
… wer ihn angesteckt hatte, wird wohl klar sein…
(Soll nochmal jemand sagen, man muss den Humor verlieren ……)
„Wer uns angreift, der wird auch bekämpft, und die Bundeswehr hat dafür die notwendigen Antworten“
kann man der Welt entnehmen. Worte die ich – als ehemaliger Zeitsoldat – unterschreiben würde, WENN diese Worte nicht in Zusammenhang mit einem Bundeswehrkampfeinsatzes ausserhalb der deutschen Landesgrenzen stehen würden. Denn in diesem Zusammenhang muss man sich auch die Frage gefallen lassen, wer greift wen an? Wie gross sind die Kollateralschäden wirklich etc. pp.
Lieber Herr Verteidigungsminister Franz Josef Jung, etwas Zurückhaltung und Fingerspitzengefühl ist manchmal angebracht.
Auch wenn dies GARANTIERT keine Antwort auf die leyenhaften Zensurgesetze aus Deutschland sind, so ist die zeitliche Nähe einfach grandios:
Ram Mohan, CTO von Afilias, stellte heute zum Auftakt des in Sydney beginnenden Treffens der ICANN einen Bericht (PDF-Datei) des Sicherheitsausschusses vor. Er wies darauf hin, dass durch diese Umleitungen Kernfunktionen des DNS und viele klassische Dienste gestört würden. Nicht zustellbare E-Mails würden nicht mehr zurückgesandt. Dadurch würde nicht nur das Vertrauen ins DNS untergraben, es würden auch Schlupflöcher für bösartige Attacken geöffnet. Die ICANN müsse dem bei der Einführung neuer Internet-Adresszonen (TLDs) einen Riegel vorschieben. Auch bei bestehenden TLD-Registries sollten derartige Verbote die Regel werden, heißt es im Bericht. In Deutschland leitet unter anderem T-Online nicht auflösbare DNS-Anfragen auf die eigene Seite um.
schreibt Heise. Es geht zwar definitiv NICHT um das Blocken von KinderporNO-Webseiten, technisch ist es aber ein identisches Verfahren (auch wenn das ein Politiker NIEMALS nachvollziehen wird!