Nur dumme Menschen schauen nicht auch mal zurück

Das Thema Hartz-IV beherrscht weiterhin die Medien. Der Graben zwischen Einzahlern in die allgemeinen Kassen und denjenigen die auf Auszahlungen angewiesen sind ist noch nicht tief genug – da geht noch was. Unser allseits beliebte Arbeitsministerin von der Leyen kommentiert die Regulierungsvorschläge der SPD wie folgt:

Bundesarbeitsministerin von der Leyen warf den Sozialdemokraten vor, ihre Vorschläge seien nur „ein Blick zurück“. (Spiegel)

Ich frage mich: Wenn man einen Fehler gemacht hat, ist es dann nicht weise dies zu erkennen und zu regulieren? Ist es nicht stur und dumm einen Fehler – nur weil man ihn machte – mit kratzen und beissen zu verteidigen? Manchmal wünschte ich mir, unsere Politiker hätten den Arsch in der Hose Fehler einzugestehen und Entscheidungen zu revidieren.

Wenn ebendiese Arbeitsministerin im gleichen Artikel sagt:

Die Politik müsse aufzeigen, wie die Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauskämen und nicht, wie sie möglichst komfortabel dort drin blieben, forderte von der Leyen. Die Vermittlung müsse schneller, effizienter und genauer sein.

Ja, wie soll man mehr Menschen in Jobs bringen, als es Arbeitsplätze gibt.  Kennt unsere Arbeitsministerin eigentlich die Anzahl der Arbeitslosen und die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze? Oder ignoriert sie Fakten wieder genau so schamlos, wie sie es schon als Familienministerin mit ihrer selten dämlichen Stopp-Schild Kampagne tat? Frau von der Leyen: Wir haben derzeit knapp 4 Millionen Arbeitslose aber nur 1 Million Arbeitsplätze (siehe). Waren sie in der Schule in Mathematik wenigstens ANWESEND? Verdammt, wie blond kann man in Deutschland sein um ein Amt zu bekommen? Oder ist es am Ende gar die Frauenquote die es ermöglicht, dass solche Menschen Minister werden? (OK, der war WIRKLICH gemein)

3 Gedanken zu „Nur dumme Menschen schauen nicht auch mal zurück

  1. Der letzte Satz war noch lange nicht gemein genug. Wie blond muss man sein, um selbst als Frau noch aus der Quote fallen zu können? Oder: wie blond muss frau sein, um als Minister einen Quotenposten zu ergattern? Ach, das geht bestimmt auch noch tiefer unter die Gürtellinie. Bei diesem Kroppzeugs, was da in Berlin „Reise nach Jerusalem“ spielt, ist kein Witz zu geschmacklos um nicht binnen kürzester Zeit von der Wirklichkeit unterboten zu werden.

  2. @daMax:

    Naja, was da in Sachen Telekom gerade abgeht ist schon böse: 30% Frauen SOLLEN eingesetzt werden, aber gleiche Löhne sind immer noch nicht realisiert.

    Frauen haben sind bei meistens deutlich von einer echten Gleichberechtigung entfernt. Und man sollte die Arbeitsministerin nicht zu arg schelten – auch Roesler und Westerwelle KÖNNTEN als Quoten-XXX reingerutscht sein.

  3. Von der Leyen ist eine Katastrophe in der Politik da brauch man sich nicht drüber zu unterhalten aber das es einschnitte bei der sozialhilfe geben muss ist glaube ich jedem bekannt und sollte auch schon seit jahren jeder realisiert haben. Es gibt zu viele die damit „glücklich“ sind. Das argument es gibt keine Arbeitsplätze ist Käse. entschuldige aber anders kann man das nicht schreiben. Nach dem krieg gabe es auch keine Arbeitsplätze und schon 1958 hat Deutschland gastarbeiter aus Italien geholt. Wenn alle zu faul sind etwas zu versuchen weil es ihnen ja gut geht werden sich auch keine neuen Jobs bilden. Genau deshalb verlassen schon seit 10 Jahren viele Kreative das Land.

    Deutschland ist faul geworden

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