In Deutschland brauchen wir keine Kameras

um zu erkennen, dass unsere Politiker käuflich sind. Da reicht es – dank „Gesetz über die politischen Parteien“ – auf den Seiten des Deutschen Bundestages nachzuschauen welche Partei wieviel Kohle abgestaubt hat. Oder gleich bei Unklarheiten vorbeischaun, da werden die Informationen gleich schön aufbereitet. Auch Wikipedia hat einen informativen Artikel.

Von wegen, sowas wäre bei uns nicht möglich. Da braucht keiner so erschrocken zu tun. Gewöhnt euch dran. Heute ist es als Arbeitnehmer sinnvoller einer Spendengruppe beizutreten um sich eine Partei zu kaufen, als seine Gewerkschaftsbeiträge zu zahlen.

5 Gedanken zu „In Deutschland brauchen wir keine Kameras

  1. Und da willst Du einen „starken Staat“. Wohl damit die gekauften Politkern nach Willkür jedem sein Geld in nahezu beliebiger Höhe wegnehmen können.

    Wie wäre es anders herum einfach mal die Politiker in Hartz IV zu schicken…..?

  2. @Friedrich:

    Ein Zeitraum von drei Monaten Hartz-IV für ALLE Menschen fordere ich schon seit längerem. Inklusive Sperrung des Zugangs auf die liebgewordene Kreditkarte etc.. Quasi ein Dschungelcamp für Besserverdiener (ab 2000€ Netto – ja, das meine ich ernst, da fängt das „schweben schon an“).

    Und ja, ein starker Staat ist gut – wenn er stark ist und eben nicht weich, sich an die Wirtschaft anbiedernd und käuflich, sondern selbstbewusst und wirksam.

  3. Das hier ist für mich aus alldem die Essenz in der sich Geschichte wiederholen wird:

    „Der Skandal schürt die Politikverdrossenheit, profitieren könnten rechtsradikale Protestparteien.“

    So viele Skandale wie sich die Thommies geleistet haben sind schon Preisverdächtig aber andererseits haben sie eh nix mehr zu verlieren, da die Staatspleite dank modernem Finanzmarktplatz ja gerade deutlich um die Ecke schielt.
    Zum Glück hat man ja auch schon Feindbilder in Stellung… gegen die Moslem-Feindlichkeit in England ist die in Deutschland noch mikroskopisch.

    UNd wegen „Miettaxi“…. mehr oder weniger deutlich sagen das auch die Arbeitgeber von Guido und Co, siehe:

    „Auch unsere Beiräte öffnen für Sie Türen und bringen Sie mit relevanten Ansprechpartnern zusammen:“
    http://www.tellsell.de/unternehmen/netzwerk-beirat/index.html

  4. @reizzentrum:
    „Und ja, ein starker Staat ist gut – wenn er stark ist und eben nicht weich, sich an die Wirtschaft anbiedernd und käuflich, sondern selbstbewusst und wirksam. “

    Wenn Du meinst der Staat hätte sich nicht in die „bankenkrise“ einmischen sollen, dann hast Du dazu meine 100 % Zustimmung. Ich befürchte aber Du siehst diese Eingriffe als Zeichen eines „starken“ Staates.

  5. @Friedrich:

    Er hätte sich an den Stellen einmischen MÜSSEN, in denen er selbst(!!) durch Nichteinmischung mehr Geld verloren hätte, als wenn er sich eben einmischt.

    Und er hätte dann – wie im anderen Thread schon beschrieben – GANZ harte Regeln aufstellen müssen. Dividenden solange Miese gefahren werden gehen GAR nicht.

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