Politik und Militär

So sehr ich Fefes Blog mag und es auch als Pflichtlekture ansehe, hier muss ich ihm doch glatt mal widersprechen.

Fefe stellt fest, dass es beim Militär Leute gibt, bei denen noch reste von Anstand übrig sind.

Diese Aussage möchte ich relativieren, denn nur all zu oft wird das Militär auf perverse Art von macht- und ressourcenhungrigen Politikern in Kämpfe geschickt, für die das Miltär erstmal nichts kann.Das Militär ist es nicht, dass vorrangig das Bild vom „bösen Amerikaner“ prägt. Sicher gibt es einzelne Deppen, aber Deppen haben wir wir auch in unseren Kreisen lieber Fefe. Ich schreibe hier keine Details, aber Fefe und ich wissen welche düsteren Kapitel sich in unserem Umfeld abspielten.

Vorranging sind es Politiker und Geheimdienste, die das Bild „des Amerikaners“ in der Weltöffentlichkeit prägen. Die Armee fiel ja in dem Zusammenhang schon einmal „angenehm“ auf.

Hauptsache dumm draufhauen

so könnte man – kurz und knapp – den Artikel im Handelsblatt-Blog von Thomas Knüwer interpretieren. Dank des Law-Blogs wurde ich auf diese von Worthülsen und Dumminformationen triefenden Artikel aufmerkksam, der vielleich im Micky-Maus Heft als Input gelten könnte, aber im Handelsblatt eher als Satire gekenneichnet sein müsste. Aber vielleicht wendet sich das Handelsblatt ja von wirtschaftlichen Realitäten ab um sich auf tumbe Meinungsmache zu konzentrieren, wer weiss das schon.

Auf alle Fälle versucht Knüwer anhand von Zahlenspielen, die ihm jeder Betriebswirt in Marmor gemeisselt auf den Kopf dreschen würde, zu belegen wie ineffektiv die Spiegel-Online Redaktion arbeitet. Ich will an dieser Stelle nicht über Effektivität und Kennzahlen auslassen, das können andere viel besser. Ich möchte Herrn Knüwer nur ein wenig Nachhilfe in Sachen „Produktivität von Gruppenarbeit“ geben. Denn eine Gruppe kann – aufgrund von Hierachien und Organisationreibung – niemals so leistungsfähig sein, wie ein GUTER Einzelkämpfer. Aber dieses Wissen scheint im Handelsblatt entweder nicht vorzuliegen, oder es wird geflissentlich ignoriert, damit man auf intellektueller Augenhöhe mit der „Meistgelesenen Tageszeitung Deutschlands“ auf den Spiegel eindreschen kann.

Abschliessende Bewertung: Armselig recherchiert. Setzen: 6