Satz „Das Problem der Filialen ist ein anderes: Obsolete Geschäftsmodelle sterben aus. Glücklicherweise“ eigentlich bestätigt! und Du (Roald Assp) auch nochmals darauf hingewiesen hast, in Deinem zweiten Absatz. Danke auch, für die ‚Utopie‘-Definition aus Wikipedia. Ich hätte ja auch ‚Vorsicht Roman‘ oder ‚Science Fiction‘ als Überschrift wählen können!

  63. Pingback: ePost – ist für mich gestorben | widp.de

  64. @Marek: Entschuldigung angenommen!
    Nochmals zum Preis. Auch ich empfinde den Preis von 55 Cent für die elektronische Versendung eines mails für überzogen! Aber ich möchte in diesem Zusammenhang an die Telefontarife des damaligen Monopolisten Deutsche Telekom erinnern; was haben wir da für Geld abgedrückt! Erst durch die Liberalisierung und Öffnung für andere Telefondienstanbieter sind die Preise gepurzelt; auch die Handytarife. Natürlich gedienten sich die privaten Netzbetreiber der Leitungen oder Satelitten-Verbindungen der Deutschen Telekom, aber dafür zahlen sie auch Leitungsgebühren.
    So wird – sollte sich die epost / De-Mail oder Online-Brief irgendwann durchsetzen, wenn die Sache überhaupt Erfolg hat – wird auch hier durch die Menge der Teilnehmer der Preis purzeln bzw. durch konurrierende Unternehmen der Preis nicht bei 55 Cent bleiben. Ich bin weder ein Hellseher noch ein Schwarzmaler!

    • @Reinhard:

      Erst durch die Liberalisierung und Öffnung für andere Telefondienstanbieter sind die Preise gepurzelt; auch die Handytarife.

      Das einzige Alleinstellungsmerkmal ist die Einlieferung der Postversandstückes in elektronischer Form (per Mail). Für diese Dienstleistung gibt es bereits seit vielen Jahren Anbieter. Die Autentifizierung des Absenders ist durch PGP längst Relität.

      Die Epost ist kein neuer, innovativer Dienst, sondern alter Wein in alten (schlechteren!) Schläuchen, für den mittels Marketing bei der uninformierten Bevölkerung ein Markt geschaffen werden soll.

      So, und nun wieder ab in die Sonne 🙂

  65. Ich bin kein Jurist, aber was in den AGBs steht, dass Kaufleute am nächsten Tag ins Postfach reinschauen sollen, hat was mit dem Zugang und Empfang zu tun. Ein echter Brief ist ja auch dann zugegangen wenn mit der Kenntnisnahme zu rechnen ist (dann wenn er im Briefkasten landet mit gewissen kleinen Spielraum, also Sonntag zählt nicht, einfach mal im BGB Schuldrecht nachschauen). Die Post will hier diesen Sachverhalt auf den eBrief übertragen. Denn wenn irgendwas mit einer Frist versendet wird, kann sich der Empfänger doch dann nicht darauf berufen, dass er nicht ständig in sein ePostfach nachschaut. Somit wird dadurch der Rechtsverkehr geschützt! Und das mit den zwei Wochen technischer Panne ist doch völliger Unsinn und übertrieben.

    • @Blubb123456778:

      E-Post gilt aber auch (inkl. Bestätigung an Absender!!) als zugestellt, wenn der Dienst selbst nicht verfügbar sein sollte (<95% garantierte Verfügbarkeit).

      WENN diese Art von technischen Problemen völliger Unsinn ist, warum wird dann keine höhere Verfügbarkeit garantiert? Weil man entweder kein Vertrauen zur eingesetzten Technik hat und/oder weil man seinen Popo vor etwaigen Klagen retten will.

      • …oder weil man das Produkt kontinuierlich verbessern möchte und sich dafür einfach aus Sicherheitsgründen (und sicherlich auch aus rechtlicher Absicherung heraus) einen Puffer von bis zu 5% einräumt.

        Ob die Deutsche Post diesen Puffer brauchen wird, ist ja noch gar nicht raus. Trotzdem müssen wir hier wieder erstmal reizen und sticheln, nicht wahr?

        Ich hab mal wieder zum Taschenrechner gegriffen und berechnet, dass der Service also maximal 438 Stunden im Jahr und somit maximal 18,25 Tage nicht zur Verfügung stehen würde. Im Schnitt wären das maximal 1,2 Stunden je Tag.

        Da ich davon ausgehe, dass die Deutsche Post den E-Postbrief nicht ganze 18 Tage am Stück ausfallen lassen wird und auch nicht jeden Tag 1,2 Stunden, mache ich mir keine Sorgen, dass ich wichtige Fristen verpassen werde. Im Gegenteil – ich hoffe, dass der E-Postbrief in den kommenden Wochen noch recht oft nicht verfügbar sein und danach immer besser funktionieren wird als zuvor. Das wäre zumindest in meinem Sinn und gut für meinen Popo…

        Meiner Meinung nach wird das Produkt wahrscheinlich ab und zu nachts für einige Stunden nicht verfügbar sein und dann am Morgen im Normalfall wieder laufen (… so wie das viele andere Unternehmen auch machen).

