Ich glaube es einfach nicht. Zensur at its best.

Via Fefe bin ich auf einen Artikel bei Wikileaks gestolpert, der (sollte alles den Tatsachen entsprechen) dem Fass den Boden aushaut:

Nach den Plaenen der deutschen und australischen Regierung wird jede Ausleihanfrage zu einem Buch (Lesen einer Internetseite) mit der geheimen Liste verbotener Buecher verglichen.
Ist das Buch auf der Liste, wird der Versuch es auszuleihen ein einer anderen geheimen Liste protokolliert und dem Ausleihen des Buchs widersprochen. Wenn das Buch nicht auf der Zensurliste steht wird eine Genehmigung zum Auslehen erteilt.
Die Liste der verbotenen Buecher (die Zensurliste) ist ein verbotenes Buch.
Die Zensurlisten anderer Laender sind verbotene Buecher.
Ein Buch das den Titel (Internetadresse) eines verbotenen Buchs erwaehnt ist ein verbotenes Buch.

Dazu passt das Text:

Sie sind verhaftet wegen Geschwindigkeitsueberschreitung.
Was ist denn das Tempolimit?
Die Hoechstgeschwindigkeit ist geheim.

Sorry Leute, aber gibt es auf diesem Planeten noch intelligentes Leben?

„Die Linke“ spinnt total und fordert Waffenverbot in Privathaushalten

Mal ganz ehrlich, wie weltfremd muss man sein, um wie die Linke ein Waffenverbot in Privathaushalten zu fordern? (Quelle Bundestag):

Nach dem Amoklauf von Winnenden macht sich die Fraktion Die Linke für ein Verbot von Schusswaffen in Privathaushalten stark. In einen Antrag (16/12395) fordert die Fraktion von der Bundesregierung, „unverzüglich“ einen Gesetzentwurf vorzulegen, der ein generelles Verbot für die Aufbewahrung von Schusswaffen in Privathaushalten regeln soll. Soweit es Ausnahmen geben müsse, seien „neben strikten Sicherheitsregelungen unangekündigte Kontrollen zu regeln“.

Wie weltfremd dieses Ansinnen ist, zeigen doch die jüngsten Vorkommnisse in Stuttgart, wo eine E-Sports Veranstaltung abgesagt wurde, aber die Sportschützen (die für gewöhnlich ihre Waffen zu Hause lagern) eine Kreismeisterschaft problemlos durchführen können. (Quelle: Ich blog dich)

Dass gerade das Schießen mit großkalibrigen Waffen unter dem Deckmantel des sportlichen Schießens mehr Aufmerksamkeit finden muss, zeigt ein Beitrag des Politmagazins Panorama (Link zum Video auf YouTube, Link zum Beitrag auf Panorama.de). Laut deren Recherche sind Opfer durch Sportschützen oder durch Waffen, die im Rahmen des “sportlichen Schießens” angeschafft wurden, weniger selten als bisher von der Öffentlichkeit angenommen.

Der Beitrag bei „Ich blog dich“ ist ohnehin recht lesenswert, da er sich sehr detailiert mit der Problematik Sprotschützen auseinandersetzt. Gut recherchiert.

Somalische Piraten: Rotzfrech und ein wenig überheblich

Die FAZ ließ mich eben doch deutlich schmunzeln, haben doch somalische Piraten den Betriebsstofftransporter (in der FAZ fälschlich als Versorger bezeichnet) Spessart der deutschen Bundesmarine angegriffen. Sorry, aber dass ein Kriegsschiff bewaffnet ist – auch wenn es „nur“ ein Versorger ist – sollte als gegeben vorausgesetzt werden können. Das weitere Militärschiffe „einem von Ihnen“ zur Hilfe eilen, kann ebenfalls als gegeben angesehen werden. Wie dumm (oder überheblich) muss man also sein, ein steingrau gepöntes (ja, so heisst das ..) Schiff anzugreifen?