Serviceoffensive der Deutschen Bank

Der Shopblogger Björn Harste hatte ein deutliches Erlebnis mit der Serviceoffensive der Deutschen Bank:

Ich bin kein Kunde bei der Deutschen Bank. Spätestens nach so einer Aktion wäre ich sowieso keiner mehr. Was soll denn sowas? „Nicht unser Problem“… Na, die haben ja nette Vorstellungen von Kundenservice.

schliesst er seinen Bericht über ein in seinem Markt gefundenes Portemonnaie und den Versuch die Geldbörse (inklusive Ausweispapiere) dem gemeinsamen Kunden von Bank und Einzelhändler wieder zukommen zu lassen. Die Bank hat nur Interesse daran die Scheckkarte sperren zu lassen. Dem Kunden die Möglichkeit zu geben, seine Ausweispapiere etc. wird von der Deutschen Bank wie folgt beantwortet:

Und seine restlichen Sachen? Portemonnaie? Ausweis, Versicherungskarte, Bargeld? Was soll damit passieren? Wie soll er wissen, wo er die Sachen abholen kann?

Das ist nicht unser Problem.

Naja, die besinnen sich halt auf das Kerngeschäft: 25% Rendite! Da ist Service fehl am Platz.

Betrachtungen zu Verfolgern und dem Herrn Schäuble

Im Blog des Handelsblatt findet ihr einen sehr interessanten Artikel bezüglich der Motivation der Innenpolitik des Herrn Schäuble. Diese ist eng verflochten mit den Ansichten eines Otto Depenheuer, Juraprofessor zu Köln. Dieser „Herr“ Depenheuer schrieb z.B. „Selbsbhauptung des Rechtsstaats“, welches von Herrn Schäuble zum lesen empfohlen wird.

Leute, ich zietiere hier nich, was im Handelsblatt-Blog zitiert wurde, lest selbst.

Via Hanno aka Rince 🙂

Sollte ich entführt werden: Befreit mich NICHT!

Ich muss zugeben, ich bin nicht vermögend. Was soll ich sagen, als geschiedener Vater zweier Kinder, der bereits eine Selbstständigkeit an die Wand gefahren hat? Ich kann es mir finanziell nicht leisten, dass ich durch Kräfte und Massnahmen der Bundesrepublik Deutschland befreit werde. Also lasst mich in Kerker der Entführer vergammeln – ist mir egal.

Wer jetzt meint, obiger Absatz wäre einem kranken Hirn entsprungen, irrt leider. Denn:

Im Ausland entführte Deutsche müssen die Kosten ihrer Befreiung erstatten. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden – und damit die Klage einer Frau abgewiesen, die in Kolumbien aus einem Rebellenlager ausgeflogen worden war und dafür zahlen sollte.

kann man dem Spiegel entnehmen. Wer jetzt versucht – so rein Überschlagmässig – auszurechnen, was es keostet hätte, einen von Piraten entführten Frachter frei zu kämpfen, der wird auf tolle Zahlen kommen. Inklusive Ausrüstung, Training, benötigter Infrastruktur dürften da Tagessätze von ca. 5.000,-€ pro Person  zusammen kommen. 200 vergebens eingeflogene GSG9-Männer waren für wie lange dort?

Nee sorry. Aber ich kann mir eine Befreiung finanziell einfach nicht erlauben. Meine Armut kotzt mich selbst an.