        • @Roald Assp:

          Ich stichel und die Post sendet ihre bezahlten Marketingleute aus um gute Stimmung zu machen. Was ist verwerflicher? Wenigstens kommen die Postmitarbeiter nicht mehr direkt über ihr internes CMS und nutzen Proxy.

          Selbst eine Verzögerung von 3 Tagen ist absolut indiskutabel. Ausserdem sind die 5% Ausfallrate nur für angekündigte Wartungsarbeiten. Andere Ausfälle dürfen – laut ABG – auch länger dauern. So können aus 18 Tagen auch – ohne eine Vertragsstrafe befürchten zu müssen – auch länger werden.

          Hatte die Post nicht schon mal eine „lebenslange“ Mailadresse im Angebot? Wurde dieses Angebot nicht schon mal schlicht eingestellt. Wer einmal lügt dem glaubt man nicht….

          Auch die Telekom stellt gerade wieder einen (noch ziemlich jungen) Dienst stumpf wieder ein. Die Verträge sind dergestalt, dass Kunden schlicht mit leeren Händen da stehen. Wenn dann die AGBs schon solche „Löcher“ beeinhalten, heisst es für mündige Bürger schlicht: Finger weg!

        • @Roald Assp
          Helfen uns diese mathematischen Rechnungen, statistischen Berechnungen oder Wahrscheinlichkeitsrechnungen weiter? NEIN! Wenn meine Lebensversicherungsgesellschaft mich nur zu 95% versichern kann und mir ausgerechnet in der Zeit etwas zustößt – in den 5% – die nicht versichert sind, freut dass natürlich die Versicherung und ich habe das Nachsehen! Also was bringt diese Rechnerei? Ich bleibe lieber beim Wesentlichen der E-Post oder de-Mail oder … Da muss ich Reizzentrum recht geben: hier geht es darum, etwas Versäumtes nachzuholen; und zwar verschlafen zu haben, den (Kommuniktations-)Austausch indirekt unentgeldlich gelassen zu haben. Und das wollen die Kommunikationskonzerne (gerne) ändern. Und das gelingt nur, in dem eine wirtschaftfreundliche Regierung auf betreiben der Konzerne (Lobbyisten) sich auf sicheren Internent- und Email-Verkehr beruft. Letztendlich arbeiten ja gerade die Deutsche Post, Telekom oder andere Gruppierungen die Rahmenbedingungen aus und legen sie zur Unterschrift den Regierenden vor! Mit welchen Dingen, die jetzt noch nichts kosten, lässt es sich in Zukunft Geld machen? So wie in der Gentechnik zum Beispiel, wo uns weiß gemacht wird, dass die Lebensmittel dadurch sicherer sein sollen, dient die Gentechnik doch nur dazu, die frei verfügbaren Rohstoffe/Naturprodukte durch eine winzige Veränderung patentfähig zu machen, die ganzen Pflanzen damit am besten zu verseuchen, so dass Unbescholtene später Lizenzen zu zahlen haben. Ich könnte noch viele andere Bereiche auflisten, aber ich will beim Thema bleiben. Also wenn ich keine epost oder de-mail habe, wird man mir nach wie vor wichtige Dokumente per Postbote zustellen müssen. Ach mir fällt schon wieder etwas utopischen ein: Wenn ich mich der epost oder de-mail verweigere, könnte es ja passieren, dass wegen mir extra der Postbote kommen muss und ich dafür eine Zustellgebühr zu zahlen habe, obwohl ich ja nicht der Auftraggeber bin, sondern der Empfänger. Aber da könnte man ja etwas wieder in einer geschickt formulierten AGB einfließen lassen.

  66. Liebe Postkunden,
    ist denn E-Post Pflicht? – Wem sie nicht gefällt, braucht sie nicht zu benutzen. Alle, die daran bisher oder weiterhin dran gearbeitet haben, müssen deshalb nicht angepöbelt werden.
    MFG
    HR

  67. Hin und wieder befällt mich ein Schmunzeln.

    Z.B. über den Beitrag von HR, dem verwunderten Postkunden.

    Geht es überhaupt darum, ob E-Post Pflicht ist/wird oder nicht? Oder schlicht um die
    Benutzbarkeit in den Fällen, wo es nicht so läuft und wie häufig sind die zu erwarten?

