Nachdem ich – wie bereits unter Hoffnung berichtet – seit Wochen nur mit ISDN-Geschwindigkeit auf das Netz der Netze zugreifen kann, stelle ich immer wieder (teilweise sehr genervt) fest, dass dieses Internet für ISDN- oder gar Analogbenutzer eher unbenutzbar geworden ist. Es sei denn, man geht während des Ladens der Webseiten Essen, macht den Abwasch oder oder erledigt andere nützliche Dinge. WWW heisst bei den meisten Webzugriffen wieder Welt-Weit-Warten. Woran liegt das? Sicherlich an den DSL-Anschlusszahlen. Zwar haben Ende 2007 50% der Haushalte (Quelle BitKom) bereits über Breitbandanschluss verfügt, aber das sind nackte Zahlen. Wieviele Breitbandanschlüße sind an Firmen connectiert?
Und vor allem: Warum müssen alle Grafiken hochauflösend sein, warum müssen so viele grafische Elemente eingebunden werden?
Da heute auch Flash und solch Schmarren auf viel zu vielen Seiten zur Bedienung benötigt wird, ist selbst ein Ausweichen auf Lynx, oder das Abstellen der Bildanzeige nicht immer das Mittel der Wahl. Zählt die zufriedenstellende Zurverfügungstellung an Nicht-DSL-Anschlußinhaber auch als Massgabe zur Barrierfreiheit?