Schizophrenie eines Börsenganges

Tja, die deutsche Bahn will ja SOOO gern an die Börse. Um wettbewerbsfähig zu bleiben. Klar. Und was macht der kluge manager, wenn er den Börsenkurs (und somit auch indirekt sein erfolgsabhängiges Gehalt!!) erhöhen will?

  1. Stellen streichen um Gewinn zu maximieren
  2. Gewinn generell maximieren

und genau DAS hat der Bundesbahnchef Mehdorn jetzt vor. Stellenabbau ist schon lange angekündigt und nun hat der „Mann“ auch noch die Chuzpe gleichzeitig das gute letzte Halbjahresergebniss sowie eine Preiserhöhung bekannt zu geben.

Mich kotzt diese Geldgeilheit einfach nur noch an 🙁

So sind unsere Volksvertreter, Schweine auf Urlaub

wenn WIR uns so im Ausland verhalten, werden wir zu recht von der Presse als Vandalen-Touris nieder gemacht. Sollte ich mich – als Vertreter meiner Arbeitgebers!! – so in der Öffentlichkeit aufführen, wäre ein Abmahnung sicher gerechtfertigt, wenn nicht schlimmere Konsequenzen (Versetzung in den Innendienst – BLOSS keinen Kundenkontakt).

Wenn sich unsere gewählten Volksvertreter allerdings aufführen, wie das berühmte Schwein auf dem Sofa, wird ganz sicher nix passieren.

Armes Deutschland.

Achja, warum und worüber ich mich aufrege findet ihr bei Spiegel

Es geht um Auslandsreisen (DIENSTreisen von Bundestagsabgeordneten)

Vor Reiseantritt habe Krüger „wiederholt“ darauf hingewiesen, „dass das Programm bitte nicht mit inhaltlichen Terminen zu überfrachten sei und genug Zeit zur freien Verfügung bleiben möge“, notierte Generalkonsul Schütte.

Man muss nur abgewixt genug sein

dann kann man mit der Nichteinhaltung von Datenschutzgesetzen tatsächlich massiv Geld verdienen.

Wie? Das soll nicht gehen? Der Herr Schäuble sagt, die daten sind in Deutschland sicher? Naja, dann lügt schwindelt ist er wohl nicht umfassend informiert. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hat – über einen Mittelsmann – versucht Datensätze zu kaufen, einfach so. Mal schaun, ob das geht. Und? Klar geht das. 6.000.000 Datensätze, davon 3.000.000 inklusive Kontodaten für den Schnäppchenpreis von 850,00 Euro. Nun fragt der geneigte Leser, was man denn schon mit Kontodaten anfangen kann, ist doch egal oder? NEIN! Denn wenn jemand Name und Kontodaten hat, kann er mal eben eine Abbuchung generieren. Und wer die Möglichkeit hat per Lastschrift, „mal eben“ 4 Millionen mal nur 30€ abzubuchen (ein Betrag, der bei der Kontrolle des Kontoauszuges nicht zwingend auffällt), der ist doch glatt – selbst bei einer Rücklastschriftrate von 90% – um 30 Millionen reicher.

Quelle: Heise und Tagesschau

Was man mit personenbezogenen Daten sonst noch so anstellen kann, werde ich euch so nach und nach darlegen.

Als nextes werde ich mir wohl mal die DAK vorknöpfen, die mal eben

200.000 Datensätze mit vertraulichen Gesundheitsinformationen an die Privatfirma Healthways

übertrug (Quelle Tagesschau).

Kann aber alles gar nicht sein, sagt Herr Schäuble.