MANCHMAL können Gewerkschaften nützlich sein

zum Beispiel, wenn der DGB erkennt, dass der Datenschutz so langsam unter die Räder kommt. Bei Heise Online wird so zitiert:

Das Zusammenführen der unterschiedlichen Daten und die weltweite Vernetzung würden eine fast lückenlose Überwachung etwa bei der Kombination von Mobilfunk-, Zahlungsverkehr- und Reisedaten ermöglichen. Ein Ende des Speicherwahns sei nicht abzusehen.

Der Artikel ist lesenswert – dort ist auch ein Link zu einem DGB-Positionspapier zu finden.

WE CAN!

Der ultimative Grund GEGEN die Todesstrafe

wird heute gerade – via SPON wieder einmal aus Spanien gemeldet: Unschuldig verurteilt.

Abgesehen davon, dass eine Strafe auch immer einen Rachefaktor enthält und die Strafanstalten (vulgo Gefängnisse) aus kleinen Ganoven gern grosse Straftäter züchten (aufgrund des Überlebenswillens unter Straftätern), kann man selbst nach 13 Jahren einen unschuldig Verurteilten wieder freilassen. Das – wie in dem aktuellen Fall – 13 Jahre ungerechtfertigte Haft sicherlich eine verdammt harte Zeit sind und man dem Unschuldigen 13 Jahre seines Lebens nicht so einfach in die Hand drücken kann, steht ausser Frage. Aber man kann aus der Haft entlassen.

Ein Unschuldsbeweis 1 Minute nach Vollstreckung der Todesstrafe aber, lädt eine Schuld auf alle Beteiligen, die nie getilgt werden kann.

Minimalistische Gehälter

sind es nicht, über die ich hier schreibe. Gerade las ich einen Artikel im Spiegel, der es in zweierlei Hinsicht „in sich hat“. Zum einen macht der Porsche-Konzern mehr Gewinn als Umsatz – sowas lässt aufhorchen, zum anderen wird das Gehalt des Porsche-Chef Wendelin Wiedeking dieses Jahr wohl 100 Millionen (Ja, 100.000.000) Euro betragen.

Eines vorab: Ich neide einem tüchtigen Menschen seinen montären Erfolg definitiv nicht. Wer gute Arbeit leistet, soll auch ein angemessenes Gehalt bekommen. Aber was bedeutet diese Zahl von 100 Millionen? Ich habe da so ein paar Ansätze:

100 Millionen Euro Jahresgehalt bedeutet:

  • Bei 12 Monatsgehältern, und 80 Stunden-Woche einen Stundenlohn von armseligen 24.000 €
  • Dass – wenn ein Hartz-IV Empfängerim Monat ca. 800 Euro bekommt – man ca. 10.500 Hartz-IV Empfänger mit diesem Geld versorgen könnte.
  • Das es ca. 1.666 Gehaltsempfägner, die jährlich 60.000€ verdienen, benötigt um auf diese Summe zu kommen

Bei diesen Relationen fange ich an, über den Begriff „angemessen“ nachzudenken.