Geschichte wird gemacht, es geht bergab…

Tja, da sind sich mal alle Fachleute einig: Mit der Weltwirtschaft geht es bergab.

Der schadenfrohe Teil in mir reibt sich die Hände, denn für mich waren und sind Aktienkurse seit jeher etwas perverses. Denn letztendlich wird der Aktienkurs nicht durch knallharte Fakten, sondern durch Phantasien gesteuert. Und manchmal sind die Träume zuende und *plopp* die Blase platzt. All die tollen Analysten haben KEINEN Plan in der Tasche, keiner hat ihnen vorher gesagt, dass die Ölbestände zuende gehen und genau SIE (die Analysten und Aktienspekulanten/Optionshändler) schuld sind, dass der Ölpreis bereits jetzt anzieht.

Aber wenn ich gerade dabei bin, den Kaptalismus abzuwatschen, eine kleine Denkaufgabe für diejenigen unter euch Lesern, die das Wachstum als DAS Wundermittel des Wirtschaft ansehen: Wenn irgendwann EINE Firma (kauf-kauf-kauf) ALLE Produktions- und Dienstleistungen anbietet, wie realisiert DIESE Firma dann noch ein Wachstum? Woher kommt dann das Geld, dass diese Firma als ÜBERSCHUSS verdient? Denn alles zu verdienende Kapital muss diese Firma zwangsläufig an ihre Mitarbeiter (wenn es keine andere Firma mehr gibt) auszahlen. Plopp Bitte schnallen sie sich an und stellen sie die Rückenlehnen aufrecht. Bei der landung in der realität kann es zu seltsamsten Nebeneffekten wie Diktatur des Kapitals und ähnlichem kommen.

Freunde der Menschheit

Tja, DAS kommt dabei raus, derr die USA rabiat Zugriff auf das Erdöl nehmen ein Volk befreien: Kulturgut wird mit den Füssen getreten und unwiederbringlich zerstört. Es geht um Babylon, der „Wiege der Menschheit“. Schon unter Saddam Hussein wurde dort nicht wirklich werterhaltend gearbeitet und Kulturgut zerstört. Wenn ich allerdings jetzt im Tagesschau-Ticker lese:

„Die Amerikaner errichteten einen Hubschrauberlandeplatz mit einer Tankstation. Soldaten füllten das Erdreich, das hier voll antiker Scherben ist, in Sandsäcke zum Schutz der Truppen. Verbündete polnische Soldaten gruben sich durch einen Tempel und andere Ruinen, um Schützengräben anzulegen. Schwere Armeefahrzeuge rumpelten über 2.600 Jahre alte Pflastersteine.“

Es geht nicht um irgendeinen Flecken Land in der Wüste, sondern um Babylon! Vor allem die Brgündung, WARUM sich überhaupt amerikanische Soldaten dort „rumtrieben“ lässt mich über die Begrifflichkeit „kulturelle Wildsäue“ nachdenken:

Denn die US-Armee hatte auf dem Gelände einen Stützpunkt für bis zu zweitausend Soldaten gebaut, angeblich zum Schutz der antiken Stätte

Also klaue ich dir dein Geld, damit es dir niemand anderes klauen kann. Oder wie?

Trink aus, wir gehen

Asse II, ein steter Dorn im Fleische von Umweltschützern und Atomkraftgegnern. Das einzige, was klar ist ist, dass dort MASSIV Scheisse gebaut wird und Gesetz und die Zukunft unserer Nachkommen mit den Füssen getreten werden. Wenn der Unfall, der zum Anfallen von radioaktiv kontaminierter Lauge tatsächlich schon 35 Jahre alt ist:

Ursache könnte laut Betreiber ein Unfall im Jahr 1973 während der Einlagerung der Fässer gewesen sein. Möglicherweise wurde ein Fass mit flüssigem Atommüll beim Verladen von einem Gabelstapler beschädigt.

stellt sich ganz massiv die Frage, wieviel radioaktiv verseuchte Lauge denn dort tatsächlich (widerrechtlich und ungenehmigt) einfach weggepumpt wurde. Der Textschnipsel

Nach Angaben des niedersächsischen Umweltstaatssekretärs, Stefan Birkner, sind allein in den vergangenen drei Jahren 77 Kubikmeter der radioaktiven Flüssigkeit in 975 Meter Tiefe gepumpt worden.

lässt mich mal kurz nachrechnen: Alle drei Jahre 77m³ = knapp 900m³. 900 Kubikmeter! HALLO? Und soange keine konkreteren Zahlen vorliegen, werde ich – nach meiner Erfahrung mit der Atommafia und den geschmierten lobbyisierten Politikern – davon ausgehen, dass meine Hochrechnung noch zu beschönigend ist.

Quelle: Tagesschau-Ticker