NUN fängt Olympia auch an MIR Spass zu machen

JETZT kommt auf einmal der IOC-Präsident Jacques Rogge in die Schusslinie der Kritik. Wie geil ist das denn?

Heise schreibt:

Rogge selbst, der noch vor zwei Wochen „unzensierten“ Zugang zum Internet versprochen hatte

Die Tagesschau kann man entnehmen:

IOC-Pressesprecher Kevan Gosper hatte gestern die Sperrungen eingeräumt und sich dabei sichtlich überrascht gezeigt, dass diese offenbar zwischen „einigen IOC-Vertretern“ mit der chinesischen Seite vereinbart worden seien. Gosper entschuldigte sich in der „South China Morning Post“ dafür, Journalisten in der Vergangenheit nicht korrekt informiert zu haben. Die Zeitung zitiert Gospar weiter: „Ich wäre überrascht, wenn irgendjemand die Vereinbarungen geändert hätte, ohne wenigstens Herrn Rogge darüber zu informieren.“

Tja, das sieht wohl so aus, als wenn der Herr Rogge da ein wenig „Das macht doch nichts, das merkt doch keiner“ spielen wollte und nun auf seinen Popo fällt.

Remark: Prinzessin, darf ich nun Feierabend machen? Bitte-bitte-bitte?

Freiheitsberaubung als Sportevent – oder andersrum

Es wird immer bunter, was die Chinesen (OK, deren Regierung, man muss das mal differenzieren) mit den internationalen Sportlern veranstalten. Das deutsche Beachvolleyballerinen-Team darf z.B. ihr Trainingsquartier im Hotelkomplex Hongfu Gardens nicht beziehen.

Begründung: Die Sicherheit der Sportler sei nicht zu gewährleisten, zudem gebe es keine Garantie, dass das Essen sauber sei. Stattdessen wurde verfügt, die Athleten müssten im olympischen Dorf nächtigen.

schreibt die TAZ.

Das wird sicherlich die reiseveranstalter und ähnliche freuen, denn wenn die Regierung den Hotelkomplex Hongfu Gardens der mangelnden Sicherheit und des unsauberen Essens verdächtigt. Sollte ein Leser dort letztlich übernachtet (und gegessen) haben, ist doch bestimmt ein Mangel der Unterbringung zu entdecken und man muss die Reise nicht gänzlich bezahlen. Christoph Dieckmann(Beachvolleyballer):

„Wenn dir jemand vorschreibt, wie du dich vorzubereiten hast“, so Dieckmann, „sagt das viel aus über diesen Staat und wie er geführt wird.“

Diese Olympiade wird als die bislang grösste Deppenveranstaltung in die Geschichte eingehen. Sowohl das IOC als auch die Chinesische Regierung besudeln sich selbst so massiv, das ist echt der Hammer.