    Apropos Stil oder Pöbelei: Im Internet ist das Du die gebräuchliche Umgangsform.
    Bekanntlich fällt es leichter „Du Idiot“ zu sagen als „Sie Idiot“. Trotzdem hat sich das Du durchgesetzt – mit allen Konsequenzen. Dabei ist die „Diskussion“ hier noch ziemlich deutlich oberhalb der Gürtellinie….. Trotz des ein oder anderen Tiefschlags.

    lG

    Winfried

  68. Meine Frau und ich haben uns sehr über die EPost geärgert.
    Die anmeldung klappte zwar reibungslos. Ich habe dann aber einmal zum Test einen 55 Cent Brief an mich selbst geschickt (Hausadresse, keine Mailadresse).
    Der Brief kam nie an. Nach einer Woche und Rückfrage bekam ich zur Antwort, dass wenn ich sicherstellen wolle, dass die EPost ausgedruckt bei mir ankommt, ich dieses per Einschreiben zu machen hätte. Warum die Post bei mir nicht angekommen sei, könne man nicht sagen. Die 55 Cent würden zurückerstattet.
    Hier drängt sich doch der Verdacht auf, dass wenn man ausreichend Kunden für Epost „im Sack“ hat, der Briefträger nur noch für teures Geld Briefe austrägt.
    Wir werden wieder kündigen.

  69. Heute wurde die Registrierung abgeschlossen, freu!! Mittlerweile kann ich nur noch lachen, nachdem ich mich stundenlang abgeärgert habe. Es funktioniert nichts.
    Weder der Versand von Mails (Anmeldung meiner Konten bei AOL und Alice geht nicht, findet das Ding nicht), obwohl ich die richtigen POP 3 Server angegeben hatte.
    Nun habe ich versucht einen ePost-Brief an meine Mailadresse zu verschicken. 1. Versuch, ein Feld erschien, Ihnen wurde soeben eine TAN gesandt. Das dauerte ein bißchen, aber sie kam. TAN eingegeben und auf Senden, gesendet wurde nichts. 2. Versuch mit denselben Angaben, diesmal kam sofort eine Fehlermeldung, findet die Mailadresse nicht usw.
    Leider war ich so unvorsichtig, das Konto gleich mit 10 € zu speisen. Habe mich auch schriftlich an die Hotline gewandt, habe aber noch keine Antwort. Wenn die nicht befriedigend ausfällt, steige ich wieder aus. Ich will eine Erleichterung und nicht stundenlanges Probieren etc. Ich bin schwerstens enttäuscht.

  70. Sehr amüsant zu lesen, dieser Blog.

    E-Post ist so überflüssig wie ein Kropf und in meinen Augen Auswuchs
    1. der Unfähigkeit des Gesetzgeber
    2. eines fatal zunehmenden Lobbbyismus
    3. schlicht von Gier

    So wie die Pharmaindustrie die Krankenkassen beherrscht, versucht sich
    der Postkonzern auf seine Art Pründe zu sichern.

    E-Mail ist völlig ausreichend auf jeder Plattform und mit PGP zudem sehr sicher.
    Natürlich kennt sich nicht jeder mit PGP aus, doch ist es die gängigste Methode
    der privaten Verschlüsselung.
    Und wenn die sog. E-Post eine persönliche Verschlüsselung anbieten würde,
    muß der Kunde sich auch damit befassen.
    E-Mail IST nicht mehr wegzudenken, geschweige denn durch sog. E-Post mit diversen Restriktionen (und auch noch kostenpflichtig) zu ersetzen.
    Warum hat sich gegen alle gebotenen Datenverschlüsselungen TrueCrypt durchgesetzt? Weil es Open Source und damit transparent und kontrollierbar ist.
    Ihr glaubt doch nicht im ernst, daß ich einen persönlichen (verschlüsselungswerten) Brief einen Konzern austragen lasse, für den ich nur ein Kosten/Gewinn Faktor darstelle?
    Die Post ist NICHT für den Kunden da, sonst würde sie ihrem eigentlichen Auftrag nachgehen. Nämlich Post zu befördern.
    Aber es gibt ja kaum noch Poststellen. Unsere Postfilliale hat trotz regelmäßiger
    Überfüllung einfach geschlossen.

    Natürlich muß man sich in PGP einarbeiten, aber der Rest bleibt kostenfrei
    und vor allem ist die Infrastruktur bereits vorhanden.
    E-Post ist ein Gieriger Schlund (nennt man heute Geschäftsidee), der sich
    seine Kontakte zu nutze macht, um Einfluß auf die Gesetzgebung zu gewinnen
    mit nur einem Ziel … abzocken.

    Ein fähiger Gesetzgeber würde ein Plugin für Email Clienenten entwickeln
    und dieses Plugin mit einer wirksamen Verschlüsselung versehen.
    Dann darf er es auch zur Rechtswirksamkeit freigeben.

