NPD-Verbot oder fieser Trick?

Dem Tagesspiegel entnehme ich:

Laut Berlins Innensenator Körting ist in vier Bundesländern der Weg für ein NPD-Verbotsverfahren frei. Berlin habe seine V-Leute aus der rechtsextremen Partei abgezogen.

Fefe interpretiert dies als personellen Zusammenbruch der NPD, ich frage mich, ob das eventuell der (geschickte) Versuch ist, den letzten eingeschleusten V-Leuten das Vertrauen der NPD-Führung zu ermöglichen

Amerikanisches Unternehmen lässt weltweite Kommunikation einfrieren

Welch Wehgeschrei erhebt sich, wenn Googlemail – welches in Deutschland nicht GMAIL genannt werden darf – mal temporär nicht erreichbar ist.

OK, es ist natürlich peinlich für Google, aber was soll das Geschrei der Nutzer? Googlemail ist kostenfrei und wer diesen Dienst für wirklich wichtige Informationen nutzt hat eher nicht alle Latten am Zaun. Schliesslich besteht die latente Gefahr, dass die persönlichen Daten bei Google nicht wirklich sicher sind. Und Fimenmails oder ähnlich kritische Inhalte sollte man ohnehin nicht auf Servern halten, die dem Einfluss der NSA ausgesetzt sein können.

Warum also so viel Gerede?

Der Vorteil von privaten Haftanstalten

wurde in den USA sehr nett deutlich gemacht: Er kurbelt die Wirtschaft an:

In den USA haben sich zwei Richter am Donnerstag  schuldig  bekannt, Hunderte von Kindern in privatwirtschaftlich geführte Gefängnisse geschickt zu haben, weil sie dafür Geld bekommen haben. Der ungeheuerliche Fall des Jugendrichters Mark A. Ciavarella Jr. und des Vorsitzender Richters Michael T. Conahan aus Pennsylvania zeigt anschaulich, wohin manches Outsourcing staatlicher Aufgaben führen kann.

ist bei Telepolis zu lesen. Pikantes Detail ist, dass Conahan das öffentliche Gefängnis schliessen lies…. Ein schöner Satz in dem Artikel ist auch:

So greifen Outsourcing und Privatisierung Hand in Hand mit Korruption und „freiem“ Unternehmertum“.