Lest Computerbild und ihr wisst Bescheid!

Ja, ehrlich! Schaut mal, was die Computerbild herausgefunden hat:

Ein Computerschädling namens „Zero Day“ bedroht derzeit PCs. Im Moment seien allerdings nur Rechner in China betroffen, die mit dem Browser „Internet Explorer“ (IE) ausgestattet sind.

Ja, der böse „Zero Day“-Schädling, von dem habe ich auch schon des öfteren gehört. Muss ja echt ‚was dran sein.

Besonders schön finde ich die Passage:

Wann das Problem behoben sein wird, steht bisher noch aus. Die Techniker arbeiteten derzeit rund um die Uhr daran, die Sicherheitslücke im Browser zu schließen. Auch die führenden Hersteller von Anti-Virensoftware haben bislang noch keinen wirksamen Schutz veröffentlicht.

Ich schätze mal, dass derjenige der ein Mittel gegen den „Zero Day“-Schädling findet automatisch den Nobelpreis, den oskar sowie ein lebenslanges Abo der Computerbild erhält.

Aber noch ist – laut Springerpresse – alles im Lot, denn:

Microsoft-Sprecher Thomas Baumgärtner sieht jedoch keinen Grund zur Panik. „Wir können keine explosionsartige Ausbreitung des „Zero Day“ beobachten“, so Baumgärtner.

Na da bin ich ja überrascht, dass ausgerechnet Microsoft keine Ausbreitung des „Zero Day“ erkennt.

So, und nun noch schnell einen Dank an Fefe, der den Unsinn fand und dann gehe ich mich vor lachen einnässen ….

CTR-ALT-F4 für Atomwaffen

Auch wenn die Tagesschau den Artikel „Endlich Fenster im U-Boot“ deutlich ironisch verfasst, so macht er mir Angst:

Das „Submarine Command System Next Generation“ (U-Boot Befehlssystem der nächsten Generation) soll alle taktisch und strategisch relevanten Informationen verarbeiten – und basiert komplett auf dem Windows-Betriebssystem von Microsoft.

Windows als Steuersystem für taktisch/strategisch relevante Informationsverarbeitung… So eine meldung erwarte ich am 1. April und hefte sie dementsprechend ab, aber wir sind kurz vor Weihnachten.

Aber wie die Tagesschau schreibt:

Und im Havariefall kann man ja immer noch die Manöver ausführen, die jeder U-Boot-Kapitän und Windows-Nutzer gleichermaßen beherrschen sollte: Feindliche Programme abschießen, alle Fenster schließen, dann runterfahren. Ob hierfür nun alle Leitstände mit den Tasten „Steuerung“, „Alt“ und „Entfernen“ versehen werden, ist nicht bekannt.

Der Hit für Studierende: Wirtschaftswissenschaften in Witten-Herdecke

Ja, in Sachen Wirtschaft ist die Privatuni Witten-Herdecke ganz weit vorn. Stimmt nicht? DOCH!

Den Webseiten des WDR kann man entnehmen:

Deutschlands älteste Privatuniversität muss auf 4,5 Millionen Euro Fördergelder vom Land Nordrhein-Westfalen verzichten. Damit drohen der bereits seit Jahren unterfinanzierten Hochschule ernsthafte Schwierigkeiten.

Die finanzielle Lage der Uni werde sich durch den Förderstopp weiter verschlechtern, ist NRW-Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) überzeugt. Die Hochschule sei nicht in der Lage gewesen, eine ordnungsgemäße Geschäftsführung nachzuweisen, begründete das Ministerium die Entscheidung, in Zukunft kein Geld mehr zur Verfügung zu stellen.

(Hervorhebung von mir). Keine ordnungsgemäße Geschäftsführung? Aber dem Wirtschaftsnachwuchs beibringen, wie man Geschäfte leitet?

Naja, wenn ich mir unsere – in weiten Teilen – desolate Wirtschaft anschaue, wunderts mich nicht.