  71. Hallo und guten Morgen,
    interessiert habe ich die Beiträge gelesen. Ich muss dazu sagen, dass ich kein großer Technikfreak bin und auch keine Wirtschaftsprognosen stelle.
    Ich bin eine gewöhnliche Bürgerin, die mit dem EPost-Brief hofft den Weg zum Briefkasten, Briefmarken kaufen und diese Dinge in Zukunft zu sparen.
    Ich habe heute meine Authentifizierung und Registrierung komplett abgeschlossen.
    Und ich muss sagen, obwohl das ganze umständlich und langwierig war, bin ich positiv überrascht. Denn wenn ich überlege, dass jeder der mir einen EBrief schreiben will diesen Weg durchläuft, fühl ich mich doch irgendwie sicherer. Zu allen Kostenerklärungen im Blog:
    Hab ich das falsch verstanden?
    Die Versendung von Epost zu Epost ist kostenlos.
    Wenn keine Adresse vorhanden ins wird für 55Cent zugestellt, also normaler Brief(nach meiner Kentnis ebensoviel wie per Brief).
    Nehmen wir an, ich habe mal wieder eines meiner lästigen Schreiben an meinen Telefonanbieter, da der Anschluss nur mäßig gut ist.
    Nehmen wir an der Anbieter hat kein EPost.
    Dann gebe ich die Adresse ein und das 1-Seitige Schreiben wird per Brief zugestellt, für 55 Cent.
    Mein Ersparnis: Ich muss nicht loslaufen um Briefmarken und Briefumschläge zu kaufen, dann nochmal um den Brief ein zuschmeißen.
    Ach und ausdrucken brauch ich ihn auch nicht, denn nach meinen Informationen übernimmt das in Maßen die Post entgeltfrei.
    Korrigiert mich, wenn ich falsch informiert bin.
    Auch habe ich bereits die Funktion entdeckt meine Briefe zu exportieren und dann vom Server zu löschen(wird einem im Begrüßungsschreiben sogar geraten)
    Nun kann ich besonders wichtiges Ausdrucken und Abheften und anderes auf dem Computer speichern.
    Ich werde diesen Dienst nun einmal ausprobieren, denn mein lieber Opa wohnt in einer anderen Stadt und hat verständlicherweise mit seinen über 80 Jahren keine EPost Adresse.
    Werde dann hier berichten.
    Alles was neu ist hat seine Lücken und Tücken, und die mag die Deutsche Post mit ihren Ideen sicherlich auch reichlich haben, aber ich bin dankbar, wenn mir jemand Arbeit abnimmt, von daher, gibts von mir hier ein POSITIV!
    Liebe Grüße,
    Ina
    P.S: Nein, reizzentrum, ich bin nicht von der Deutschen Post! Unvorstellbarer weise gibt es auch einfach nur zufriedene Kunden… 🙂

    • @Ina:

      Hallo Ina,

      ich hätte dir auch nicht unterstellen wollen, dass Du von der Post bist 🙂 Denn ein Postmitarbeiter würde nicht erklären, dass Epost zu Epost kostenfrei ist. Schau mal hier:
      http://www.epost.de/privatkunden/uebersicht/was-kostet-der-e-postbrief.html

      E-Postbrief (elektronische Zustellung)- Kosten bis 20MB: 0,55€

      Das Versenden von EPost zu EPost ist somit nicht kostenfrei. Es tut mir leid, aber Du irrst. Ich freue mich – tatsächlich – wenn Dir der Dienst etwas gibt. Ich will auch nicht alles verteufeln, aber auf die Gefahren hinweisen möchte ich schon 🙂

      Was deinen Opa angeht: Ruf ihn doch einfach öfter mal an. Telefonieren ist doch heute – die meisten haben ja eine Festnetz-Flatrate – eh preiswerter als der Brief.

      • Hey Reizzentrum,
        das musste ich gestern auch schon feststellen! haha…
        Also nicht kostenlos… ist natürlich ein großes minus…
        Und mit dem Opa, weißt ja wie alte Menschen sind, die freuen sich so tierisch, wenn se noch Post bekommen… Anrufen stresst ihn…
        Aber danke für die Antwort! Jetzt werd ich wohl seltener eposteln als geplant…naja was solls, bald kommt jemand ders tatsächlich kostenlos macht…
        Immerhin hat die Post schonmal gezeigt, dass es nicht schwer ist es besser zu machen!
        Schönes Wochenende!

        • @Ina:

          Die Post macht es besser? Besser als WER? Besser als diejenigen, die übertragene Daten – mit Ausnahme der ohnehin anfallenden Onlinekosten – kostenfrei übertragen? Besser als das Verfahren, bei dem die Nachrichten zu JEDER Zeit verschlüsselt sind (PGP)?

          Dieser Dienst ist unnütz wie ein Kropf. Sorry aber wenn Du dir einen Satz Briefmarken kaufst – kriegt man heute ja schon beim „Bäcker“ – und dann wenn dir mal wieder danach ist den Brief an Opa in den Kasten wirfst, sparst Du viel Geld und hast sogar ein wirksames Briefgeheimnis, welches bei der EPost NICHT gewährleistet ist.

