Bin ich zu negativ?

Meine Tochter erklärte mir gestern, dass mein Blog irgendwie zu negativ sei.

ZU negativ? Ja, denn die Welt ist gar nicht so schlecht und überhaupt würde jemand, der mich anhand meines Blogs beurteilt ein völlig falsches Bild von mir bekommen (haben Sie das gehört Herr Innenminister… selbst hier täusche ich sie geschickt).

Wie erkläre ich dieser jungen Frau nun, dass die Welt nun mal an vielen Punkten einfach Scheisse ist? Dass es zu viele machtgeile Politiker und überhaupt zu viele gierige Menschen gibt?

Natürlich sind nicht alle Menschen korrupt, doof, gierig, asozial oder ähnlich kritikwürdig. Es gibt viele nette und wertvolle Menschen auf diesem Planeten und auch in unserem Land und in unserer Stadt. Muss ich dies aber erwähnen? Manchmal – sicher selten – schreibe ich ja tatsächlich auch über Dinge die mir besonders positiv aufgefallen sind (wieso muss ich JETZT an meine Töchter und meine Prinzessin denken?) .

Zwei Dinge fallen mir zu der Thematik ein: Dinge die in Ordnung sind, so wie sie sind, muss man nicht zwingend ansprechen. Dinge die zu kritisieren und/oder zu ändern sind, müssen angesprochen werden. Und teilt der Mensch typischerweise eher negative Erfahrungen (Enttäuschungen), als dass er über Positives (Erwartetes) spricht.

Also bleit mein Blog das Reizzentrum. Ein Blog namens Blümchenwiese oder Pferdefarm ist nicht so mein Ding. 🙂 Sorry Flo!