OK Innenminister, ihr habt gewonnen – ich habe keine andere Wahl

Was Zensurulla noch nicht geschafft hat, haben die Innenminister nun vollbracht, ich habe meine Entscheidung getroffen, welche Partei ich übermorgen wählen werde.

Ich muss die Piratenpartei wählen, denn diese ist die einzige Partei die sich in die (Totenkopf)Fahne geschrieben diesem Verbotswahnsinn der Politiker ein Ende zu setzen.

Als Reaktion auf den Amoklauf von Winnenden verlangen die Innenminister der Länder ein schnelles Verbot von Computer-Killerspielen. Diese Forderung beschloss am Freitag die Innenministerkonferenz in Bremerhaven. Verboten werden sollen nach Auffassung der Minister Video- und Computerspiele, in denen „wirklichkeitsnahes“ Töten wesentlicher Teil der Handlung ist. Angestrebt wird ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot, und dass „so schnell wie möglich“. Allen Ländern wurde zudem empfohlen, den Einsatz minderjähriger Testkäufer zur Aufdeckung illegaler Alkoholverkäufe zu prüfen. (Quelle FAZ)

Verbieten und Jugendliche als Agent Provocateur engagieren, aber die Schusswaffen werden natürlich weiterhin durch Sportschützen in den Haushalten verbleiben. Schliesslich ist die Waffenlobby seit Adolfs Zeiten fest im Sattel, da kommen Spielehersteller nicht mit.

Etwaige Folgen meiner Entscheidung in Sachen Familien-, Aussen-, Wirtschafts-, Verteidigungs-, und anderer Politik sind mir scheissegal. Es MUSS etwas geschehen und zwar schnell.

Los – geht wählen und wählt wie ich die Piraten! Setzt diesem Unfug der Berufsversager ein deutliches Zeichen entgegen!

Serviceoffensive der Deutschen Bank

Der Shopblogger Björn Harste hatte ein deutliches Erlebnis mit der Serviceoffensive der Deutschen Bank:

Ich bin kein Kunde bei der Deutschen Bank. Spätestens nach so einer Aktion wäre ich sowieso keiner mehr. Was soll denn sowas? „Nicht unser Problem“… Na, die haben ja nette Vorstellungen von Kundenservice.

schliesst er seinen Bericht über ein in seinem Markt gefundenes Portemonnaie und den Versuch die Geldbörse (inklusive Ausweispapiere) dem gemeinsamen Kunden von Bank und Einzelhändler wieder zukommen zu lassen. Die Bank hat nur Interesse daran die Scheckkarte sperren zu lassen. Dem Kunden die Möglichkeit zu geben, seine Ausweispapiere etc. wird von der Deutschen Bank wie folgt beantwortet:

Und seine restlichen Sachen? Portemonnaie? Ausweis, Versicherungskarte, Bargeld? Was soll damit passieren? Wie soll er wissen, wo er die Sachen abholen kann?

Das ist nicht unser Problem.

Naja, die besinnen sich halt auf das Kerngeschäft: 25% Rendite! Da ist Service fehl am Platz.