  72. Also ich möchte mal gern sagen, dass ich den ePost-Brief nutze und kann nur bestes darüber berichten.
    Alle meine Briefe, die ich versand oder empfangen habe sind immer angekommen..
    Ich muss einem Mitredner hier Recht geben, immer wird auf alles was neu rauskommt rumgehackt und dann hat es doch jeder….

    Lasst es doch erstmal alles anlaufen…..

    • @Ronny:

      Genau, die Post wird die verbraucherunfreundlichen Geschäftsbedingungen später zu Gunsten der Verbraucher wieder ändern! Auch wird der Versand einer EMail in Zukunft nicht mehr soviel kosten wie ein BRIEF! Auch den Datenschutz wird man später noch weiter anheben.

      Glaubst Du das wirklich?

    • Also jeder hat seine Meinung – und auch ich habe mich angemeldet und meine Adresse bestätigt bekommen. Nachdem ich aber die Geschäftsbedingungen erfahren habe, bin ich nicht mehr bereit, meine Adresse zu aktivieren.
      Ich benutze seit Jahren STAMPIT und habe damit die besten Erfahrungen. Mit STAMPIT habe ich immer die passende Briefmarke zur Hand und ich kann jeden Brief bis zum Empfänger verfolgen und habe ein Journal zum Beweis des Ausgangs – also dem Einschreibebrief vergleichbar. Alles andere ist Unfug. Und wenn ich Formulare oder Dokumente persönlich unterschreiben muß nutzt mir epost überhaupt nichts – und es wäre wegen des Umfangs auch viel teurer.
      Wer es besser weis kann mir gerne antworten.

  73. @Günther G. Haupt:

    Ich habe von ePost eigentlich keine Ahnung.
    Ich weiß aber, daß ich diesen Unsinn niemals nutzen werde!
    Aber ich vermute, daß Dein Argument mit der persönlichen
    Unterschrift nicht greift, weil sie dann in den meisten Fällen
    nicht mehr erforderlich sein wird (falls ePost jemals richtig
    funktioniert).
    Wie gesagt, ich habe eigentlich keine Ahnung…

    • ….
      Sehr nett – aber das Ganze hat ja nichts mit Ahnung zu tun. Wenn ich – egal aus welchem Anlass – eine handschriftliche Bestätigung haben will o. von mir irgendwer verlangt, dann greift keine elektronische Signatur; bzw. muss ich die nicht zwingend anerkennen.
      Bei Arbeitsverträgen etc. will ich die eigenhändige Unterschrift! Und zwar von beiden Seiten.
      Es gibt eine ganze Reihe von Dokumenten die ich in keinem Fall mit einer digitalen Signatur anerkennen würde.

      Es ging letztlich auch um den Preis. Wenn ich etwa fünf Seiten eines Formulars auszufüllen habe (in Farbe) – hinzu kommt noch ein separates Anschreiben, dann wird mich der recht unsichere Transport der epost teurer kommen.
      Mit STAMPIT kann ich mir das passende Porto heraussuchen und bin mir fast sicher, dass der Empfänger meine Unterlagen [ungelesen] erhält.

      Übrigens Geschäftsbedingungen:
      Diese werden i.d.R. immer von mindestens zwei Vertragspartnern zu akzeptieren sein.
      Meine Geschäftsbedingen stehen der epost-Bedingungen gegenüber.

      the fog

  74. Beim Versand eines klassisch adressierten Briefes an Nichtinhaber eines E-POSTBRIEF Nutzerkontos bedruckt die Post obligatorisch den Briefkopf des Absenders mit dessen elktronischer E-POSTBRIEF-Adresse.
    Antworten des Briefempfängers erreichen diese eMail-Adresse allerdings nur, wenn der Absender selbst Inhaber eines E-POSTBRIEF Nutzerkontos ist.
    Die elektronische Alternativ-Anschrift mit der Endung @dp-mail.de, mit der offenbar Nutzer eines E-POSTBRIEF-Kontos von jedem Nutzerkonto außerhalb der Post erreicht werden können, wird im o. g. Brief nicht angegeben.
    Bei der Kommunikation zwischen Inhabern und Nichtinhabern eines E-POSTBRIEF Nutzerkontos entstehen deshalb erhebliche Irritationen.
    Ich werde diese Tatsache auch an die Deutsche Post AG – Kundenservice E-Post – Bielefeld als Beschwerde bzw. als Vorschlag zur Verbesserung berichten.
    Werner M. JUNG

