Fremdwörterbuch nach „Vertrauen in Politik“ befragen

Der SWR wird auf die heute Abend im Programm befindliche Folge von Monitor eingegangen, in dem ein Bericht über das Marketing der Politik berichtet wird. Laut Monitor hat die Frau Gesundheitsministerin Ulla Schmidt bereits Jahr 2007 Hörfunkbeiträge von einer PR-Agentur erstellen lassen, um diese als redaktionelle Beiträge bei Radiosendern zu platzieren. Eine Anfrage der Linkspartei an die Bundesregierung wurde (laut SWR) unwahr beantwortet:

In einer Antwort auf eine entsprechende Anfrage der Linkspartei hatte die Bundesregierung das bestritten. „Vollständig sendefähige Hörfunkberichte wurden nicht erstellt“, hieß es in der offiziellen Stellungnahme.

Meine Güte, wie wollen unsere Politiker uns eigentlich noch motivieren nocheinmal zur Wahl zu gehen? Dieses verlogende XXXXXX (das schreibe ich besser nicht) ist doch einfach nicht mehr wählbar. Und die Verfolgungstheorie, dass die Überwachungsmassnahmen und BKA-Gesetze nur gemacht werden um DIE im Falle einer ausbrechenden Revolution zu schützen werden immer glaubwürdiger.

Aus gegebenem Anlass: Das Schild

es gibt ja Menschen, die sind einfach merkbefreit. Die sind so strunzdoof, dass sie – auch wenn sie keine Gefahr für die Menschheit darstellen – besser weggesperrt gehören, weil sie belästigen und überhaupt: Macht sie weg!

Hier ist dein Schild

Auf der Webseite, die obiges Schild propagiert findet man auch gleich Anwendungsfälle. Mein persönlicher Dau des Tages ist ein Lehrer(Ja, tatsächlich, ein Wissensvermittler), der sich bei einer Communityplattform als User einträgt und dann Mailbenachrichten, die er von eben dieser Community bekommt, per Spam-Cop als Spam meldet. Am liebsten möchte ich dem gleich noch eine Merkbefreiung hinterherwerfen.

Ehre? Wahrheit? Manipulation!

Tja, so sind sie unsere Politiker, wie Pippi Langstrumpf machen sie sich ihre Welt wie sie Ihnen gefällt.

Heute: Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU). Der Herr Minister lässt sich den Armuts- und Reichtumsberichts schönschreiben, damit deine Arbeit in einem besseren Licht dasteht.

Der ursprüngliche Entwurf, der unter Federführung von Arbeitsminister Olaf Scholz (SPD) entstanden war, „erklärt zu wenig offensiv die Errungenschaften des Sozialstaats und zeichnet ein zu düsteres Bild der sozialen Realität“.

Schreibt die FTD

Aber natürlich können wir unseren Politikern trauen. Wo waren die Drogen, die uns so kritiklos machen?