Hundescheiße statt Borderline

vor ein paar Jahren lernte ich eine Frau kennen, die sehr … nunja, sagen wir mal eigenwillig war. Sie zog sich, auf ihr sehr eigenwilliges Verhalten gern auf Floskel zurück:“ Ich bin halt so“, „mich gibt es nicht anders“ und irgendwann kam dann die Erklärung, die alles rechtfertigte: „Ich habe eben Borderline“.

Ich muss zugeben, ich hatte damals von Borderline gehört, mich aber aufgrund der Aussage versucht ein wenig im Internet über Borderline zu informieren, stellte aber fest, dass sich das alles für mich eher nach einer schweren „Pubertät“ anhörte, als nach einem Krankheitsbild. Ich war aber nicht so überheblich, Borderline als Spielkram abzutun, konnte aber nie wirklich etwas mit dieser Begrifflichkeit anfangen. Gerade heute wurde mir ein Link zu einem sehr interessanten Artikel geschickt, der sich mit Borderline beschäftigt und tatsächlich teilweise meiner damaligen Interpretation der im Netz recherchierbaren Informationen recht gibt.

Aus diesem habe ich auch die „Inspiration“ für das Subjekt dieses Artikels:

Klaus Neumann, Psychologe vom Kinderschutzzentrum München, befindet nüchtern: „Ich wette, wenn das Syndrom nicht Borderline, sondern Hundescheiße hieße, dann würde das niemand so gerne haben wollen.“

Ein auf alle Fälle lesenswerter Artikel!

Kaufverhalten Jugendlicher

Ich finde es ja immer wieder possierlich, wie die Phonoindustrie versucht ihre eigene DUMMHEIT durch das Argument „Raubkopierer“ (Kopieren ist kein Raub!) zu kaschieren.

Ich bin der Meinung, dass selbst wenn von heute auf morgen nicht EIN Musikstück mehr kopierbar ist, die Mehrerträge der Plattenindustrie nichteinmal den Aufwand der Integration von Kopierschutzmechanismen decken.  Die Deppen in Anzügen sollen mal vor die Tür gehen und sich anschauen wofür die Jugendlichen und Heranwachsenden (Haupteinnahmequelle dieser Branche) heute das ihnen zu Verfügung stehende Geld investieren.

Vor 30 Jahren wanderte ein erklecklicher Anteil des Taschengeldes/Ausbildungsvergütung etc. in Schallplatten. Und heute? Heute wird geSMSt, es werden Klingeltöne und Fotohandys gekauft. Diese Tendenz haben die Herren in der Musikindustrie allerdings TOTAL verschlafen und in ihrer Konzept- und Hilflosigkeit schaffen sie es nicht, sich den Fakten zu stellen und Lösungen zu finden, sondern schimpfen und zetern wie die Rohrspatzen.

Soviel zum Thema: Wem der liebe Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand.

SO macht man das

Bei Isotopp kann man nachlesen, wie eine Verfassung – in seinen Augen – auszusehen hat. Z.B.:

Eine Verfassung wird vom Volk beschlossen und getragen. Wenn absehbar ist, daß das Volk die Verfassung wegen ihrer Länge und Komplexität nicht verstehen kann und deswegen aus Prinzip ablehnen wird, ist der Verfassung kaputt und nicht das Volk.

Wikipedia sagt zum Begriff Politiker:

Politiker haben das Ziel, durch ihr kreatives Denken Probleme der Gesellschaft zu lösen

Probleme LÖSEN und nicht konstruieren!