    • Hallo,
      hier muß ich was schreiben, bevor ich mich blau ärgere und epost irgendwann wahrscheinlich kündige – darauf läuft es wohl hinaus:
      Das Einzige, was bei der dilletantischen Software von epost klappt, ist der Weg zum Kontaktfeld und das Absenden einer Nachricht an den „Service“, meist einer Kritik oder Beschwerde bei mir, und die Antwort kommt prompt innerhalb 24 Stunden. Dazu muß man allerdings erst mal in der Seite eingelogt gewesen sein, was auch nicht gerade leichtfüßig läuft.
      Dann läuft es immer gleich ab:
      -Anliegen genau beschrieben und erläutert und abgesendet.
      -Antwort wird per SMS angekündigt.
      -Das nervige Einloggen hinter sich bringen.
      -Den Brief vom Service lesen.
      -Sich wieder ärgern, weil der Inhalt weder persönlich noch sachlich ist.
      Statt dessen dümmlicher Standard, der nicht gefragt wurde, im Stil: „Was willst du Blödian schon wieder – wir sitzen hier beim Kaffee, und du willst uns zum Denken und Arbeiten anhalten. Lies doch endlich mal die Anleitung, du Knallkopf. Und deine Kritik interessiert bei der Post sowieso niemanden, das müßtest du doch wissen.“
      Es ist völlig sinnlos, zu kontakten oder einen Dialog zu versuchen. Ich nehme die völlig vergrottete Webseite, die u.a. nicht die mindesten Ansprüche für einen Zahlungsverkehr bietet, wenn man etwa sein Guthaben verwaltet (einzahlen, ändern etc.) nur (noch!) in Kauf, weil ich noch glaube, per Computer ist bequemer, mal schnell Briefe zu schreiben und immer auf genügend Briefmarken zu achten und einen Briefkasten zu suchen. Ich achte unbedingt darauf, dass ich nicht aus Versehen einen höheren Betrag für das Porto anweise, denn es gibt keine Warnung oder Kontrolle, was du angeklickt hast. Und es wird nichts mehr zurückgegeben – du mußt kündigen, um dein Geld wieder zu bekommen. Denen ist auch egal, wenn du darauf hinweist, dass das Konto damit überfordert ist, und der aus Versehen zu hoch angegebene Betrag nicht abgebucht werden soll.
      Doch beim ersten hier richtigen Ärger und wenn Zustellungen nicht klappen bzw. Nachweise oder sonstige wichtige Sachen, fliegt epost aus meinem Leben.
      Alex

  75. Der nächste Hammer, den sich die Post leistet ist:

    Wer diese EPost-Geschichte nicht mehr nutzen will und sein Userkonto löschen möchte, muss seine Kontodaten angeben und der Post eine Einzugsermächtigung erteilen. Ansonsten kann man nicht kündigen. Weiss jemand, ob das Rechtens ist?

    Liebe Post, das war das letzte Mal, das ich mit euch einen Geschäftsvertrag eingegangen bin. In Zukunft nur noch mit echter Papierbriefmarke, gekauft mit echten Geld. muhahahaaaaa ^^

    Beste Grüße
    Christoph

  76. Bei der Post ist es wie bei etlichen Telekommunikationsfirmen und auch bei bestimmten Medien, öffentlichen Einrichtungen oder Energieriesen, die allesamt wegen der gesetzlichen und – kartellsituation in Deutschland teilweise so agieren, als besäßen sie ganz legal eigene Gelddruckmaschinen und könnten sich alles erlauben, und dabei sehen sie Kunden und Faktor Mensch nur zweitrangig und abfällig. Dies liegt auch an den Menschen, die dort arbeiten, die haben die Klappe zu halten, Kundenkritik abzuwürgen und das zu tun, was angeordnet wird – einfach ein gut geöltes Rad im Getriebe zu sein.
    Diese Institutionen haben alle eins gemeinsam: keine anständige Leitung, kurzfristiges Profitdenken, oft unqualifizierte und/oder sich unterordnende Mitarbeiter und eine seelenlose, gesellschaftsfeindliche Firmenpolitik.
    Man kann nur jedermann anraten, sich nach Möglichkeit aus den Fängen dieser Firmen zu lösen, als Kunde oder auch als Mitarbeiter, sonst ist ewiger Ärger ein Dauerzustand.
    Die Druckmittel, welche die anwenden, wenn es zu Ärger kommt, werden rigoros benutzt, bei auch willkürlichen Kündigungen von Telekomverträgen durch die Firma etwa Schufameldungen. Die gesetzliche Situation in Deutschland erlaubt nicht nur solche zwielichtigen Restriktionen gegen unliebsame Menschen, sondern es ist auch allgemein bekannt, dass Betrügereien und Abzocke fast ungestraft bei angeblichen Verträgen und überall auf betrügerische Art insbesondere im Internet herumgeistern.
    Es kann einem schlecht werden bei den menschenverachtenden Verhätnissen hierzulande. Es werden Menschen ohne Gewissen bereits ab der Geburt systematisch gezüchtet, damit sie in dieses abstossende Systen hineinpassen und pflegeleicht werden.
    Alex

  77. Danke Reizzentrum! Finde es gut, daß es solch eine Seite gibt. Habe eine Email Adresse reserviert, aber noch nicht freigeschaltet und werde es auch nicht tun. Ich freue mich jeden Tag den Briefkasten (physisch) zu öffnen und mich überraschen zu lassen.
    Leider habe ich nicht alle Beiträge in diesem Blog gelesen, macht bei manchen auch keinen Sinn, und kann deshalb nicht sagen, ob den jemand schon mal außer an das Postgeheimnis, Gebühren, Beweispflichtumkehr u.s.w. an die Arbeitsplätze bei der Post und den Behörden (Briefverteiler, Poststelle) gedacht hat? Leider zahlt das Internet noch keine Sozialabgaben und Rentenbeiträge.

