Lieber Sauger von Strato..

Wer immer Du bist, der sich hinter der IP-Adresse 85.214.143.* (ein Strato-Server) verbirgt, knapp 3000 Zugriffe in weniger als 24 Stunden sind mir einfach zu viel. Ich werde deine IP-Adresse heute Abend blocken. Ich weiss nicht was Du damit bezweckst, aber ich sehe in der Menge der Zugriffe definitiv keinen Sinn – das Einfügen blödsinniger Referrer in deine HTML-Requests macht es nicht besser, eher auffälliger. Ein Backup fahre ich selbst, dafür brauche ich keine externen „Dienstleister“. Ausserdem nutzt Du die Internetressourcen auf eine parasitäre Art. Muss nicht sein.

Hat sonst noch jemand übermässige Zugriffe auf sein Blog/Webpräsenz aus diesem IP-Block bemerkt?

Ich habe den „München-Täter“ identifiziert

Wenn trotz aller Sicherheitsmassnahmen diese „Person mit Laptop“ unidentifiziert vom Erdboden verschwunden und gleichzeitig technische Halblaien und wahrscheinlich lobbykontrollierte Politiker weitere technische Überwachungsmaßnahmen einfordern, dann habe ich da einen Verdacht:

Entweder war die „ca. 50 Jahre alte männliche Person“ Guido Westerwelle himself (obschon es dagegen spricht, dass sich der Verdächtige auf Englisch mit Mitreisenden unterhielt), oder es war ein Verfassungsschutz- oder BKA-Mann, der in geheimer Mission unterwegs war.

Gegenstimmen?

Warum Privatunternehmen unsere Flughäfen sichern

Bis vor einigen Jahren – die älteren unter euch werden sich vielleicht trotz Alzheimer daran erinnern – oblag die Sicherheit an den Flughäfen dem Bundesgrenzschutz, dem Zoll und der Polizei. Heutzutage spazieren ab und an einzelne BGS-Mitarbeiter über das Flughafengelände, ein Büro hat der BGS ebenfalls vor Ort, aber die Kontrollen werden nahezu ausnahmslos von privaten Sicherheitsfirmen durchgeführt. Und dafür gibt es „gute“ Gründe:

BGS-Mitarbeiter und Zöllner sind Bundesbeamte, sie sind als solche zu bezahlen und zu versorgen. Privatfirmen, insbesondere diejenigen die nur Zeitarbeitsverträge anbieten, haben keine Probleme mit Kündigungsschutz oder ähnlichem. Ein Beamter kann nicht für eine „kleine Unaufmerksamkeit“ gleich gefeuert werden. Der wird versetzt, bekommt eine Herabstufung, vielleicht eine Beförderungssperrre, aber er bleibt Beamter. Das „zivil“ beschäftigte Sicherheitspersonal wird abgemahnt und rausgeschmissen. Auch hat der Staat selbst nur eine sehr indirekte Haftung für Fehlleistungen der privat Angestellten.

Geordnete und vor allem direkt in die Sicherheitsfunktionen integrierte behördliche Mitarbeiter haben aber einen entscheidenden Vorteil: Sie haben deutlich weiter gehende Rechte und vor allem sind sie – typischerweise – wesentlich besser ausgebildet. Bundesbeamte könnten in die Lage versetzt werden direkt von der Sicherheitszone aus, dem Tower die Anweisung eines Startverbotes zu geben. Dieses Recht an eine Privatperson zu vergeben ist UNDENKBAR!

Aber wir haben uns für billige (NICHT preiswerte!) Sicherheit entschieden – da wird ein ein Nacktfluggebot keine weitergehende Sicherheit bringen.

Wenn ihr Glück habt, werde ich hier bald (JA, DU bist angesprochen) einen Insider-Gastbeitrag zu diesem Thema veröffentlichen können.