Damals wie Heute – oder was Kohl und Zensursula gemeinsam haben

Helmut Kohl, der Wiedervereinigungskanzler, der sich an nichts erinnern kann, hat (gemeinsam mit der FDP) Gutachten bezüglich des Endlagers Gorleben massiv manipulieren lassen, weil er der Atomindustrie in den (pardon) Arsch kriechen wollte.

Scheibchenweise kommt die Wahrheit ans Licht, werden die Fakten offenbar, die einem Kreis von Eingeweihten längst bekannt waren: Wann immer es möglich war, hat die Bundesregierung in den achtziger Jahren mit mehr oder weniger sanftem Druck die Hand jener Wissenschaftler geführt, die im Staatsauftrag die Eignung von Gorleben als Endlager-Standort für stark strahlenden Atomabfall beschreiben und bewerten sollten.

schreibt die Süddeutsche. Und so schliesst sich der Kreis, denn die Familienministerin ist ja auch nur willens und in der Lage DIE Fakten wahrzunehmen, die ihr helfen, ihr persönliches Ziel zu erreichen. Oder: Sachargumente interessieren mich nicht, wenn sie meinem Ziel im Wege stehen.

2 Gedanken zu „Damals wie Heute – oder was Kohl und Zensursula gemeinsam haben

  1. Wenn ich den zu schließenden Kreis, wenn auch unsachlich, überdehnen wollte, könnte ich anmerken, dass dieses Lehrstück in Sachen Manipulation in die Regierungszeit von Ernst Albrecht als niedersächsischem Ministerpräsidenten fiel, der der Vater von Ursula von der L., der im Artikel angesprochenen Familienministerin, ist.

    Ach was, ich mach das mal.

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