    Gruß

  78. Ein Epost-Brief ersetzt kein normal verschickten Brief, da zum Beispiel eine Unterschrift nur eine Kopie darstellt. Wenn die Post diesen dann auch noch ausgedruckt versendet. Ich habe den Fall gehabt, dass die Post meinen Epost-Brief ausgedruckt versendet hat, dieser aber unleserlich war. 55 Cent wurden dennoch kassiert. Die Post ist also nicht mal in der Lage eine pdf-Datei so auszudrucken, dass der Ausdruck die gleiche Qualität hat, wie die geöffnete pdf-Datei am Bildschirm.

  79. Ich bin offen für neues, habe mich direkt angemeldet und auch schon den ersten Brief versendet. Aber das Portal ist voller Bugs und regelmäßig kommen Fehlermeldungen. Ist wirklich peinlich für einen Konzern wie die Post…
    So werden die es nie schaffen den Briefversand zu revolutionieren! Armutszeugnis!

  80. Die Art, wie aufgetreten wird, wie man „Kundendienst“ versteht und – was die unmögliche Aufmachung und Technik des Portals „Epost“ betrift – ist bezeichnend, das kennt man noch von früher, als man Schlange am Schalter stand, und noch mit Frechheiten konfrontiert wurde. Keine Beschwerde nützte was. das Portal „Epost“ hätte ein privater Betreiber, der kein Monopol hat, längst schließen müssen.
    Für die Nutzung würde ich, falls gefordert werden würde, keinen Cent zahlen. Wenn mal keine Marke zur Hand ist und nebenbei, bei schneller Post an Ämter etc. reicht es, zumal das mit dem Laptop unabhängig möglich ist. Das Adressfeld ist allerdings dafür nicht ausgelegt – egal, es geht. Anhänge, Fax etc. Kostet nicht. Aber sonst: Steinzeit und Ärger mit dem „Service“. den sollte man gar nicht erst ansprechen.
    Allerdings ist bei mir Schluß, wenn es zu irgendwelchen lästigen Frechheiten und technischen Problemen kommt. Was soll man noch sagen? Man kann diese Betonköpfe, die sich Längerfristung um die eigene Stellung und zu Hartz 4 bringen, wenn sie nicht beamtet sind, nur bedauern. Die wissen noch nicht, was Hartz 4 bedeutet.
    Alex

  81. Zur epost nur soviel: ich versuche seit 7 tagen in das Portal zu kommen, dieses ist immer gesperrt. Auch die Kontaktaufnahme mit Buchstaben und zahlencode, welcher vorgegeben wir gelingt nicht. telefonische Anfragen (5x) haben zu keinem Ergebnis geführt. Ein telefonischer versuch durch den zuständigen Techniker im Dialogverfahren führte zu keinem Ergebnis und zum Abbruch des Versuches. Fazit: Die Nutzung ist nicht möglich weil es die post nicht fertig bringt das entsprechende technische und organisatorische Know How in den Griff zu bekommen. Meine tage als Kunde der epost sind gezählt. ich werde diese aus meiner Liste streichen und auch nicht weiter empfehlen. Im Gegensatz ich werde potentielle Kunden vor dieser Art von dillettantischem kutrierdienst warnen.
    Hellmuth

  82. Lieber Michel-Hellmuth M.,
    vielleicht liegen Deine Misserfolge mit der epost auch an Deiner unzulänglichen Rechtschreibung und mangelhaften Zeichensetzung ?
    Freundlichen Gruß,
    d. O.

      • @Verwunderter Postkunde: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, sollte daran denken, dass gleichzeitig drei Finger auf ihn selbst gerichtet sind. Nach …. ‚mangelhaften Zeichensetzung‘ wird das Fragezeichen direkt an das Wort ‚Zeichensetzung?‘ gesetzt – ohne Leerzeichen dazwischen!
        Rechtschreibfreundlichen Gruß
        Reinhard

  83. Es wurde zwar schon erwähnt, aber sicherheitshalber noch einmal als Zitat vom Kundenservice BRIEF:
    Der E-POSTBRIEF ist ein eigenständiges Webbasiertes Portal, dass höchste Sicherheitsstandarts erfüllt. Daher besteht keine Möglichkeit E-Mails zu versenden oder weiterzuleiten.Sie können im Portal ihr eigenes E-Mailkonto einrichten.

    Die Funktion des Versandes von Serienbriefen steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

    Und wenn man dann genug vom kostenlos Dienst hat, kommt beim Abmelden der Höhepunkt: Die wollen eine Bankverbindung haben!

