Zweitnotebook anstelle zweiter Reisepass?

Bei Journalisten gilt es als angezeigt, zwei Reisepässe zu haben. Hintergrund ist, dass einige Länder es nicht soo toll finden Einreisestempel des Erzfeindes in einem Pass von Einreisenden vorzufinden.

Meldungen zufolge, sollte man sich auch Gedanken über einen Zweitgerät in Sachen mobiler Computer machen, auch ein Zweithandy mag ganz angezeigt sein.

Warum? Weil die Einreiseschnüffler der USA legal mobile Geräte nach „Indizien“ durchsuchen dürfen. Und kann sich schonganz sicher sein, dass in den Emails nicht irgendein „Funny“-PDF steckt, dass zwar an 20.000 Mailempfänger geschickt wurde, aber nun ausgerechnet auf DIESEM Notebook gefunden und für „böse“ befunden wird.

Tja, es gibt so viele schöne Länder, in die man reisen kann. Die USA gehören nicht mehr dazu.

Private Feststellung: Mein nexter Auslandsaufenthalt wird Südfrankreich sein

Gesellschaftlichen Zusatznutzen meint Ertrag

Bei heise gibt es einen interessanten Artikel bezüglich Zukunftspläne der Toll Collect (Zur Erinnerung: Das sind die unterschätzten Überwacher des Verkehrsflusses/Bewegungsprofile).

Der Toll-Collect-CIO Johannes Springer wird zitiert mit:

Die Datenschutzvorkehrungen, versicherte er aber schon mal vorsorglich, seien nirgends schärfer als bei dem Mautsystem

Na, dann bin ich ja beruhigt, denn unsere Daten sind bei Universitäten, der Polizei, der Telekom, Gewerkschaften und vor allem bei unserer Regierung sicher.

Wann merken die Betroffenen (die Bürger) eigentlich, dass sie rundum verarscht werden, dass Daten nur sicher sind, wenn sie nicht erhoben werden. Jedesmal wenn behaupet wird „Die Daten sind sicher“, ist es ein Indiz, dass da jemand mal wieder mit unserer (im Grundgesetz zugesicherten!) Freiheit Geld verdienen will.

Computer sind doof

durch einen Blogeintrag von Rince (HUHU Hanno!) wurde ich an zwei Dinge erinnert:

An Alex (Mental note to self: UNBEDINGT mal wieder anrufen, habe nur noch durch Xing Kontakt zu ihm!) , der vor Jahren eine neue Waschmaschine kaufte und feststellte:

Die Technik geht den falschen Weg. Da hat die neue Waschmaschine ca. 80 Programme und man braucht eine gefühlte Woche um in der Lage zu sein, die Waschmaschine so zu bedienen, dass die Wäsche auch korrekt gewaschen wird. Wenn Comptertechnologie vernünftig integriert wird, hat eine moderne Waschmaschine nur noch ein Programm und dieses heisst „waschen„. Alles andere geht in die falsche Richtung. Recht hat er!

Zum zweiten an ein Stück von Spliff (was übrigens ein Synonym für „Joint“ ist), eine Gruppe die mich ein Stück meines Lebensweges begleitete, da die Junx damals hervorragend in mein Lebengefühl passten:

Nachtrag: Computer haben aber auch etwas Gutes! Denn ohne Computer und Internet hätte ich meine Prinzessin nicht kennengelernt!