    Endabrechnung
    Sie sind jetzt mit hohem Ident-Nachweis angemeldet.
    Um eventuell verbliebenes Restguthaben auszahlen bzw. eventuell ausstehende Rechnungen begleichen zu können, ist es notwendig, dass Sie Ihre Bankverbindung angeben. Der Betrag wird Ihnen nach Ablauf der Sperrzeit auf Ihr Konto überwiesen bzw. von diesem abgebucht.

    Felder mit * sind Pflichtfelder
    Kontoinhaber*:

    Kontonummer*:

    Bankleitzahl*:

    Einzugsermächtigung*

    Hiermit ermächtigen wir die Deutsche Post Zahlungsdienste GmbH, Im Tulpenfeld 9, 53113 Bonn, widerruflich, die von uns zu entrichtenden Zahlungen bei Fälligkeit zu Lasten unseres Kontos mittels Lastschrift einzuziehen. Sollte unser Konto die erforderliche Deckung nicht aufweisen, besteht seitens des kontoführenden Kreditinstituts keine Verpflichtung zur Einlösung. Teileinlösungen werden im Lastschriftverfahren nicht vorgenommen.

  84. Kurz und bündig habe ich jetzt per Kundenkontaktfeld gekündigt, mit sofortiger Wirkung. Habe auch prompt eine Bestätigung erhalten, und zwar kann ich vier Wochen lang ab Kündigung, die auch sofort gilt, das ist akzeptiert, noch eingegangene Post lesen. Selbst kann ich aber nicht mehr schreiben. Habe ich auch kein Interesse.
    Sollte ich nach Ablauf der vier Wochen eine Aufforderung erhalten, wegen einer Kontoabrechnung meine Kontodaten anzugeben, werde ich denen den Rest von ca. 4 Euro statt dessen schenken, für den guten Kundendienst. Diese Webseite ist derart veraltet, unübersichtlich und lädt sich viel zu langsam hoch, und hat außerdem noch Programmierfehler, mit einem inkompetenten frechen Kundendienst und ebenso frechen AGB, mit Pflicht, täglich in den Briefkasten zu schauen, was bei der Grottenseite ewig dauert, habe ich mir jetzt vom Hals geschafft.
    Auch mit anderen unverschämten Firmen, etwa Telefon/Internetanbieter etc. muß man so kurzen Prozess machen, bevor man sich schwarz ärgert und es noch zum teueren Rechtsstreit und Schufameldungen kommt. Gruß Alex

    • In diesem Fall habe ich das gar nicht so ernst genommen, da ich ohnehin, wie in meinem Emailkonto, täglich nachsehen könnte, obwohl bei E-Post nur ebenfalls dort registrierte Absender eingehen, und die sind im meinem Fall, für Post an mich, praktisch kaum vorhanden. Und die dämlichen, verlogenen Newsletter hätte ich ohnehin abbestellt, da trotz Versprechungen da und Aufforderungen an User betreffs Verbesserungsvorschläge und gern gesehene Hinweise gar nichts passiert. Wie gesagt, da gilt, was ich bereits über den Kundendienst etc. zuvor geschrieben habe.

      Das tägliche Lesen der Eingänge kann ich aus den Sicherheitsgründen für die Post ja zwar noch irgenwie verstehen, im Nachhinein aber finde ich, dass das zu eng gefasst ist und eine bestimmte Frist eingeräumt werden müßte, weil es ja mal durch gewisse Umstände eben beim User nicht geht, etwa bei Krankheit etc.
      Den Rest hatte ich ja gerade schon geschrieben. eine solche schlimme Software, die fehlerhaft und zu langsam ist, darf dann eine derartig eng gefasste Klausel in den AGB so lange nicht haben, bis das Ganze mal richtig läuft und der User nicht schuldlos rechtliche oder andere Probleme bekommt.
      Stell dir vor, deine Mails wären in dieser Software, stell dir vor, dass Blogs oder etwa ebay mit einer derartigen Software so arbeiten würden. Und die sind wirklich von unzähligen Mitgliedern und Usern frequentiert! Die würden alle Pleite machen. Das ganze Drama mit Epost hat sich nicht nur für mich ja erst nachträglich herausgestellt.
      Kannst du mit dieser Antwort leben?
      Ich denke, viele Andere hier sind da ganz meiner meinung.
      Grüße

  85. Mein letzter Eintrag (hier) liegt nun 10 Monate zurück und meine ePost Namensreservierung ist nach drei postalischen Briefzusendungen – so wird Geld investiert – zum 31.12.2010 gelöscht worden. Seit dieser Zeit habe ich nicht mehr viel gehört um ePost oder de-Mail (von 1 und 1); hier bin ich zwar Kunde, aber bewerben tun sie mich nicht mehr. Email ist doch einfach gut und kostet so gut wie nichts – Nebenkosten, Hartware, Arbeitszeit mal außenvor gelassen.
    Gruß Reinhard

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